„Mein Vertrauen in die Riester-Rente ist komplett zerstört“
Von der Riester-Rente haben sich viele Deutsche einen sorglosen Ruhestand erhofft. Doch nun kommt es ganz anders.
Von der Riester-Rente haben sich viele Deutsche einen sorglosen Ruhestand erhofft. Doch nun kommt es ganz anders.
Die Ampelkoalition will eine „Aktienrente“ einführen – allerdings als im Rahmen der gesetzlichen Rente. Berater des Finanzministeriums empfehlen nun einen anderen Weg.
Union Investment will als einziger Anbieter weiter Riester-Fonds verkaufen. Produktmanager Björn Deyer erklärt, warum er an dem umstrittenen Modell festhält.
Das Thema Rente löst bei vielen jungen Menschen Unsicherheit aus – doch das muss nicht sein. Zwei Experten verraten, wie Berufsanfänger klug fürs Alter vorsorgen können.
Versicherungsvermittler erfüllen einen wichtigen sozialpolitischen Auftrag. Das gilt insbesondere in Zeiten in denen die Abschaffung der Riester-Rente im Raum steht. Ein Gastbeitrag.
In der Reform der Altersvorsorge gibt es niedrig hängende Früchte und dicke Bretter. Die Regierung sollte die Früchte schnell pflücken.
Die Politik hat eine Reform verschleppt und die Bedingungen auf dem Riester-Markt verschärft. Das hat viele Anbieter verschreckt. Dadurch ist das Angebot für Kunden nun so dünn geworden, dass es kaum noch Auswahl gibt.
Im Koalitionsvertrag bekennt sich die Ampel zum Ziel, in allen Säulen der Altersvorsorge mehr Aktien zuzulassen. So will sie dem demografischen Wandel trotzen. Die Widerstände gegen das Projekt sind schon sichtbar.
Alle Parteien wollen die Rente reformieren. Ein staatlicher Fonds soll es richten. Den gibt es schon für die Pflege – und das mit beachtlichem Erfolg.
Man benötigt nur einen festen Job, dann ergibt sich alles – oder? Falsch: Um sich finanziell abzusichern, brauchen Berufseinsteiger fünf Dinge.
Auf das Narrativ „Die Rente ist sicher“ folgte das Narrativ Riester-Rente. Doch es stößt an seine Grenzen. Ein „Deutschlandfonds“ soll sich durch niedrige Kosten und eine breite Risikostreuung auszeichnen. Ein Gastbeitrag.
Die gesetzliche Rente ist in ihrer jetzigen Form nicht mehr finanzierbar. Für eine wirksame Reform gibt es zwei Alternativen – schmerzlich wird es für aktuelle Beitragszahler so oder so. Ein Gastbeitrag.
Die Deutschen sollten am Kapitalmarkt sparen. Das wollte Walter Riester ihnen beibringen. Doch die Umsetzung schwebte ihm anders vor. Ein Gespräch über Sparpflicht, Schweden, Gerhard Schröder und die Heute-Show.
Die Riester-Rente hat nicht den erhofften Erfolg gebracht. Ein Grund dafür sind die hohen Kosten. Wie könnte sich das Problem beheben lassen?
Der Riester-Rente droht das Aus. Stattdessen könnte bald ein Konzept verwirklicht werden, das schwarz-grüne Regierungen mögen.
Die Programme der Bundestagsparteien lassen nicht erkennen, woran die Reform der Altersvorsorge scheiterte. Nun steht eine breite Palette zur Auswahl. Die Ideen reichen vom Staatsfonds bis zum Aktiensparen in der gesetzlichen Rente.
Die Kosten sind zu hoch und Verbraucher müssen sich Geld als Rente auszahlen lassen. Deshalb fordern drei Verbraucherschutzorganisationen einen Neustart. Vor dem Kanzleramt stellten sie ihre Forderungen an die Politik vor.
Vor 20 Jahren machte der Bundestag den Weg frei für die Riester-Rente. Ein Grund zum Feiern ist das aus Sicht von Verbraucherverbänden jedoch nicht – im Gegenteil.
