Klingbeil hält an globaler Mindeststeuer in Europa fest
Friedrich Merz sorgt für Verwirrung. Erst will der Bundeskanzler die Steuer aussetzen. Einen Tag später soll das nicht mehr gelten.
Die neue Vereinbarung erlaubt Amerika einen Sonderweg. Forscher fürchten nun Nachteile für die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Konzerne.
Friedrich Merz sorgt für Verwirrung. Erst will der Bundeskanzler die Steuer aussetzen. Einen Tag später soll das nicht mehr gelten.
In wenigen Monaten ist es Trump gelungen, die US-Unternehmen von der globalen Mindeststeuer zu befreien. Politisches Druckmittel war die Androhung einer neuen Steuervorschrift. Warum war er damit so erfolgreich?
Eigentlich hatte sich die Staatengemeinschaft auf eine neue Besteuerung von großen Konzernen geeinigt. Nun könnte die neue Steuerrechtsordnung Trumps „America-first”-Politik zum Opfer fallen.
Die neuen Regeln für multinationale Konzerne wirken sich auch auf Unternehmenskäufe aus.
Die EU-Kommission verfolgt im Steuerrecht eine eigene Agenda. Nicht alle Mitgliedstaaten machen mit. Deutsche Unternehmen brauchen klarere Vorgaben zur Streitbeilegung.
Eigentlich soll durch die Mindeststeuer die Verlagerung von Gewinnen eingebremst werden. Drei Forscher warnen aber nun vor unerwarteten Folgen: So kann sie eine Abwanderungswelle auslösen.
Was bringt die globale Mindeststeuer wirklich? Einiges ist schon absehbar. Ein Gastbeitrag.
Finanzminister Lindner holt zum Rundumschlag aus. Er treibt nicht nur die Mindeststeuer von 15 Prozent voran, sondern hat auch Pläne zur Förderung des Wachstums.
Die Steuerabteilungsleiter besorgt der Aufwand, der mit dem Sammeln von Daten aus der ganzen Welt verbunden ist. Wie kann die Ampel die Lage entschärfen?
Die globale Mindeststeuer verursacht hohe Verwaltungskosten. Für Deutschland könnte am Ende kaum etwas herausspringen. Ein Gastbeitrag
Die Industrieländerorganisation OECD schraubt ihre Erwartungen an die Neuregelungen hoch. Was bleibt von den mehr als 200 Milliarden Dollar für Deutschland hängen?
Mit der Mindeststeuer für Unternehmen ist die EU im Kampf gegen Steuerwettbewerb ganz vorne. Sie ist ein entscheidender Schritt in Richtung Steuerfairness und soziale Gerechtigkeit. Ein Gastbeitrag.
Das mögliche Mehraufkommen ist nicht nichts, aber damit lässt sich die Welt nicht auf den Kopf stellen. Auch zur Verwirklichung aller Ausgabenträume der Bundesregierung reicht das Geld nicht.
Internationalen Unternehmen sollen es künftig schwerer haben, Unternehmensgewinne in Steueroasen zu verlagern. Eine neue EU-Richtlinie soll dazu einen entscheidenden Beitrag leisten.
Die Mindeststeuer für große Unternehmen in der EU ist eigentlich schon beschlossen, aber blockiert. Deutschland und andere wollen jetzt nicht mehr warten.
Die globale Mindeststeuer verzögert sich in der EU noch. Die Zeit gilt es zu nutzen, um die das Konzept praktikabel zu machen. Sonst frisst die Bürokratie die erhofften Einnahmen auf. Ein Gastbeitrag.
Schon im Oktober 2021 haben sich rund 140 Staaten auf eine globale Regelung für eine Mindeststeuer geeinigt. Die EU bekommt es immer noch nicht fertig, diese umzusetzen.
Im globalen Rahmen haben sich rund 140 Staaten schon im Oktober auf eine globale Mindestbesteuerung geeinigt. Für die EU gelingt das immer noch nicht.
