Geldanlage in Indizes gewinnt an Bedeutung
Indizes schaffen Übersicht an den Finanzmärkten. Inzwischen sind sie aber auch zu einem Vehikel für Geldanlagen geworden.
Indizes schaffen Übersicht an den Finanzmärkten. Inzwischen sind sie aber auch zu einem Vehikel für Geldanlagen geworden.
Oracle überrascht mit einem starken Neulizenz-Geschäft, Microsoft erhöht die Dividende, Adobe rechnet mit einem guten Jahresendgeschäft. Air Berlin verringert die Flotte um mehr als zehn Prozent und Manchester United verschiebt offenbar seinen Börsengang.
SAP und Krones steigern den Gewinn, Saint-Gobain setzt mehr um als erwartet. Die Gewinne von Air Berlin und Amazon gehen deutlich zurück, Celesio senkt die Prognose. Eon will bei EDP einsteigen, First Solar feuert den Konzernchef. Lenovo bietet den Medion-Aktionären eine Abfindung unter dem Börsenkurs. Der IWF will die Haushaltspolitik Italiens stärker kontrollieren, Brasilien lehnt einen Kauf von Eurozonen-Anleihen ab, die schwächere Weltkonjunktur macht sich in Chinas Industrie und Lateinamerika bemerkbar
BASF verdient operativ weniger, Daimler spürt leichte Dämpfer, Vossloh wird von Projektverzögerungen weiter belastet, die Gewinne der Lufthansa und von Aixtron brechen ein. Bayer baut dagegen den Gewinn deutlich aus, auch Umsatz und Gewinn von Wirecard steigen, ebenso wie bei Rhön-Klinikum. Auch Gildemeister übertrifft die Gewinnerwartungen. Takkt profitiert vom starkem Deutschland-Geschäft, die Comdirect hebt das Ergebnisziel an und KWS Saat legt ebenfalls bei Umsatz und Gewinn stark zu.
Mit MF Global fällt die erste große amerikanische Finanzfirma der Schuldenkrise zum Opfer. Chinas Industrie wächst so langsam wie seit mehr als zwei Jahren nicht. Die Credit Suisse verfehlt die Erwartungen. Südkorea erklärt sich zu Diskussionen über Hilfe für die Euro-Zone bereit, Australiens Zentralbank senkt den Leitzins und die Produktion von Lynas verzögert sich.
Oracle überrascht mit einem starken Neulizenz-Geschäft, Microsoft erhöht die Dividende, Adobe rechnet mit einem guten Jahresendgeschäft. Air Berlin verringert die Flotte um mehr als zehn Prozent und Manchester United verschiebt offenbar seinen Börsengang.
Die Deutsche Börse übertrifft die Erwartungen, Adva erzielt einen Rekordgewinn, American Express steigert den Gewinn deutlich, aber Ebay enttäuscht mit dem Ausblick. Der Finanzbedarf europäischer Banken soll unter 100 Milliarden Euro liegen und der Axa Immoselect wird aufgelöst. Brasiliens Zentralbank senkt den Leitzins, die EU will offenbar Länderratings für Krisenstaaten verbieten und Amerikas Wirtschaftswachstum bleibt träge.
IBM schneidet im dritten Quartal besser ab, die Citigroup profitiert von Bilanzeffekten, Wells Fargo enttäuscht trotz Gewinnsprung. Auch Metro-Aufsichtsratschef Kluge geht und China wächst um 9,1 Prozent.
Die Herabstufung Italiens hat am Dienstag am deutschen Aktienmarkt für neue Nervosität gesorgt. Jetzt hoffen Börsianer auf eine Lösung für Griechenland in der anberaumten zweiten Telefonkonferenz.
Griechenland erwägt ein Referendum über den Verbleib im Euroraum, Brasilien plädiert Europa über den IWF zu helfen, Russland signalisiert Hilfsbereitschaft. China will weiter amerikanische Staatsanleihen kaufen.
Quatar will die EADS-Anteile von Daimler kaufen, Gagfah ein Wohnungspaket an GSW verkaufen. VW kann sich auch den Kauf von Suzuki vorstellen, Stada will von Glaxo Medikamente kaufen, United Technologies erwägt dies für Goodrich.
