Banken zahlen EZB Krisenhilfe früher zurück als erwartet
Es ist ein kleines Zeichen der Entspannung in der Schuldenkrise: Die Banken des Euroraums wollen der Europäischen Zentralbank mehr Krisenhilfe schon jetzt zurückzahlen als erwartet.
Es ist ein kleines Zeichen der Entspannung in der Schuldenkrise: Die Banken des Euroraums wollen der Europäischen Zentralbank mehr Krisenhilfe schon jetzt zurückzahlen als erwartet.
Die Rezession in Spanien hat sich weiter verschärft. Laut einer Schätzung der spanischen Notenbank schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal 2012 zum sechsten Mal in Folge. Doch zum Ende des laufenden Jahres rechnet der spanische Wirtschaftsminister de Guindos mit einer Rückkehr zum Wachstum.
Spanien hat sich mit kurzlaufenden Geldmarktpapieren günstiger Geld am Kapitalmarkt beschafft als in jüngsten vergleichbaren Auktionen. Die Renditen gingen im Vergleich zu diesen Auktionen bei sehr hoher Nachfrage um rund die Hälfte zurück.
Japans Notenbank hat überraschend schnell beschlossen, unbegrenzt Geld zu drucken und ihr Inflationsziel von 1 auf 2 Prozent verdoppelt. Was in Tokio auf Zustimmung stößt, wird im Ausland häufig abgelehnt.
Der Präsident der Deutschen Bundesbank sieht die „Unabhängigkeit der Notenbanken in Gefahr“. Die politische Einflussnahme dürfe nicht größer werden. Trotz allem erwartet die Bundesbank eine baldige Erholung der Konjunktur.
Das Mitglied des geldpolitischen Ausschuss der amerikanischen Notenbank, Jeffrey Lacker, hat sich einmal mehr vehement gegen Anleihekäufe der Fed zur Ankurbelung der Konjunktur ausgesprochen.
Nun willigen auch Goldman Sachs und Morgan Stanley ein: Sie zahlen pauschal eine halbe Milliarde und vermeiden eine aufwendige und womöglich peinliche Prüfung der vielen tausend Zwangsversteigerungen infolge der Hypothekenkrise.
Die Bundesbank will in den kommenden Jahren größere Teile der im Ausland lagernden deutschen Goldreserven nach Deutschland holen. Ziel sei es, bis zum Jahr 2020 die Hälfte der Goldreserven in Deutschland zu lagern.
Die spanische Regierung hat am Dienstag mit Anleihen über 12 und 18 Monaten insgesamt 5,75 Milliarden Euro eingesammelt. Die Zinsen, die das Land den Anlegern für das geliehene Kapital zahlen muss, sanken deutlich.
Der italienische Staat hat sich bei Anleger günstig frisches Kapital geliehen. Die Rendite für Staatsanleihen mit einer Laufzeit bis 2015 lag mit 1,85 Prozent so gering wie seit März 2010 nicht mehr.
Die spanische Notenbank hat nach der Krise des Finanzsystems angekündigt, die Kontrolle der Banken drastisch zu verschärfen. Die wichtigsten Geldhäuser sollen ständig überwacht werden und Inspekteure sollen die Bilanzen regelmäßig „vor Ort“ prüfen.
Die Kapitalflucht aus den südeuropäischen Krisenländern ist offenbar gestoppt. Nun sinken die infolge der Euro-Krise bedrohlich ausgeweiteten Target-Salden wieder. Die Commerzbank vermutet eine Trendwende.
Lassen sich die Notenbanken zu sehr vor den Karren der Politik spannen? In Amerika kommt Kritik an der Notenbank „Fed“ auf. Aus deren Reihen wird die EZB beispielhaft kritisiert.
Seit der Finanzkrise drucken Notenbanken Geld und kaufen Staatsanleihen. Nun diskutieren Amerikas Währungswächter, ob sie die bald aufhören sollen. Wieder zeigt sich: Gelddrucken löst keine Probleme.
Amerikas Zentralbank kauft monatlich Staatsanleihen für 45 Milliarden Dollar, um die Wirtschaft zu stützen. Doch jetzt wird deutlich: Es gibt Kritiker in den eigenen Reihen.
Die Zinsen sind fast überall niedrig. Eine Bundesanleihe rentiert momentan sogar mit minus 0,17 Prozent. 2012 ist das beste Jahr für Japans Aktien seit 2005. Doch der Yen verliert kräftig.
