Der Dax schafft die Wende
Noch nie sind Deutschlands Aktien so stark in ein Jahr gestartet wie jetzt. Übertrieben ist das nicht. Denn die Sorgen vor Rezession und Euro-Krise sind gesunken.
Noch nie sind Deutschlands Aktien so stark in ein Jahr gestartet wie jetzt. Übertrieben ist das nicht. Denn die Sorgen vor Rezession und Euro-Krise sind gesunken.
Der deutsche Aktienmarkt hat einen starken Jahresauftakt hingelegt. Und wie eine Allianz-Studie zeigt, gibt es gute Gründe, die den eingeleiteten Aufwärtstrend untermauern.
Bei der Suche nach lukrativen Aktien setzen viele Anleger auf das Kurs-Gewinn-Verhältnis. Doch ein blindes Vertrauen in das KGV als Bewertungskennziffer führt in die Irre, mahnt Arvest-Fondsmanager Beyzade Han.
Trotz Schuldenkrise steigen die Kurse an den europäischen Börsen in diesem Jahr wieder. Mit welchen Vorzügen Aktien aus Europa aufwarten können, zeigt das Bankhaus Sarasin in einer Studie.
Am Aktienmarkt wird das Scheitern der Börsenfusion vor allem für die Deutsche Börse positiv bewertet. Ein Kursanstieg um 6 Prozent zeugt von Erleichterung.
Der Trend zeigt an den Börsen weiter nach oben: Die Kursschwankungen nehmen ab und die Aktienkurse klettern über wichtige Indexmarken. Aber die Skepsis ist noch nicht verflogen.
Amerikas Konjunktur scheint sich zu fangen. Kerry James, Investmentspezialistin bei Robeco, erklärt dies mit geringeren Wachstumshemmnissen und rechnet fest mit einer Lösung der Haushaltsprobleme.
Am Mittwoch rutschte die Douglas-Aktie noch deutlich ab, am Donnerstag legt sie dank bestätigter Übernahmeverhandlungen um so mehr zu. Für einen Einstige könnte es jetzt aber schon zu spät sein.
Einen radikalen Kurssturz von 20 Prozent erleidet die Aktie der Software AG. Ein schwaches Geschäft, vor allem in Amerika, hat die Jahresprognosen zu Makulatur werden lassen.
Aktienstrategen avisieren für 2012 prozentual einstellige Kursgewinne. Die anhaltende Eurokrise belastet auch im neuen Jahr die Stimmung und verspricht ein schwieriges erstes Halbjahr.
2011 geht als schwaches Aktienjahr in die Börsengeschichte ein. Dennoch ließ sich mit Aktien gutes Geld verdienen. Die besten Titel im Dax kommen aus Rhein-Main - dort sitzt auch der Gesamtsieger.
Mit der überraschenden Ankündigung von Abschreibungen schreibt Eon ein weiteres Kapitel in der zuletzt schlechten Nachrichtenlage um die deutschen Versorger. Die Aktie macht das nicht attraktiver.
Die politische Gängelung in Russland wird immer weniger hingenommen. Die oppositionellen Kräfte sind sich meist zwar in der Ablehnung Putins einig, aber das ist meistens schon die gemeinsame Klammer.
Apple, Google, Facebook und Amazon dringen in die Domänen der Nebenbuhler ein und suchen die Entscheidung um die Herrschaft im Netz. Die Börse wettet auf Amazon und Facebook.
Die russische Börse kann momentan mit dem Ölpreis nicht mithalten. Und ob sich das nach den bevorstehenden Wahlen ändert, ist noch längst keine ausgemachte Sache.
Soeben hat der Onlinehändler Amazon mit seinen Quartalszahlen und seinem Gewinnausblick auf das vierte Quartal enttäuscht. Der Aktienkurs sank deutlich, Investitionen für den neuen Tabletcomputer „Kindle Fire" belasten das Ergebnis. Der Angriff auf Apple wird teuer, die Aktionäre müssen dafür bluten. Andererseits erinnerten mich die Nachrichten an einen Text, den ich schon im November 2002 geschrieben habe, damals noch als Korrespondent im Silicon Valley. „Ich behaupte, spätestens im zweiten Quartal 2003 wird über eine Insolvenz von Amazon spekuliert", schrieb uns damals ein Leser. Ich versuchte zu klären, ob die Aussage wohl Wahrheit werden würde.
Wie die neuesten Quartalszahlen zeigen, verdient Microsoft weiterhin gut. Mit der Aktie des weltgrößten Software-Konzerns ist aber trotzdem schon seit 1998 nichts zu verdienen.
Google hat deutlich mehr verdient. Weil die Zahlen besser waren als erwartet, steigt der Kurs nachbörslich. Langfristig steckt der Titel aber in einem Seitwärtstrend fest.
