Vorsicht, EZB
Die Welt ist komplizierter geworden. Auch für die Geldpolitik. Was sollte die EZB jetzt tun?
Die Welt ist komplizierter geworden. Auch für die Geldpolitik. Was sollte die EZB jetzt tun?
Die Notenbank des Euroraums dürfte am Donnerstag auf ihre Zinspause verzichten. Die amerikanische Notenbank Federal Reserve signalisiert Bereitschaft zum Eingreifen.
Die Turbulenzen um die US-Zölle von Donald Trump zeigen Folgen auch für die Zinsen für Verbraucher in Deutschland. Die Bauzinsen sinken – im Gegenzug gibt es weniger fürs Ersparte.
Eine ruhige Karwoche wird der Börse wohl nicht vergönnt sein. Diese Woche schauen Anleger auf die EZB. Die Zinssenkung scheint ausgemacht, der Ausblick bleibt spannend.
Wie geht es der Konjunktur im Euroraum? Man weiß es nicht recht. Es hängt von den tagesaktuellen Zolldrohungen aus Amerika ab.
Nach einem Kurssprung in den USA legen auch Asiens Börsen zu – in Japan zum Handelsauftakt um über acht Prozent. Eine Eskalation des Handelskriegs zwischen den USA und China bereitet dennoch Sorgen. Elon Musk freut sich über ein Tesla-Plus von mehr als 20 Prozent.
Trumps neue Zölle lassen in vielen Ländern die kurzfristigen Zinsen sinken. In der Schweiz werden sie jetzt erstmals wieder negativ. Verbraucherschützer sehen Deutschland heute für solche Fälle besser gerüstet als einst.
Am Gründonnerstag will die EZB über die Zinsen entscheiden. Diskutiert wird über eine Zinspause. Was verraten die Inflationszahlen für März?
Die Einlagezinsen der Banken sinken. Wer höhere Renditen will, könnte in Lira-Anleihen landen. Hier winken Jahresrenditen von 30 Prozent – aber nur, wenn die Währung stabil bleibt.
Hohe Zölle und Angst vor einem „Kill Switch“: Muss Europa angesichts von Trumps Politik seine Abhängigkeit von Amerika reduzieren?
Nahrungsmittel steigen in Deutschland weiter im Preis, während Energie etwas günstiger wird. Welche Folgen hat die Politik von Donald Trump bislang für die Inflation hierzulande?
François Villeroy de Galhau begrüßt die neuen Schuldenprogramme in Deutschland und Europa. Die Inflation befeuerten sie „nicht unbedingt“. Spielraum für weitere Zinssenkungen sieht er weiterhin.
US-Notenbankchef Jerome Powell spricht von „transitorischer Inflation“ als möglicher Folge der Politik Donald Trumps. Das weckt unschöne Erinnerungen.
Einst galt: Krisenzeiten sind die Zeiten des Dollar. Aber aktuell ist es wesentlich wahrscheinlicher, dass die europäische gegenüber der amerikanischen Währung weiter Boden gut macht.
Der Bundestag hat das Infrastruktursondervermögen gebilligt, der Bundesrat soll folgen. Die Aktienmärkte reagieren darauf bisher verhalten. Bleibt das so? Welche Chancen Fondsmanager nun sehen.
Berlin hat entschieden, Deutschland pumpt eine Billion Euro in Rüstung und Infrastruktur. Andere Länder verschulden sich noch viel höher, schreibt der Chefvolkswirt einer Schweizer Privatbank.
Was sonst noch wichtig ist
Was sonst noch wichtig ist
Viele Menschen haben das Gefühl, die Inflation sei höher als amtlich festgestellt. Derweil korrigiert das zuständige Amt die Rate nun nach unten.
Deutschlands neue Schuldenpolitik wirkt sich auch auf die Bauzinsen aus. Hauskäufer zahlen nun mehr Zinsen. Aber das dürfte nicht die einzige Folge sein.
Schreiben darf sie diese noch nicht – aber mögliche Reaktionen an den Finanzmärkten schon mal vorab testen. Was sagt die neue KI „Mila“ denn so über Europas Geldpolitik?
Die Sparkassen präsentieren sich nach einem guten Geschäftsjahr selbstbewusst und wollen die digitale Infrastruktur besser nutzen. Mit dem digitalen Personalausweis können ihre Kunden das Online-Banking entsperren – und noch mehr.
Wenn Deutschland in großem Stil neue Anleihen auflegt, um Rüstung und Infrastruktur zu finanzieren, wären mehr Euro-Wertpapiere verfügbar. Könnte das die Rolle des Euro als Währungsreserve von Staaten stärken?
Unter Mario Draghi führte die EZB gewaltige Anleihekaufprogramme durch. Zehn Jahre später überprüft die Notenbank nun ihre Strategie. Was lässt sich daraus lernen?
Die italienische Bank darf nach der Prüfung der Bankenaufsicht ihre Derivate nutzen, um bis auf 29,9 Prozent an der Commerzbank aufzustocken. Doch in diesem Jahr soll noch keine Entscheidung über einen Zusammenschluss fallen.
Irlands Finanzminister hat für das deutsche Schuldenpaket nur Lob übrig. Weder für die Staatsfinanzen noch für die Preise sieht er Gefahren. Und dann hat er noch eine Ankündigung.
Nach viermonatiger Sperrung kann im Frankfurter Hafenpark wieder gezockt werden. Künftig wird auf vier TÜV-geprüften Streetballfeldern statt auf zwei großen Courts gespielt. Ungewünschte Linien und Sitzgelegenheiten verschwinden.
Bundesbankpräsident Joachim Nagel sieht die EZB schneller als angekündigt am Ziel – unter anderem offenbar wegen des Ölpreisverfalls. Der wiederum ist zumindest nicht vollkommen unabhängig von der Politik Donald Trumps.
Rom stärkt seine Rolle in NATO und EU. Wendepunkt der Verteidigungspolitik war einst das „Massaker von Nassirija“ an italienischen Carabinieri im Irak.
Trumps Unberechenbarkeit, die notwendigen Reaktionen in Europa mit Staatsausgaben in gewaltigem Ausmaß: Das alles stellt auch die Notenbank vor Herausforderungen. Wie reagiert EZB-Präsidentin Lagarde?
Die Bauzinsen legen auf Wochensicht spürbar zu – trotz der EZB-Zinssenkung und entgegen den Prognosen vieler Baufinanzierungsfachleute. Was Verbraucher jetzt wissen müssen.
Für Festgeld mit längeren Laufzeiten gibt es jetzt wieder mehr Zinsen als für kürzere. Warum ändert sich die sogenannte Zinsstrukturkurve?
Die Zinssenkung der EZB verschwindet fast vor dem gewaltigen Umbruch bei den Staatsausgaben für Verteidigung und Infrastruktur. Was heißt diese Zäsur für Anleger?
500 Milliarden Euro neue Schulden sind viel Geld. Doch die Anleihemärkte können das stemmen – bislang steigen die Zinsen jedenfalls nur leicht.
Deutschland diskutiert, ob die Ankündigungen von Union und SPD richtig oder falsch sind. Die Anleger beschäftigen sich schon mit den wirtschaftlichen Folgen.
Die Notenbank hält trotz aller weltpolitischen Entwicklungen an ihren Zinssenkungsplänen fest. Die Tagesgeldzinsen für Sparer verzeichnen derweil den stärksten Einbruch seit zwölf Jahren.