Ausverkauf am Goldmarkt
Die Preise für Gold und Silber sind binnen weniger Tage so stark gesunken wie seit 30 Jahren nicht mehr. Zugewinne bei Banktiteln geben den Aktienmärkten derweil Auftrieb.
Die Preise für Gold und Silber sind binnen weniger Tage so stark gesunken wie seit 30 Jahren nicht mehr. Zugewinne bei Banktiteln geben den Aktienmärkten derweil Auftrieb.
Der Dax erholt sich am Montag im frühen Verlauf von den Anfangsverlusten. Teilnehmer führen die Erholung auf die Stärke von Bank- und Versicherungsaktien zurück, die mittlerweile deutlich im Plus stehen. Die Aussicht auf eine Ausweitung der Anleihenkäufe durch die EZB nach dem G-20-Treffen am Wochenende sei hierfür verantwortlich.
An den Finanzmärkten verstärkt sich der Trend, risikoreiche Anlagen zu verkaufen und Liquidität zu suchen. Sogar der Goldpreis verliert stark. Der Dax sinkt zeitweise unter 5000 Punkte.
Neu entfachte Sorgen über die konjunkturelle Entwicklung, eine als zu gering erachtete geldpolitische Stimulation sowie Abstufungen von Bankenratings sorgen am Donnerstag für kräftige Verluste an den Aktienmärkten weltweit.
Der Kurs des Bund-Futures befindet sich in einem langfristigen Aufwärtstrend und erreichte am Donnerstag nach wachstumsskeptischen Äußerungen der EZB einen Rekordwert.
Die meisten Aktienfonds büßten zuletzt kräftig an Wert ein. Ganz besonders hart traf es deutsche Nebenwerte. Goldminen-Aktien waren dagegen mehr gefragt - und die Manager sind optimistisch.
Als Ursula von der Leyen gefordert hat, dass Länder, die Hilfen aus dem Euro-Rettungsfonds erhielten, künftig im Gegenzug Sicherheiten hinterlegen sollen, wurde sie von der Kanzlerin zurückgepfiffen. Dabei gibt es für die Idee sogar ein historisches Vorbild.
Nach ihren jüngsten Kursgewinnen geht den deutschen Aktien am Donnerstag schon wieder die Puste aus. Anleger warteten auf weitere Hinweise, wie es um die amerikanische Konjunktur tatsächlich bestellt ist, heißt es.
Banker und Vermögende sorgen sich um höhere Steuern und Enteignung. Sie versuchen, ihre Vermögen in Sicherheit zu bringen – nach Kanada oder Singapur. Der rigide geführte Stadtstaat hat sich eine Infrastruktur gegeben, die jeden Superreichen entzückt.
Nach einem Rekordhoch hat der Goldpreis in zwei Tagen mehr als 200 Dollar verloren. Experten sehen als Gründe höhere Hinterlegungspflichten an den Terminbörsen und Gewinnmitnahmen.
Deutlich unter Druck geraten ist in dieser Woche der Goldpreis. Manche vermuten das Platzen einer Blase, andere sehen darin eine Korrektur. Die bleibende Unsicherheit spricht eher für letzteres.
Der Goldpreis ist zuletzt von einem Rekord zum nächsten gestürmt. Davon profitieren neuerdings auch wieder die Aktien der Goldproduzenten.
Die verhaltene Wirtschaftsentwicklung und die Korrektur an den Börsen führe auch an den Rohstoffmärkten zu einer Entspannung bei der Preisentwicklung, heißt es gemeinhin. Allerdings findet die vielfach auf hohem absolutem Preisniveau statt.
Der deutsche Aktienmarkt hat am Montag seine Erholung mit moderatem Tempo fortgesetzt. Der Dax war bereits zum Handelsstart über die psychologisch wichtige Marke von 6.000 Punkten gesprungen und hatte sich über dieser Schwelle gehalten.
Er gilt als Fieberkurve des Finanzsystems, aber der Vergleich hinkt gewaltig: Bei Fieber riegelt der Körper ab, es steigt nie groß über 41 Grad. Der Preis des Goldes aber steigt und steigt und steigt.
Hedgefonds werben gern damit, dass sie in jeder Marktlage Gewinn erzielen. Doch die Wette des Hedgefonds-Stars John Paulson auf Finanzwerte ging nicht auf. Seine Gesellschaft streicht hohe Verluste ein. Die Gewinner sind andere.
Nachdem die Kurse am deutsche Aktienmarkt am Vormittag auch am zehnten Tag hintereinander um bis zu sieben Prozent gefallen waren, kam es zu einem Trendwechsel. Er führte sogar leicht ins Plus. Die Kurse an Wall Street erholen sich ebenfalls.
In unruhigen Zeiten suchen viele Anleger in erster Linie Sicherheit und nicht so sehr hohe Renditen. Eine Kapitalanlage ohne jegliches Risiko existiert allerdings nicht. Dieser Beitrag untersucht die Eignung von sechs verbreiteten Anlageformen in Krisenzeiten.
Der Ausverkauf am deutschen Aktienmarkt setzte sich zum Start in den Freitag fort. Gegen 9.45 Uhr verliert der Dax 2 Prozent oder 129 auf 6.285 Punkte. Im Tagestief hatte er allerdings bereits bei 6.153 Punkten gelegen.
Dank freundlicher Vorgaben der Übersee-Börsen hat der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag zur Erholung angesetzt. Aktien seien nun wieder „ziemlich billig, was dem Markt helfen sollte, erst einmal einen Boden zu finden,“ heißt es mit dem notorischen Grundoptimismus.
1673 Dollar für 31,1 Gramm: Sorgen um eine Verschärfung der Schuldenkrise beflügeln den Goldpreis. Auch hohe Zuflüsse in Goldfonds und Zentralbankkäufe treiben den Preis des Edelmetalls.
Während der Goldpreis auch 2011 immer neue Rekorde markiert, bleibt den Indizes der Goldminenaktien ein Vorstoß auf neue Kurshöhen bisher verwehrt. Experten fragen sich, wie das zu interpretieren ist.
Nach einer Fülle von Quartalsbilanzen hat der Dax am Mittwoch zur Eröffnung etwas nachgegeben. Die Schuldenkrise in den Vereinigten Staaten laste auf dem Markt, sagten Händler. „Das ist wie eine Fessel für den Dax“, kommentierte ein anderer. Allerdings gaben auch die Unternehmensergebnisse am Morgen Anlass zur Zurückhaltung.