Wenn die ersten europäischen Unternehmen Silvester ihre Zahlen vorlegen müssen, wird der Geldfluss erst nach dem Jahreswechsel richtig anlaufen.
Mit Erleichterung werden die Steuerabteilungsleiter der Konzerne hören, dass sich die EU-Finanzminister mit der Einführung der international vereinbarten Mindeststeuer mehr Zeit lassen wollen.
Seit Jahren heizen geringfügige Steuern für Milliardäre in den USA eine Debatte über Ungleichheit an. Laut Medienberichten will die Regierung den Geldadel nun bald zur Kasse bitten.
Wie stark der deutsche Fiskus wirklich profitiert, hängt vom Verhalten der Niedrigsteuerländer und der betroffenen Konzerne ab.
Irland gehört bisher bei der Unternehmensbesteuerung zu den Billigheimern in Europa. Wegen der globalen Mindeststeuer wird Dublin seinen Satz erhöhen – und verliert dennoch Geld. Ein Gespräch mit Paschal Donohoe.
Luxemburgs Finanzminister Gramegna erwartet in der EU schwierige Verhandlungen zu den Kriterien für nachhaltige Finanzen. Und auf die globale Mindeststeuer freut er sich. Ein Interview.
Die Bundeskanzlerin äußert sich in einem knappen Statement. Insgesamt spricht sie von „guten Ergebnissen“.
Kanzlerin Merkel spricht von einem „klaren Gerechtigkeitssignal in Zeiten der Digitalisierung“: Die G-20-Staaten beschließen die Einführung der lange diskutierten globalen Mindeststeuer. Was ändert sich?
Die globale Unternehmensbesteuerung steht vor einer Umwälzung. Konzerne wie Google und Facebook sollen mehr dort zahlen, wo sie Geschäfte machen. Wer hat sich das eigentlich ausgedacht?
In Washington feiert Scholz die globale Mindeststeuer. Weil viele Wähler vor allem ihn wollten, steht er auch in Deutschland stark da. Doch Personalentscheidungen und die jungen SPD-Linken könnten noch herausfordernd werden.
Durchbruch in den Verhandlungen für eine globale Mindeststeuer: Irland stimmt dem Vorschlag nach langem Zögern zu. 136 Staaten sind dabei, darunter auch China und Indien. Die globale „Steuerrevolution“ rückt damit näher.
Die G-20-Finanzminister rühmen die Verständigung als „historisch“, doch auf einmal gefährdet die EU-Kommission das Vorhaben. Und weil der Amazon-Konzern durchzurutschen drohte, behelfen sich die Finanzminister eines Tricks.
Der belarussische Machthaber setzt Flüchtlinge als Druckmittel ein, in Venedig sprechen die G-20-Finanzminister über die globale Mindeststeuer. Und: Kehrt der Fußball nach England zurück? Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter.
Viele große multinationale Unternehmen scheffeln weltweit Milliardengewinne, zahlen aber kaum Steuern. Mit der globalen Mindeststeuer, die die Finanzminister der G 20 am Wochenende festzurren wollen, soll dem legalen, aber unfairen Treiben ein Ende gesetzt werden.
Bei den Verhandlungen über eine globale Mindeststeuer für Konzerne ist ein Durchbruch erzielt worden. Bundesfinanzminister Scholz bezeichnet die Einigung als „kolossalen Fortschritt“.
Die Finanzminister Amerikas, Deutschlands, Mexikos, Indonesiens und Südafrikas erklären in einem Gastbeitrag, warum eine Mindeststeuer die Welt gerechter macht.
Die vielen Steuerberater, die Konzernen derzeit beim Verschieben ihrer Gewinne helfen, werden künftig nicht weniger zu tun haben. Der Steuerwettbewerb wird sich verlagern, verschwinden wird er nicht.