Bundesanleihen gelten als überbewertet
Eine Umfrage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zeigt: Banken erwarten in diesem Jahr eine höhere Risikoneigung der Anleger. Dies dürfte Bundesanleihen belasten.
Eine Umfrage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zeigt: Banken erwarten in diesem Jahr eine höhere Risikoneigung der Anleger. Dies dürfte Bundesanleihen belasten.
Wegen der betriebenen expansiven Geldpolitik befürchten viele Anleger steigende Preise. Die Experten von Raiffeisen Research sehen das anders. Sie rechnen nicht mit einem Anziehen der Inflation.
Bislang ist der neue EZB-Chefvolkswirt Peter Praet zurückhaltend aufgetreten – eine gute Wahl ist er trotzdem. Er hat zwar nie öffentlich gegen den Kauf von Staatsanleihen opponiert, aber darauf gedrungen, sie möglichst gering zu halten.
Amerikanische Ökonomen haben die Europäische Währungsunion von Beginn an mit großer Skepsis begleitet. In vielem haben sie Recht behalten. Der Sonntagsökonom von Patrick Welter.
Der Belgier Peter Praet wird neuer Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank. Die Entscheidung kommt für Deutschland zwar überraschend - ist aber keine Degradierung.
Überraschung bei der Europäischen Zentralbank: Erstmals wird der Posten des Chefvolkswirts nicht an einen Deutschen vergeben. Der Belgier Peter Praet wird Nachfolger von Jürgen Stark.
Im Drama um das hochverschuldete Griechenland ist ein weiteres Tabu gefallen: Bislang galt ein Austritt der Griechen aus der Währungsunion in Athen als Tabu. Nun hat ein Regierungssprecher das Szenario im Fernsehen offen angesprochen.
An den Finanzmärkten orientieren sich viele Anleger neu. Aber auch die Märkte sind in Bewegung. Der alte Rat bleibt dabei weiter richtig: Das Vermögen muss gestreut werden.
Der starken Expansion der Geldbasis folgt keine starke Zunahme der Geldmenge M3. Dies verdeutlicht, wie schwierig das Umfeld, in dem sich die EZB bewegt.
Der Deutschen Telekom kommt eine seit Jahren schwelende Schmiergeldaffäre auf dem Balkan teuer zu stehen. Die Allianz sieht bei italienischen Staatsanleihen kein Ausfallrisiko. Der Chef des arbeitgebernahen Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) hat die EZB für ihre Geldschwemme gelobt. Der Präsident des Bankenverbandes sieht keine Gefahr einer allgemeinen Kreditklemme. Die Anzeichen für eine Abschwächung des Wirtschaftswachstums in China mehren sich.
Vor der Emission weiterer italienischer Staatsanleihen hat der Dax am Donnerstag leicht zugelegt, nachdem er am Vortag um zwei Prozent abgerutscht war.
Die Übernachteinlagen erreichen mit 452 Milliarden Euro einen neuen Rekord. Ein Krisenindikator - er offenbart fehlendes Vertrauen der Banken untereinander.
Vor der Emission italienischer Anleihen haben sich Anleger am Mittwoch mit Engagements am deutschen Aktienmarkt zurückgehalten. Besonders Bankaktien stehen unter Verkaufsdruck.
Nachweihnachtliche Ruhe an der Börse: Am ersten Handelstag nach den Feiertagen haben die deutschen Aktienmärkte nahezu unverändert geschlossen. Die Umsätze fielen dünn aus, da an der Londoner Börse erst am Mittwoch wieder gehandelt wird.
Als Bundesbankvorstand hat er die Einführung des Euro koordiniert. Das neue Geld war kein Teuro, sagt Edgar Meister. Aber nun drohen Gefahren.
Die „Vorsichtskasse“ der Banken bei der Europäischen Zentralbank ist auf einen Rekordwert gestiegen. Die eintägigen Einlagen kletterten auf knapp 412 Milliarden Euro und damit so hoch wie noch nie.
Der Staatsschuldenkrise wird der Griff nach dem Vermögen der Privatleute folgen. Die Angst ums Geld ist nicht erst morgen real.
Die Liquiditätshilfe der Notenbank über knapp 500 Milliarden Euro ist vor allem in die Euro-Krisenländer gegangen. Insbesondere die Institute eines Landes sollen etliche Milliarden abgerufen haben.