DÜSSELDORF, 16. September (Dow Jones). Nach skeptischen Äußerungen des Vorstands zum Marktwachstum geben die Aktien des Solarzulieferers SMA am Freitag deutlich nach, zeitweise sank der Kurs um 5 Prozent.
Der Dax hat am Freitag an seine seit Dienstag laufende Gewinnserie angeknüpft und sogar zeitweise wieder die Marke von 5600 Punkten übersprungen. Händler konzentrieren sich auf den großen Verfall von Terminkontrakten auf Aktien und Indizes an den Derivatebörsen.
NEW YORK, 15. September (Dow Jones). Der amerikanische Chemiekonzern Du Pont & Co hat vor Gericht Schadensersatz in Höhe von knapp 920 Millionen Dollar erstritten. Eine Jury verhängte am Mittwoch eine entsprechende Strafe gegen den südkoreanischen Industriekonzern Kolon Industries.
Umsatzwarnung von Aixtron, UBS - Handelsverlust von 2 Milliarden Dollar, Kingfisher legt im Ausland zu, H&M mit niedrigerem Umsatz, Esprit-Gewinn fällt 98 Prozent, BMW erwartet weiteres Wachstum, ElringKlinger - Auto-Produktion stagniert 2012, deutsche Exporte im ersten Halbjahr stark gestiegen, Umfrage - Stimmungsaufschwung in Japans Wirtschaft verlangsamt, Neuseelands Zentralbank lässt Leitzins unverändert, EU mit Portugal-Rettungsbond, China dämpft Hoffnungen
Erholung war auch am Mittwoch am deutschen Aktienmarkt angesagt. Die Kurse setzten auf breiter Front die am Dienstag begonnene Stabilisierung fort.
BNP Paribas zieht Notbremse, Moody's senkt Langfristratings der SocGenal und Crédit Agricole, Insider - UniCredit diskutiert Kapitalerhöhung, Gerry Weber trotzt Konjunktursorgen, Deutsche Beteiligungs AG mit Verlust, GE kauft Aktienpaket von Buffett zurück, Intel verbündet sich mit Google, Frachtzahlen lassen schwaches Wachstum erwarten, Fitch: Gefahr einer Herabstufung Spaniens gestiegen
Die Hoffnung auf weitere Rückendeckung für Griechenland hat am Dienstag die europäischen Aktienmärkte auf Erholungskurs geschickt. Nach einem äußerst wechselvollen Handel schlossen die wichtigsten Indizes im Plus.
Öl bleibt angesichts der Kursentwicklung an den Börsen und den abnehmenden Wachstumsprognosen erstaunlich teuer. Die Internationale Energieagentur senkt die Nachfrageprognose und redet von einem Preisparadoxon.
Bank of America will 30.000 Stellen streichen, HSBC peilt Verkauf der Versicherungssparte für 1 Milliarde Dollar an - Times, Italien und China sprechen angeblich über Anleihekäufe, Frankreichs Inflationsrate steigt stärker als erwartet, IWF gibt Milliarden-Tranche an Portugal frei, amerikanische Einzelhandel vor schwierigen Weihnachten
Die sich verschärfende Diskussion über eine Pleite Griechenlands und die drohende Herabstufung französischer Banken haben die Anleger an den Finanzmärkten zu Wochenbeginn verschreckt.
Verstärkte Sorgen um die Eurozone, insbesondere um eine mögliche Pleite Griechenlands, haben den deutschen Aktienmarkt am Montag auf eine weitere Talfahrt geschickt. Der Rücktritt von EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark habe die Sorgen um die Zukunft der Eurozone wieder verstärkt, heißt es.
