Debatte über Schuldenerlass durch Notenbank
Die Briten diskutieren den unkonventionellen Ausstieg aus der Lockerungspolitik der Bank von England. Doch diese Idee kann Konsequenzen haben.
Die Briten diskutieren den unkonventionellen Ausstieg aus der Lockerungspolitik der Bank von England. Doch diese Idee kann Konsequenzen haben.
Die Sparer ziehen zwar immer noch Geld von ihren Bankkonten ab, erstmals seit Juni 2011 sinkt aber Spaniens Targetsaldo. Auf den Kapitalmärkten verbessern sich die Finanzierungsbedingungen der spanischen Banken.
Riskante Hypothekengeschäfte der Banken haben im Jahr 2007 das Welt-Finanzsystem an den Rand des Zusammenbruchs gebracht. Nur fünf Jahre später sind solche Finanzierungen zumindest in Amerika wieder groß im Kommen - und für die dortigen Geldhäuser aktuell Gewinnbringer Nummer eins.
Europas Währungshüter können sich zurücklehnen - vorerst. Die Zinsen sind ohnehin auf Rekordtief. Und mit dem Versprechen, den Euro um jeden Preis zu retten und notfalls unbegrenzt Anleihen klammer Länder zu kaufen, hat die EZB die Stimmung an den Märkten aufgehellt.
100 Milliarden Euro hat die EU für Spaniens Banken zugesagt. Jetzt steht fest: Sie brauchen etwas weniger als 60 Milliarden Euro. Der Haushalt für 2013 basiert indes auf optimistischen Annahmen.
Die Wechselkurspolitik der Schweizerischen Nationalbank hat Folgen: Amerikas Ratingagentur Standard&Poor´s spricht von „Euro-Recycling“ zugunsten der Kernländer. Auch die EZB schaut kritisch zu.
Nach der geldpolitischen Lockerung durch die amerikanische Notenbank wächst der Risikoappetit der Anleger. Der Bericht von den internationalen Finanzmärkten.
Schon seit Wochen kämpft Bundesbank-Chef Jens Weidmann dagegen, dass die EZB Anleihen von Krisenstaaten kauft. Jetzt kritisiert ihn Finanzminister Schäuble in der F.A.S. dafür. Doch die Anleihenkäufe bekommen neue Gegner: Auch der ehemalige Verfassungsrichter Paul Kirchhof hält sie für verfassungswidrig.
Retten hilft am meisten, wenn sich keiner darauf verlassen kann. Der Sonntagsökonom von Patrick Bernau
Bankaktien gehören zu den größten Profiteuren der Anleihenkäufe durch die Notenbanken. Seit ihr Präsident Mario Draghi vor acht Wochen erstmals andeutete, die ...
Die Entscheidung der amerikanischen Fed, noch mehr Staatsanleihen zu kaufen, verstärkt einen weltweiten Trend. Die Wirkung ist umstritten, da die Unternehmen die günstigen Konditionen nicht für Investitionen nutzen.
Hessens CDU-Finanzminister weist bei der Beurteilung der Europäischen Zentralbank den FDP-Europaminister in die Schranken.
Es könnte ein guter Börsenmonat werden: Nach der EZB dürfte nun die Notenbank in Amerika neues Geld für Anleihen bereitstellen. Aktien, Gold und riskante Anleihen haussieren.
Alan Greenspan war gerade mal seit zehn Wochen Chef der amerikanischen Notenbank, gerade flog er zu seiner ersten großen Rede vor der Bankervereinigung in
Einen Hang zum Staatsanleihenkauf hat die Krisenpolitik der EZB schon lange. Neu ist, dass Mario Draghi nahezu den gesamten Rat der EZB auf seine Seite gebracht hat. An diesem Donnerstag entscheidet der Rat über ein neues Kaufprogramm.
Die lockere Geldpolitik der Zentralbanken stützt die Aktienmärkte. Dennoch bleibt das Handelsvolumen an der Börse niedrig. Anleger warten auf Entscheidungen der Notenbanken und der Politiker.
Amerikas Notenbank-Chef Ben Bernanke will die Märkte nochmal mit Geld fluten. EZB-Präsident Mario Draghi lädt die Bazooka nach. Das treibt die Börsen. Und bläht womöglich eine neue Blase an den Finanzmärkten.
Der Bundesbank-Chef will verhindern, dass die EZB eine Notenbank nach italienischem Vorbild wird. Dafür erwägt er sogar den Rücktritt. Der Kampf um den Euro eskaliert.
Deutsche Staatsanleihen werfen Renditen von weniger als 2 Prozent ab. Mit mexikanischen Peso, australischen Dollar oder türkischen Lire können Anleger höhere Zinsen und Währungsgewinne erzielen.