Die EZB leiht den Banken eine halbe Billion Euro für drei Jahre. Angesichts strauchelnder Kreditinstitute ist zu befürchten, dass sich die Zentralbank noch zu ganz anderen Schritte drängen lässt.
Die Europäische Zentralbank und die Fed lassen in der Krise ihre Bilanzsummen steigen. Unbestrittener Meister hierin ist jedoch die Schweizerische Nationalbank.
Die Banken des Euroraums haben sich bei der Europäischen Zentralbank mit ungewöhnlich hoher Liquidität eingedeckt: Der EZB-Kredit mildert die Knappheit an langfristiger Finanzierung. Dahinter steckt aber noch ein weiteres Kalkül.
Die Europäische Zentralbank solle auf dem Markt für Staatsanleihen eingreifen, sagt Holger Schmieding, Chefvolkswirt der Berenberg Bank. Nur so ließe sich die Abwärtsspirale stoppen.
Nach einem starken Vormittag zeigte sich der deutsche Markt abermals schwächer. Dax und FAZ-Index notierten im Minus.
Der überraschende Anstieg des Ifo-Geschäftsklimaindex’ sorgte am Dienstag am deutschen Aktienmarkt für steigende Kurse.
Die Stabilität des Finanzsystems hat in den vergangenen sechs Monaten abgenommen, warnt die EZB. In einigen Ländern sinkt die Kreditvergabe der Banken schon.
Die Mittel für den Internationalen Währungsfonds (IWF) sollen um mindestens 170 Milliarden Euro aufgestockt werden - darauf haben sich die EU-Finanzminister geeinigt. Großbritannien will erst 2012 über seinen Beitrag entscheiden.
Der amerikanische Kongress rettet den Staatshaushalt einmal mehr in letzter Sekunde, Finanzminister Schäuble rechnet nicht mit Amerika bei der Aufstockung der IWF-Mittel, EZB-Präsident Draghi lehnt weitergehende Hilfen ab und der ehemalige EZB-Chefvolkswirt Stark nennt erstmals politische Gründe für seinen Rücktritt. Ein Scheitern der Übernahme von T-Mobile USA durch AT&T wird immer wahrscheinlicher, der Kaufhof-Verkauf wird sich hinziehen und die Vossloh-Familie verstärkt den Widerstand gegen den Investor Thiele.
Der deutsche Aktienmarkt tendiert freundlich. Die Anleger seien in Vorfreude auf den Geldregen der EZB, die am Mittwoch den ersten von zwei Drei-Jahres-Tendern für die Liquiditätsversorgung der Banken auflegt.
Nach besser als erwartet ausgefallenen Stimmungsindizes steigen am Dienstag die Aktienkurse wieder.
Die Ratingagentur Fitch gibt einen negativen Ausblick für Frankreich. Die Franzosen fühlen sich ungerecht behandelt und verweisen auf die Briten.
Die Demonstranten vor der EZB richten sich auf einen längeren Aufenthalt ein. Gegen Dreck und Kälte sollen Paletten helfen. In manchen Zelten stehen schon Gas-Brenner.
Die Nothilfen der Europäischen Zentralbank könnten geeignet sein, die Verschuldung der Staaten zu befeuern. Zumindest hegen diese Hoffnung einige Investmentbanken und Regierungen im Euroraum.
In der Europäischen Zentralbank sorgen sich Ratsmitglieder wie Yves Mersch vor dramatischen Folgen einer Kreditklemme in Europa. Ermutigend klingt dagegen die Meldung, wonach sich Demokraten und Republikaner im erbitterten Haushaltsstreit in Amerika auf einen Kompromiss geeinigt haben sollen. Auf Unternehmensebene sammelt der Onlinespiele-Spezialist Zynga beim eigenen Börsengang eine Milliarde Dollar ein.
Italiens neuer Ministerpräsident Monti hat viele mutige Reformen angekündigt. Zahlreiche Berufspolitiker vermitteln den Italienern nun aber die Illusion, diese könnten bis zur Unkenntlichkeit abgemildert werden. Eine Analyse.
Auch nach dem Gipfel ist der Euro noch lange nicht gerettet. Er hat die Krise mit verursacht und spaltet Europa: Ohne den Euro hätten wir weniger Probleme. Von Philip Plickert
Jürgen Habermas hat die aktuelle Bedrohung der Demokratie analysiert. Weitreichende Reaktionen waren die Folge. Wohin führen uns, im Lichte dieser Debatte, die Beschlüsse von Brüssel?