Die sieben Leben der Globalisierung
Die Globalisierung besaß nie eine feste Struktur, auch hat sie sich niemals linear und vorhersehbar entwickelt. Sie wird auch die Diskussionen in Davos überleben, schreibt F.A.Z.-Herausgeber Gerald Braunberger.
Die Globalisierung besaß nie eine feste Struktur, auch hat sie sich niemals linear und vorhersehbar entwickelt. Sie wird auch die Diskussionen in Davos überleben, schreibt F.A.Z.-Herausgeber Gerald Braunberger.
Die Globalisierung besaß nie eine feste Struktur, noch hat sie sich jemals linear und vorhersehbar entwickelt. Sie wird auch die Diskussionen in Davos überleben.
Als Hauptgründe gaben die Befragten der Unternehmensbefragung zufolge eine zu geringe Bezahlung und Unzufriedenheit mit ihren Chefs an. Auch andere Punkte spielen eine große Rolle.
Die Regierungskommission „Deutscher Corporate Governance Kodex“ wird bald erstmals von einer Frau geführt. Die Multi-Aufsichtsrätin hat mehr als 20 Jahre für McKinsey gearbeitet.
Die frühere McKinsey-Beraterin soll in dem Amt auf den ehemaligen Ko-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, folgen. Der hat die Altersgrenze erreicht.
Kreditinstitute werden profitabler, eine tiefe Rezession in großen Volkswirtschaften darf aber nicht dazwischenkommen. Die Ratingagentur Moody's hält das nicht für wahrscheinlich, will es aber auch nicht gänzlich ausschließen.
Die Banken rund um die Welt erwirtschaften in diesem Jahr voraussichtlich eine so hohe Rendite wie seit dem Jahr 2007 nicht mehr. Das hängt vor allem mit der Geldpolitik der Zentralbanken zusammen.
Die Manager in der Modeindustrie rechnen mehrheitlich mit einer wirtschaftlich schlechteren Entwicklung für 2023. Retten sollen das Geschäft die Kunden, die nicht aufs Geld achten.
Die französische Justiz überprüft, ob es bei den Wahlkampfausgaben des französischen Präsidenten Macron zu Unregelmäßigkeiten gekommen ist. Im Mittelpunkt stehen Verträge mit einer großen amerikanischen Beratungsfirma.
Eine ganze Reihe von Fintechs musste in diesem Jahr die Segel streichen. Trotzdem werden es einige schaffen und ihre Innovationskraft wird gebraucht, ist Max Flötotto, Leiter der Fintech-Beratung bei McKinsey in Europa, überzeugt.
Die beiden Investigativ-Reporter Walt Bogdanich und Michael Forsythe haben ein Buch über McKinsey geschrieben. Angeprangert werden dabei zahlreiche Skandale. Das angebotene Narrativ der schuldigen Berater reicht allein aber nicht aus zur Erklärung vieler Fälle.
Erdgas sollte eigentlich ein wichtiger Teil beim grünen Großumbau des deutschen Energiesystems sein. Doch es ist teuer und knapp geworden. Und nun?
Der Rheinländer Norbert Rollinger wird das Gesicht der deutschen Versicherungswirtschaft. Er kann sie aus einer Position der Stärke repräsentieren.
Smartphones und Drucker sind schlimmer als Rechenzentren – und das hat einen Grund.
Katrin Suder hat einst als Unternehmensberaterin bei McKinsey Karriere gemacht, später war sie Staatssekretärin im Verteidigungsministerium. In ihrem Buch appelliert sie an Unternehmen, politischer zu denken.
Volkswagen baut in Salzgitter seine erste eigene Batteriezellen-Fabrik. Die Hightech-Maschinen dafür sollen ausgerechnet aus China kommen. Europa droht eine neue Abhängigkeit.
Quantencomputer könnten ganze Branchen revolutionieren und auch den Klimaschutz vorantreiben. Daran tüfteln Google, IBM – und ein deutsch-finnisches Start-up.
Auch andere Bankenvertreter auf der Konferenz Frankfurt Euro Finance Summit fordern einen einheitlicheren und größeren europäischen Kapitalmarkt. Denn die Transformation zur grünen Wirtschaft könnten sie nicht allein finanzieren.
Mercedes ist stark abhängig von China. Künftig verantwortet ein Manager aus Hongkong die Strategie des Konzerns.
Justiz durchsucht McKinsey-Büros
McKinsey ist ins Visier der französischen Steuerfahnder geraten: In dieser Woche haben Beamte die Landeszentrale in Paris durchsucht. Das Unternehmen sieht sich zu Unrecht an den Pranger gestellt.
Steigende Preise beunruhigen die Deutschen. Die Sorgen wegen der Inflation sind sogar größer als die wegen des Kriegs in der Ukraine.
Selbst der Krieg in der Ukraine beschäftigt sie nicht so stark. Viele Verbraucher reagieren mit einem veränderten Einkaufsverhalten.
George und Thomas Kurian sehen sich nicht nur ähnlich, auch ihre Karrieren haben Parallelen. Ihre Mutter hat ihnen eingeimpft, bescheiden zu bleiben.
Leistungsfähige Systeme sind für die Zukunft des Konzerns essentiell, aber die zuständige Sparte Cariad steckt in Schwierigkeiten. VW-Chef Diess gerät unter Druck – und holt Berater von außen.
Eine Studie von McKinsey attestiert Europa Rückstände in den meisten Zukunftstechnologien. Nur in zwei wichtigen Bereichen seien europäische Unternehmen führend.
Im französischen Wahlkampf hat Emmanuel Macron die öffentlich-rechtlichen Sender boykottiert. Das hatte wahltaktische Gründe – und führt nun zu überraschenden Entscheidungen bei den Redaktionen.
Ein früherer McKinsey-Partner soll Insiderinformationen über eine Übernahme von Goldman Sachs für persönliche Aktiengeschäfte genutzt haben.
Die Diskussion um die gestiegenen Beraterhonorare der französischen Regierung zieht immer weitere Kreise – und kommt für Präsident Macron kurz vor der Wahl zur Unzeit.
In Frankreich beklagt die Opposition, der Staat gebe zu viel Geld für externe Berater aus. Die Regierung spricht von einer Verdrehung der Wahrheit.
Helmut Ahr ist Vorstand in der Unternehmensberatung Horváth. Ein Gespräch über den Beruf, die Klischees der Branche und die geringe Frauenquote auf Partnerebene.
Unternehmensberater, die sich etwa mit Datensicherheit, Lieferketten und Beschaffung befassen, rechnen nach dem Kriegsausbruch sogar mit einem höheren Umsatzwachstum als vorher.
Auch Wirtschaftsprüfer und Unternehmensberater ziehen sich aus Russland zurück. Das bringt auch andere noch mehr unter Zugzwang.
Erst KPMG und PWC, dann EY und schließlich auch Deloitte. Alle vier global tätigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften trennen sich von ihrem Russlandgeschäft.
Westliche Unternehmen kappen ihre Beziehungen in Folge des Kriegs – zumindest vorerst. Es geht auch um die Zeit nach Putin. Ein Überblick.
Frank Martin ist ein Quereinsteiger in seine jetzige Aufgabe: Einst Berater und Projektleiter für McKinsey ist er nun Leiter der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit.