Anleihekäufe der Notenbanken bewirken höhere Verschuldung
Die EZB pumpt jeden Monat Milliarden in die Märkte und will ihr Kaufprogramm ausweiten. Doch die Folgen sind gefährlich.
Die EZB pumpt jeden Monat Milliarden in die Märkte und will ihr Kaufprogramm ausweiten. Doch die Folgen sind gefährlich.
Hapag-Lloyd müht sich an die Börse, derweil Japans Post ein erfolgreiches Börsendebüt feiert. Chinas Dienstleistungs-Sektor legt wieder zu, der Mobilfunkanbieter Drillisch sogar kräftig.
Seit der Kommunikationspanne bei der EZB im Mai dieses Jahres wird genau beäugt, in welcher Beziehung die Zentralbanker zur Finanzindustrie stehen. Jetzt gibt es neue Details zu potentiell pikanten Treffen.
Der bekannte amerikanische Ökonom rechnet mit dem Irrglauben vieler Politiker ab, den Kontinent über die Währung einen zu wollen. Und er sagt, warum das Milliardenkaufprogramm der EZB wohl ins Leere läuft.
Geld spielt in der Geldpolitik der Notenbanken keine Rolle mehr. Das ist paradox - und gefährlich.
Die Kurse an Europas Börsen sind gerade so stark wie seit vielen Jahren nicht mehr gestiegen. Das gilt für den deutschen Dax ebenso wie für eine griechische Bank.
Wie viel Kapital fehlt den großen griechischen Banken zum Überleben? Die EZB hat ihre Bilanzen geprüft und getestet. Bis Geld dafür fließt, muss Athen aber noch einige Reformen auf den Weg bringen.
Christian Noyer ist einer der dienstältesten Notenbanker Europas. Bald scheidet er aus dem EZB-Rat aus. Zum Abschied appelliert er an EZB-Präsident Draghi, den Kauf von Staatsanleihen vorerst nicht auszuweiten.
Die Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht die Arbeitsmarktdaten für Oktober, Lufthansa, Deutsche Bank und Bayer legen aktuelle Geschäftszahlen vor und in Tokio eröffnet die Tokyo Motor Show 2015.
Zum Einkaufen braucht man sie fast nie, und Tankstellen lehnen sie oft ab. Trotzdem nimmt die Zahl der großen Banknoten beständig zu. Was steckt dahinter?
Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe urteilt über Gaspreise in der Grundversorgung, der ehemalige griechische Finanzminister Giannis Varoufakis spricht beim Münchner Ifo-Institut über die Situation in Griechenland und die Zukunft Europas und die Deutsche Börse veröffentlicht die Ergebnisse für das dritte Quartal.
Spekulationen auf noch mehr billiges Geld von der Europäischen Zentralbank könnten den deutschen Aktienmarkt auch in der neuen Woche befeuern, nachdem der Dax in der vergangenen Woche schon eine Rally von fast 7 Prozent hingelegt hatte.
Draghi muss immer mehr bieten, um die Anleger bei Laune zu halten. Wie gut es den börsennotierten Unternehmen wirklich geht, rückt dabei völlig in den Hintergrund.
Analysten schauen vor allem auf Bundesanleihen. Zweijährige sinken auf niedrigstes Renditeniveau aller Zeiten. Banken rechnen derweil mit einer geringen Profitabilität, weil die EZB-Käufe ihre Margen belasten.
China senkt den Leitzins und lockert die Kreditbedingungen für die Banken. Der Dax steigt um 3 Prozent. Auch Amerikas Technologiekonzerne heben die Stimmung - es wird jetzt ein deutlich geringerer Gewinnrückgang erwartet als bisher.
Die Europäische Zentralbank erwägt, die Geldpolitik weiter zu lockern. Auch die Zinsen für Sparer auf dem Tagesgeldkonto sind niedrig wie nie – aber negativ sind sie noch nicht. Wo Sie das meiste bekommen.
Negative Zinsen breiten sich aus. Jetzt geht es auch in Italien los.
Die Europäische Zentralbank denkt darüber nach, noch mehr Anleihen zu kaufen als geplant. Prompt rutscht der Euro-Kurs ab. Doch mancher Aktionär hat Grund zur Freude.
