Die Märkte täuschen sich in der EZB
Die Zentralbank lockert ihre Geldpolitik weniger als von vielen Marktteilnehmern erwartet. Der Euro wertet deutlich auf, die Kurse von Aktien und Anleihen geben stark nach. Doch nicht jeden hat Draghi überrascht.
Die Zentralbank lockert ihre Geldpolitik weniger als von vielen Marktteilnehmern erwartet. Der Euro wertet deutlich auf, die Kurse von Aktien und Anleihen geben stark nach. Doch nicht jeden hat Draghi überrascht.
Von der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank profitieren Banken, Staaten und Reiche. Und was macht der Rest?
Nach den Entscheidungen der EZB ist der Euro gegenüber dem Dollar deutlich stärker geworden. Der Dax sackte zeitweise um 3,6 Prozent ab. Offenbar hatten Anleger mit etwas anderem gerechnet.
Die Europäische Zentralbank verschärft die Strafzinsen. Sie verlängert auch ihr riesiges Anleihekaufprogramm. Doch eines tut sie nicht.
Die Europäische Zentralbank geht gegen die niedrige Inflation vor: Der Einlagenzins für Banken wird auf minus 0,3 Prozent herabgesetzt. Die umstrittenen Anleihekäufe will die EZB verlängern.
Wird die EZB ihr Anleihenkaufprogramm aufstocken? Warum senkt Sie die Zinsen? Betrachten Sie die Pressekonferenz im Livestream:
Die Europäische Zentralbank will bald noch mehr billiges Geld in den Markt pumpen, die Preise steigen nicht wie gewünscht. Doch abseits des Gütermarkts kann die lockere Geldpolitik schwerwiegende Folgen haben.
Wieder steht die Europäische Zentralbank wohl kurz davor, ihre Geldpolitik zu lockern. Der Wirtschaftsweise Volker Wieland warnt und empfiehlt das Gegenteil.
Die Linde-Aktie verliert am Dienstag 15 Prozent an Wert. Die Rückschläge einzelner Titel werden immer größer. Doch der Hausse kann das nichts anhaben. Der M-Dax erreicht sogar ein neues Rekordhoch. Wie passt das zusammen?
Stefan Kreuzkamp, der neue Chefanleger der DWS, spricht über steigende Aktienkurse und den schwachen Euro.
Für die einen ist es das „große Finale“ des Jahres, andere warnen vor zu großen Erwartungen. Sollte Mario Draghi das Tor für weitere Schritte offen lassen, dürfte das die Finanzmärkte beflügeln.
Spekulationen auf eine neue Flut billigen EZB-Geldes haben den Euro am Montag auf ein Siebeneinhalb-Monats-Tief gedrückt. Am Bondmarkt kam die Rally zum Erliegen, weil Anleger Kasse machten.
Deutschlands Aktienmarkt dürfte in die neue Woche erst einmal so starten, wie er die vorige beendet hat. Mit moderaten Verlusten. Die Anleger werden sich vor allem deshalb mit neuen Käufen zurückhalten, weil sie auf den EZB-Entscheid am Donnerstag warten.
Das Beispiel Japan zeigt, dass eine ultralockere Geldpolitik nicht immer Wachstum bringt. Die Europäer sollten sie beenden und nicht ausweiten.
Die Europäische Zentralbank wird zum Großgläubiger der Staaten - abhängig von deren finanziellem Wohl und Wehe. So verliert sie ihre Unabhängigkeit.
Von jetzt auf gleich ist der Franken billiger – so war es am Freitagmittag. Woran liegt das? Viele Banker glauben: Das war Absicht.
Eine Abwertung des Euros hat Folgen für die Euronachbarländer. Was sagen die Zentralbanken in Dänemark, Schweden und der Schweiz dazu?
Es droht ein neues Prinzip in der Währungsunion: Die EU-Kommission will die Sozialisierung von Verlusten durchsetzen - und schleift damit den grundlegenden Pfeiler der Marktwirtschaft.
Am Mittwoch wird die Europäische Zentralbank den neuen Zwanziger ausgeben. Diese glänzt mit neuen, verbesserten Sicherheitsmerkmalen, der alte Schein bleibt weiter gültig.
Die DZ Bank kann amerikanische Aktien derzeit nicht empfehlen - und erwartet höhere Renditen. Die LBBW sieht den Dax im kommenden Jahr bei 12.000 Punkten. Die Hausse an der Börse soll sich fortsetzen.
Die Zinsen auf Staatsanleihen sinken weiter. Ein Drittel hat nun negative Renditen. Wer kauft Anleihen, mit denen man Verluste macht?
Die EZB will die Geldkanone offenbar noch einmal nachladen. Die Bundesbank ist strikt dagegen.
Eine Gedenkstätte auf dem Gelände der Europäischen Zentralbank soll daran erinnern, dass mehr als 10.000 Juden aus Frankfurt deportiert wurden. Am Sonntag wird das Mahnmal eingeweiht - als Symbol, „allen Formen der Diskriminierung zu widerstehen.“
Der Euro steht derzeit wieder unter Druck. Spekulationen auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik in Europa und eine Straffung in Amerika könnten ihn auf ein 13-Jahres-Tief fallen lassen. Aber der Trend könnte bald auslaufen.
Die EZB pumpt weiter Geld in die Märkte - und will so die Inflation auf zwei Prozent steigern. Einige Ökonomen fänden null Prozent besser, andere warnen davor. Umstritten ist der Faktor Demographie.
Jahrelang waren die Banker die Buhmänner. Jetzt betonen Politiker und Notenbanker, wie wichtig die Finanzbranche für Europa sei. Haben sich auf einmal alle wieder lieb?
SMA erhöht abermals die Prognosen, die asiatischen Börsen tendieren kaum verändert. Elliott kauft weitere Anteile an Dialog.
Die Verband der Deutschen Versicherungswirtschaft informiert über die „Rentenperspektive 2040“, die deutschen Aufsichtsräte treffen sich zu ihrem Jahrestag in Düsseldorf und in London kommen die Internetunternehmer zur Konferenz „NOAH15“ zusammen.
In den Markt für Festzinsanleihen kommt Bewegung. Die IKB setzt ein kleines Ausrufezeichen und auch die Deutsche Bank kann wenigstens wieder eine Eins vor das Komma schreiben.
Niederländische Banken locken Kunden mit hohen Tagesgeld-Zinsen. Grund ist die besondere Trägheit der Holländer beim Bankenwechsel.
Seit Wochen kennt der Aktienmarkt fast nur eine Richtung: aufwärts. Doch nun stockt der gute Lauf auf dem deutschen Börsenparkett, auch belastet von den Geschäftszahlen eines einzigen Dax-Konzerns.
Durch die Herausgabe neuer Aktien in Höhe von 4,6 Milliarden Euro will die Bank ihre Löcher ohne Zuschüsse durch die EU stopfen. Griechenland hofft außerdem auf risikobereite, ausländische Investoren.
Der Dax steigt auf mehr als 11.000 Punkte. Doch die Unternehmen legen insgesamt nur mäßige Quartalsberichte vor. Mario Draghi ist hingegen eine verlässliche Stütze.
Am Montag legten die griechische Bankaktien zu, am Donnerstag ging es abwärts. Trotzdem sind einige griechische Aktien relativ unabhängig von den Unwägbarkeiten des Binnenmarkts.
Noch vor einer Woche hatte die Mehrheit der Marktteilnehmer auf ein Verharren des Leitzinses bis weit in das Jahr 2016 gesetzt. Jetzt gehen die Finanzmärkte wieder einmal von einer raschen Leitzinserhöhung in Amerika aus.