Die Schweizerische Nationalbank hat derzeit dasselbe Problem wie kleine Vermögensbesitzer: Seit sie den Kurs des Franken zum Euro fixiert, sind die Euro-Bestände bei den Eidgenossen stark gewachsen. Wie soll sie das Geld unter diesen Umständen sicher anlegen?
Großbritanniens Konjunktur bleibt schwach. Daran ändern auch die massiven Anleihenkäufe der Notenbank nichts. Und die Briten müssen weiter sparen, wollen sie ihre Bonitätsbestnote nicht riskieren.
Nach dem gescheiterten Versuch der Börsenaufsicht SEC wollen Notenbank und Finanzministerium mehr Vorschriften durchsetzen. Der Finanzstabilitätsrat könnte helfen.
Der deutsche Bundesbankpräsident hat im EZB-Rat kein größeres Gewicht als der Notenbankchef eines kleinen Landes. Das erregt den Unmut deutscher Politiker. Eine Gewichtung nach Kapitalanteilen brächte jedoch keine Vorteile.
Blackrock-Manager Bolton ist optimistisch, was europäische Aktien angeht. Er sagt, warum er besonders italienische Titel bevorzugt.
Ben Bernanke verteidigt die lockere Geldpolitik der Zentralbank. Sie habe die Möglichkeit eines Abgleitens in die Deflation verhindert. Er warnt pflichtgemäß davor, die Geldpolitik sei kein Allheilmittel.
Die Europäische Zentralbank prüft einem Zeitungsbericht zufolge eine neue Variante für Anleihekäufe. Demnach könnte die EZB zwar eine Zinsobergrenze für Staatsanleihen eines Landes intern festlegen, diese aber nicht veröffentlichen.
Die amerikanische Notenbank Fed zeigt sich bereit, der amerikanischen Konjunktur schon sehr bald einen neuen Schub zu verpassen. An den Märkten war immer wieder darüber spekuliert worden, ob die Federal Reserve die dritte Runde bei den Wertpapierankäufen einläuten würde.
EZB-Direktor Asmussen hat im Streit über die Krisenpolitik der Europäischen Zentralbank den Kurs von Notenbankchef Draghi und das neue Programm zum Ankauf von Anleihen verteidigt. Bedenken von Bundesbank-Präsident Weidmann wies Asmussen zurück.
Die Zentralbanken haben im zweiten Quartal ihre Goldnachfrage verdoppelt. Besonders in den Schwellenländern ist der Bedarf groß. Auf der ganzen Welt nahmen die Goldkäufe allerdings ab.
Die Wirtschaft im Euroraum schrumpft. Investoren hoffen auf neue Anleihekäufe der EZB. Das ist auch treibender Faktor für die neuerlichen Kursgewinne an den Aktienmärkten.
Der frühere EZB-Chefvolkswirt, Otmar Issing, hat seinen früheren Arbeitgeber davor gewarnt, abermals Staatsanleihen von kriselnden Euroländern zu erwerben. „Das ist eine Notenbank und nicht eine Einrichtung zur Rettung von bankrotten Staaten.“
Trotz der kräftigen Kursgewinne vom Freitag treibt die Furcht vor einer Rezession die Märkte um. Anleger sind seit geraumer Zeit in die Defensive gegangen. Der Bericht von den internationalen Finanzmärkten.
Als Griechenland in den vergangenen Wochen kein neues Rettungsgeld bekam, hat die Europäische Zentralbank offenbar Notkredite zugelassen.
Gespannt blickt Europa auf die EZB-Ratssitzung an diesem Donnerstag. Die Gerüchteküche brodelt. Ein Gerücht wird immer stärker forciert: EZB-Chef Draghi wolle eine Doppelstrategie vorstellen. EZB und ESM sollen demnach den Kauf von Staatsanleihen aus Krisenländern koordinieren.
Die anstehenden Entscheidungen über den weiteren geldpolitischen Kurs der Notenbanken Fed und EZB dürften die Anleger am deutschen Aktienmarkt vorsichtig stimmten. Laut Brokern wird der Dax am Mittwoch leicht im Minus erwartet. Am Abend steht der Zinsentscheid des Offenmarktausschusses der amerikanischen Notenbank an. Experten gehen davon aus, dass die Fed den Leitzins bei rekordniedrigen null bis 0,25 Prozent belassen und zunächst keine neue Konjunkturspritzen aufziehen dürfte. Das turnusmäßige EZB-Ratstreffen findet dann am Donnerstag statt. Mit Spannung wird erwartet, ob EZB-Chef Mario Draghi seinen Worten Taten folgen lässt und ein groß angelegtes Maßnahmenpaket zur Bekämpfung der Euro-Krise ankündigt.
Die Sitzung der amerikanischen Notenbank in dieser Woche wirft ihre Schatten voraus. Einige Marktstrategen fürchten angesichts der schon gestiegenen Aktienkurse einen Rückschlag.