Société Générale zieht Notbremse - Stellenabbau und Spartenverkauf, Munich Re erwartet steigende Prämien - Swiss Re warnt vor anhaltender Branchenkrise , Fraport - mehr Passagiere - weniger Fracht, Suzuki will Kapitalverflechtung mit Volkswagen auflösen, britische Banken müssen sich auf hohe Reformkosten einstellen, Chinas Handelsüberschuss sinkt, Regierungschef - Libyen hat wieder mit Ölproduktion begonnen
hlr. FRANKFURT, 9. September. Die regelmäßig stattfindende Überprüfung der Indizes für nachhaltige Aktien von Dow Jones hat dieses Mal überraschende Ergebnisse gebracht. Die Aktie des amerikanischen Softdrink-Fabrikanten Coca-Cola fiel aus dem Welt-Index Dow Jones Sustainability Index World.
Wegen schwacher Vorgaben aus den Vereinigten Staaten und Asien sind die wichtigsten deutschen Aktienindizes am Freitag schwächlich in den Handel gestartet. „Die Reden von Ben Bernanke und Barack Obama konnten den Märkten keine positiven Impulse verleihen“, hieß es.
Texas Instruments kappt erneut die Prognose, Verbund senkt Jahresziel, Empfehlung für amerikanische Zulassung von Xarelto (Bayer), Swiss Re - 2011 zweitteuerstes Katastrophenjahr, VW-Porsche-Fusion scheitert vorerst, Stellenabbau bei Conergy, Japans Wirtschaft schrumpft, Basiseffekt dämpft Preisauftrieb im deutschen Großhandel, Chinas Preisauftrieb lässt etwas nach - Industrieproduktion wächst langsamer, Griechenland nennt Konzerne mit Steuerschulden
Roland Koch leitet jetzt den Baukonzern Bilfinger Berger. Im F.A.Z.-Gespräch spricht er darüber, wie sich Europas Schuldenkrise auf das Unternehmen auswirkt.
Die deutschen Aktien tendieren am Donnerstag vor der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) uneinheitlich. Nebenwerte zeigen sich stärker, während die Standardwerte unter Druck stehen.
Die amerikanische Wirtschaft hängt laut Fed weiter in den Seilen, der deutsche Handelsbilanzüberschuss ist geringer als erwartet. Die EU-Bankenaufsicht sorgt sich hinsichtlich einer Liquiditätsklemme. Der Euro bringt Deutschland laut KfW jährlich bis zu 30 Milliarden Euro.
Die Billigung des Euro-Rettungsschirms durch das Bundesverfassungsgericht wurde von spekulativen Marktteilnehmern optimistisch aufgenommen. Das führte an den Aktienmärkten zu einer deutlichen Kurserholung.
Nach seinen Kursverlusten der vergangenen Tage verzeichnen die deutschen Aktien am Mittwoch wieder Kursgewinne. Die übrigen europäischen Leitindizes setzen ebenfalls zur Erholung an.
SAP kauft den Softwarehersteller Right Hemisphere, Groupon verschiebt den Börsengang. Eine Rekapitalisierung der Banken in Eurozone ist angeblich nicht geplant, Japans Zentralbank lässt den Leitzins unverändert und die Wirtschaftsverbände fordern ein klares Bekenntnis zum Euro.
FRANKFURT, 6. September (Dow Jones). Die Voith Industrieverwaltung GmbH hält inzwischen 9,14 Prozent der Anteile am Kohlefaserspezialisten SGL Carbon. Dies geht aus einer am Dienstag versandten Pflichtmitteilung hervor.
Die Gagfah will Aktien für 75 Millionen Euro zurückkaufen, Evotec entwickelt ein Alzheimer-Präparat mit Roche und hebt die Ziele an, die EU will eine Börsenhandelspflicht für Derivate einführen und Südkoreas Wachstum verlangsamt sich.
Die Furcht vor einer Rezession setzt den deutschen Aktien am Montag abermals zu. „Es werden wieder die altbekannten Themen gespielt“, sagt ein Börsianer. Da die Wall Street wegen eines Feiertags geschlossen sei, müsse mit dünnen Umsätzen gerechnet werden.
Deutschland bereitet den Kauf des EADS-Anteils von Daimler vor, die Münchener Rück will den Umsatz in Amerika mit Zukäufen massiv ausweiten,die Deutsche Bank sieht sich wegen Hypothekenpapieren neuen Klagen gegenüber.