Der Bundestag hat die Senkung des Höchstrechungszinses von 0,9 auf 0,25 Prozent beschlossen. Das läuft auf ein Ende der Riester-Rente hinaus. Denn bei einem so niedrigen Zins können kaum noch Anbieter eine Beitragsgarantie gewähren.
Mit der Riester-Rente wollte die Politik die Eigenvorsorge stärken, doch mit der Entwicklung an den Kapitalmärkten nach der Finanzkrise passte das Modell nicht mehr zur Zinssituation. Die notwendige Reform ist schiefgelaufen.
Die Koalition wollte die private Altersvorsorge einfacher und billiger machen. Dafür hatte sie zwei Varianten zur Auswahl. Doch auf den letzten Metern verlässt die Politik der Reformwille. Sie hat sich für keine von beiden entschieden.
Trotz aller staatlichen Zulagen und Steuervorteile verliert die Riester-Rente rasch an Beliebtheit. Das hat Folgen für die gesamte Gesellschaft.
In einem Papier der CSU fordert die Landesgruppe einen Generationen-Pensionsfonds. Bis zum 18. Lebensjahr soll dort für jedes Kind monatlich 100 Euro eingezahlt werden.
Die klassische Lebensversicherung verschwindet, neue Produktangebote treten an ihre Stelle. Doch die staatliche Altersvorsorge ist weniger flexibel – denn die Bedingungen sind nicht mehr zeitgemäß. Der siebte Teil der Serie „Chancen 2021“.
Die Zinsen dürften nach der Corona-Krise kaum wieder steigen. Deshalb schlägt ein Gremium von Versicherungsmathematikern nun einen radikalen Schritt vor. Um die Garantien ist es nicht gut bestellt.
Niedrige Zinsen, Kurzarbeit und immer weniger Anbieter: Die Riester-Rente ist umstritten. Doch wann sollte man seinen Vertrag überhaupt behalten – und was muss man beachten?
Ist die Riester-Rente noch eine sinnvolle Strategie, um für das Alter vorzusorgen? Die Politik zögert mit einer Reform. Verbraucherschützer setzen sich für einen radikalen Neustart ein.
Das System der Altersvorsorge neu aufstellen wollen die Verbraucherzentralen. Die Riester-Rente würden sie durch ein System ersetzen, das ohne Versicherungen auskommt.
Die CDU muss an ihrem Konzept einer staatlich forcierten privaten Altersvorsorge noch feilen, damit sie besser funktioniert als die Riester-Rente.
Die Christdemokraten wollen die private Altersvorsorge forcieren und die Versicherungskonzerne unter Druck setzen. Das Geld soll vorwiegend in Aktien angelegt werden, um die Rendite zu steigern.
Das Riester-Modell stößt an Grenzen. Wie lässt sich die private Vorsorge sinnvoll mit staatlicher Förderung verbinden? Dazu liegen nun zwei Modelle vor, doch die CDU ist uneins.
Nach Jahren rückläufiger Geschäfte verspüren die Versicherer ein wenig Rückenwind in der Riester-Rente. Auch das sieht GDV-Präsident Wolfgang Weiler als Bestätigung dafür, dass Riester ein erfolgreiches Modell ist.
Die Deutschen müssen besser sparen, damit die Rente reicht. Deshalb kommen jetzt Aktien ins Spiel. Einen Vorschlag unterstützt auch die neue CDU-Chefin.
Die Debatte über ein Standardprodukt für die Altersvorsorge wird immer intensiver geführt. Fondsanbieter wollen einen Nachteil im Wettbewerb mit Versicherern beheben.
Der Marktführer bei der Riester-Rente regt eine einfachere Zulage an. Dabei soll nicht das Produkt, sondern die Förderung simpler werden. Können so bürokratische Hürden abgebaut werden?
Die gesetzliche Altersvorsorge hat wenige Finanzquellen. Statt auf höheren Steuern könnte sie auf mehr Kapital beruhen. Wie soll das gehen?