Rohöl ist nochmal billiger geworden. In vielen Preisstatistiken spielt es inzwischen eine zentrale Rolle. Auch, weil so mancher andere Preis mit dem Öl mit gefallen ist.
Die neue Geldflut könnte schon bald kommen. Die EZB will die Notenpresse rotieren lassen, wenn die Inflationsprognosen zu niedrig bleiben. Ein Weg in Richtung weiterer Fehlinvestitionen und Vergemeinschaftung von Risiken.
Die obersten Zentralbanker tagen auf Malta. Mario Draghi deutet an, das ohnehin schon groß angelegte Anleihe-Kaufprogramm auszuweiten. Und der Negativzins für Geld, das Banken bei der EZB parken, könnte noch stärker negativ werden.
Der Dax hat am Mittwoch nach verhaltenem Start im Handelsverlauf zugelegt und sich mit einem Plus von fast einem Prozent aus dem Handel verabschiedet. Hoffnungen der Anleger auf eine ultralockere Geldpolitik der EZB gaben laut Börsianern Auftrieb.
Nachdem die Deutsche Post eine saftige Portoerhöhung angekündigt hat, ist die Aktie Gewinner im Dax. Der Leitindex zeigt sich am Mittwoch wenig bewegt. Die Anleger halten sich vor Aussagen der Europäischen Zentralbank zur Geldpolitik am Donnerstag zurück.
Mit 65.000 Euro liegt das Geldvermögen der Deutschen nur minimal über dem Euro-Schnitt. Auch die neue Übersicht der EZB zum Vermögen wirft Fragen auf.
Der deutsche Leitindex ist am Dienstag mit leichten Verlusten aus dem Handel gegangen. Die Aktie der Deutschen Telekom war der beste Wert im Dax.
Die Stimmung an der Börse bleibt gut, allerdings sind die Anleger derzeit nicht bereit, große Risiken einzugehen. Sie warten auf Signale, wie es mit der Geldpolitik der Notenbanken weitergeht. Im Fokus steht zudem SAP nach der Bilanzveröffentichung.
Die Hoffnung auf weitere Hilfen der großen Notenbanken zur Ankurbelung der Weltwirtschaft wird die Aktienmärkte in der neuen Woche wohl stützen. Aus der Erholung könnte an der Börse nun eine Jahresendrally werden.
Die Entscheidung der EU-Kommission über die Rechtmäßigkeit von Staatsgarantien naht. Den Bundesländern Hamburg und Schleswig-Holstein droht ein Milliardenverlust.
Die offenen Grenzen und die Einheitswährung machen der EU Probleme. Die Lösung wäre: zurück zum Europa mit Zollunion und Binnenmarkt.
Einst war Jörg Asmussen Vizepräsident der EZB. Doch er wechselte nach Berlin - um näher bei seiner Familie zu sein, wie er sagte. Das scheint jetzt aber nicht mehr oberste Priorität zu haben.
Die Kreditwürdigkeit von Spanien und Russland wird neu eingestuft. Der Bundesrat stimmt über die Flüchtlingspolitik ab. Und die Armutskonferenz veröffentlicht einen Bericht zum zehnten Geburtstag von Hartz IV.
Die meisten Institute glauben, dass die Fed im Dezember die Zinsen anhebt und die EZB ihr Anleihekaufprogramm verlängert. Der Euro werde hingegen schwächer.
Viele Länder haben ihre Währungen an den Dollar gekoppelt. Wenn jetzt die Zinsen steigen, drohen Konflikte.
China verkauft im großen Stil amerikanische und vermutlich auch europäische Staatsanleihen, um mit dem Erlös Renminbi zu kaufen. Damit konterkariert die Zentralbank in Peking ein wichtiges Ziel der EZB.
Italienische Anleger verlangen 12,5 Millionen Euro Schadenersatz von der EZB. Die Zentralbank soll für den Schaden haften, der durch die griechische Umschuldung entstanden ist.
Die niedrige Inflation dürfte die EZB handeln lassen. Darüber gehen die Meinungen auseinander und es werden auch Argumente gegen eine weitere Lockerung laut.