Bundesbank-Chef Jens Weidmann bietet EZB-Chef Mario Draghi Paroli und wird zum Anführer einer außerparlamentarischen Opposition. Ein Gespräch über Widerstand in Zeiten der Krise.
Während Europa und Amerika über schlechte Konjunkturaussichten und hohe Arbeitslosenquoten klagen, scheint anderswo die Sonne. Lateinamerika verzeichnet die geringste Erwerbslosigkeit aller Zeiten.
Der Berg an faulen Krediten der spanischen Banken wird stetig größer, seitdem der Immobilienboom vor etwa vier Jahren endete. Das Land steckt derzeit in der zweiten Rezession seit 2009.
„Basel III“ heißt ein wichtiges internationales Projekt zur Bankenregulierung. Amerika und Europa sind darüber zerstritten - doch jetzt scheinen sich die Vereinigten Staaten etwas zu bewegen.
Tochterunternehmen von europäischen Banken sollen in Amerika mehr Eigenkapital und Liquidität vorhalten. Das hat die Fed am Freitagabend mitgeteilt. Für Deutsche Bank und Barclays kann das teuer werden.
Weiteres Licht am Horizont - Spanien ist es gelungen, erstmals seit gut eineinhalb Jahren eine Staatsanleihe mit dreißigjähriger Laufzeit zu platzieren.
Ab Januar will die Federal Reserve jeden Monat für weitere 45 Milliarden Dollar Anleihen kaufen - bis die Arbeitslosenquote unter 6,5 Prozent gefallen ist. Das ist neu. Und umstritten.
Langsam fließen die Kundeneinlagen in das Bankensystem zurück: In Griechenland ist die Kapitalflucht gestoppt und in Spanien zeigt das Programm zur Kapitalisierung Wirkung. Das könnte die Finanzkraft der Banken stärken.
Irland fordert in der Bewältigung seiner gewaltigen Bankenaltlasten einen Zahlungsaufschub. Patrick Honohan, Gouverneur der Notenbank und EZB-Ratsmitglied, sieht sonst die Sanierungserfolge bedroht.
Die Währungshüter des Euroraums sind skeptisch hinsichtlich der Konjunktur: Die Euro-Länder würden nur sehr schleppend aus der Rezession kommen, glaubt die EZB. Den Leitzins beließ sie konstant bei 0,75 Prozent.
In London ist am Nachmittag unerwartet Mark Carney als nächster Chef der britischen Zentralbank ausgewählt worden. Carneys Ernennung ist eine Überraschung; als Favorit hatte Kings Vize Paul Tucker gegolten.
Trotz seiner hohen Schuldlast halten die Investoren Spanien am Kapitalmarkt die Treue. Das Land nahm am Donnerstag bei Auktionen von Anleihen mittlerer und langer Laufzeiten 4,8 Milliarden Euro ein. Seinen Refinanzierungsbedarf für 2012 hat Spanien damit komplett gedeckt.
Der Leitzins im Euroraum bleibt wie erwartet auf dem Rekordtief von 0,75 Prozent. Auch weitere unkonventionelle Maßnahmen gegen die Staatsschuldenkrise dürfte die Notenbank zunächst nicht aus dem Köcher ziehen.
Der Beleihungswert spanischer Schuldtitel ist möglicherweise 16 Milliarden Euro geringer als behauptet wird. Die EZB prüft nun, ob die spanische Notenbank ihre Ermessenspielräume überschritten hat.
Die Notenbanken der Welt setzen viel aufs Spiel: Ihre Politik bedroht unser Geld.
Die Deutsche Bank wird zu den vier wichtigsten Banken auf der Welt gezählt, doch die Bedeutung für das Finanzsystem spiegelt sich nicht im Börsenwert wider. Dort liegt das Institut nur auf Rang 33.
Der Leitzins in Amerika bleibt nahe null. Notenbankchef Ben Bernanke sagte, die Wirtschaft sei weiter zu schwach, um ohne „ausreichende geldpolitische Unterstützung“ auszukommen.
Die Deutsche Bundesbank hat erstmals bestätigt, dass ungefähr die Hälfte des deutschen Goldschatzes bei der Notenbank in den Vereinigten Staaten liegt.
Einem Pressebericht zufolge verzichtet Amerikas Notenbankchef Ben Bernanke auf eine dritte Amtszeit, auch wenn Obama Präsident bleibt. Seine bisherige Stellvertreterin gilt als eine Kandidatin für die Nachfolge.
Die Konzentration der Banken auf dem Hypothekenmarkt schwächt die Wirkung der Geldpolitik. Allein Wells Fargo vergibt ein Drittel aller neuen Immobiliendarlehen.