Apple bleibt nach Ansicht der Analysten auch ohne Steve Jobs eine Erfolgsgeschichte. Beim Börsengang 1980 galt die Aktie Wertpapieraufsehern noch als zu risikoreich.
Carrefour muss erneut die Jahresprognose senken. Die Probleme bei dem französischen Einzelhandelskonzern spiegeln sich auch in einem stark gebeutelte Aktienkurs wider.
Alcoa hat beim Quartalsgewinn die Erwartungen enttäuscht. Die Aktie reagiert darauf kurzfristig mit Verlusten. Auch mittelfristig dürfte es der Aluhersteller eher schwer haben bei den Börsianern.
Nach dem starken Kursrückgang im dritten Quartal um rund ein Viertel schrecken Fondsmanager aber noch vor größeren Engagements zurück.
Konjunkturängste setzten zuletzt auch der Aktie von ProSiebenSAT1 zu. Dabei spricht eine ansehnliche Dividendenrendite für ein Investment bei dem Fernsehsender.
Der ATX hat seit Jahresbeginn um mehr als 30 Prozent nachgegeben. Zurückgeführt wird dies darauf, dass die Ausschläge an regionalen Kapitalmärkten generell stärker seien und der Leitindex sehr bankenlastig ist.
ela. WIEN, 30. September. An kaum einer anderen Börse haben Anleger in diesem Jahr so viel verloren wie in Wien. Seit Jahresbeginn büßte der Leitindex ATX mehr als ein Drittel ein und liegt derzeit unter 2000 Punkten.
Die Kursgrafiken für die Aktien der italienischen Börse beschreiben derzeit mehr die Bewegung eines Jo-Jo als eine langfristige Tendenz. Der Montagshandel war nach anfänglichen Zweifeln furios gestartet und brachte den italienischen ...
An der Börse wird gern der Eindruck erweckt, als entwickelten sich die Aktienkurse in Abhängigkeit der Unternehmensgewinne. Doch jeder Anleger weiß, dass die Wahrheit viel banaler ist: Ein Aktienkurs steigt, wenn die Anleger die Aktie kaufen.
bes. LONDON, 15. September. Seit vier Wochen sind Leerverkäufe von zahlreichen europäischen Bankaktien verboten. Doch die Hoffnung der Aufsichtsbehörden von Frankreich, Italien, Spanien und Belgien, dass das Verbot die rasante Talfahrt der Aktienkurse bremsen würde, erfüllte sich nicht.
ham. FRANKFURT, 14. September. Trotz eines Rückgangs des Dax um 30 Prozent seit Anfang Juli ist es noch zu früh, um Aktien zu kaufen. Dieser Ansicht ist die Privatbank M.M. Warburg & Co. Erst müssten die Gewinnschätzungen für ...
Zunächst verunsicherten Gerüchte über Liquiditätsengpässe des französischen Marktführers BNP Paribas die Anleger. Doch das Dementi der Bank zeigte Wirkung. Mit Blick auf das Kurs/Gewinn-Verhältnis sind französische Banktitel die günstigsten in Europa.
In dieser überschuldeten Welt geraten viele Anlegerweisheiten ins Wanken. Viele Anleger schaffen ihr Geld in großem Stil in die solide Schweiz. Dass sie für ihr Geld dort keine Zinsen erhalten, nach Abzug von Inflation einen Wertverlust erleiden, macht ihr Verhalten fast irrational.
Die jüngsten Turbulenzen bringen offenbar auch einige langjährige Gewissheiten unter den Anlegern durcheinander. Früher galt die Regel, dass die Investoren in unsicheren Zeiten ihr Kapital gerne aus riskanteren Aktienmärkten abziehen ...
F.A.Z. FRANKFURT, 6. September. Trotz Ängsten vor einer schwächeren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung senken derzeit vergleichsweise wenige Unternehmen ihre Gewinnprognosen. Im vergangenen Monat unterschritten Prognosesenkungen ...
Ungarn ist für Anleger ein unsicheres Pflaster. Zwar befindet sich das Land auf einem Sanierungspfad, nachdem es im Herbst 2008 vor dem Zusammenbruch stand und mit internationaler Hilfe gerettet wurde.
In der Finanzkrise 2008 hat es BMW besonders heftig erwischt. Denn kein anderer Autobauer war so sehr vom Leasinggeschäft abhängig, das stark einbrach. Zudem begünstigte die zur Abfederung gedachte staatliche Abwrackprämie die kleinen Autos, von denen BMW wenig produziert.
maf. FRANKFURT, 2. September. Meint es einer gut mit der Deutschen Bank, dann gesteht er ihrer Aktie noch beachtliches Kurspotential zu. Diese Sichtweise vertreten 23 der 44 vom Finanzdatenanbieter Bloomberg aufgeführten Analysten.