EZB muss auf niedrige Inflation antworten
Die Wende hin zu höheren Zinsen rückt in weite Ferne. Die Anleger erwarten stattdessen im Euroraum eine Lockerung der Geldpolitik.
Die Wende hin zu höheren Zinsen rückt in weite Ferne. Die Anleger erwarten stattdessen im Euroraum eine Lockerung der Geldpolitik.
Wer behauptet, die Banker seien ungeschoren durch die Krise gekommen, irrt: Weit mehr als 100 Milliarden Dollar Buße haben sie gezahlt. Viele Chefs sind nicht mehr da. Und noch längst ist nicht alles ausgestanden.
Die weltweiten Ungleichgewichte der Leistungsbilanzen sind gefährlich
Hakimullah Mehsud war einer der meistgesuchten Männer Pakistans. Amerika soll ein Kopfgeld von fünf Millionen Dollar ausgesetzt haben. Bei einem Drohnenangriff kommt der Chef der pakistanischen Taliban nun um.
Die Ernteprognosen für Mais und Weizen werden immer weiter nach oben revidiert, in Amerika steigt die Maisproduktion um 10 Prozent. Der Rekordernte steht ein Rekord-Preissturz gegenüber.
Der größte Energieversorger von Texas schlittert auf eine Pleite zu. Das Unternehmen EFH kämpft mit Verbindlichkeiten im Umfang von 40 Milliarden Dollar.
Wo gibt es noch Zinsen? Einige Investoren setzen auf Anleihen von amerikanischen Unternehmen, die nicht sonderlich finanzkräftig sind.
Beim amerikanischen Versicherer AIG geht es weiter aufwärts, Google bringt ein neues Nexus-Smartphone zum Kampfpreis heraus und Apples iPod verkommt zum Randgeschäft.
Der verstaatlichte Immobilienfinanzierer Fannie Mae verklagt mehrere Großbanken wegen Manipulation des Libor-Zinssatzes.
Der amerikanische Immobilienfinanzierer Fannie Mae hat die Deutsche Bank verklagt. Wegen gefälschter Libor-Berechnungen sei ein Millionenschaden entstanden. Insgesamt fordert Fannie Mae mehr als 800 Millionen Dollar Entschädigung von neun Banken.
Was als Notfallhilfe gedacht war, wird nun unbegrenzt fortgeführt: Die sechs wichtigsten Zentralbanken machen ihre Devisen-Swap-Abkommen zur Dauereinrichtung.
In der Nacht zum Donnerstag hat der brasilianische Ölkonzern OGX Gläubigerschutz beantragt. Noch vor einem Jahr war der Unternehmer Eike Batista reichster Mann Brasiliens und Nummer sieben der Welt.
Nicht nur die amerikanische, auch die japanische Notenbank hält die Geldschleusen weiter offen. Die CO2-Grenzwerte für Autos bleiben umstritten. Die Gewinne von Wacker Chemie und Evonik sinken.
Washington gießt Öl ins Feuer: Die Handelsüberschüsse Deutschlands und Chinas seien viel zu hoch. Rücken Berlin und Peking jetzt noch enger zusammen?
Die Fed macht vorerst keine Abstriche an ihren milliardenschweren Anleihekäufen zum Ankurbeln der Wirtschaft. Sie kauft weiterhin für 85 Milliarden Dollar im Monat.
Jahre später kriegen die Banken die Rechnung für die Finanzkrise. Die Kosten für Rechtsstreitigkeiten dürften 100 Milliarden Dollar übersteigen.
Unter den zehn besten Aktienfonds mit Schwerpunkt Europa haben sich vor allem die Fonds auf Nebenwerte am besten entwickelt. Die Fondsgesellschaft Invesco ist gleich viermal vertreten.
Nach einem Massaker im vergangenen Jahr haben die Förderkonzerne in Südafrika noch zu kämpfen. Bei Anlegern sind ETFs gefragt.
Die amerikanische Bank JP Morgan hatte sich eigentlich schon mit der Regierung auf eine pauschale Zahlung von 13 Milliarden Dollar geeinigt, um die Einstellung mehrerer Verfahren zu erwirken. Doch nun droht der Deal zu platzen.
Wall-Street-Star Steven Cohen lenkt ein. Sein Hedgefonds SAC will illegale Insidergeschäfte beichten und mehr als eine Milliarde Dollar Strafe zahlen – eine Rekordsumme für derartige Vergehen.
Alte Iran-Geschäfte lassen den Gewinn der Deutschen Börse einbrechen, der Spiele-Riese Electronic Arts verzeichnet Verluste und das Karriere-Netzwerk LinkedIn zieht mehr Mitglieder an.
Der Finanzplatz London soll am schnell wachsenden Geschäft mit islamischen Geldgeschäften mitverdienen. Eine mit dem Koran konforme Anleihe soll das begünstigen.
Bernie Ecclestone steht ab heute in London vor Gericht. Dort wird verhandelt, ob er mehr als hundert Millionen Dollar Schadenersatz an ein Münchener Medienunternehmen zahlen muss. Ihm droht aber noch mehr.
Michelin will wegen des starken Euro mehr sparen, Vivendi zahlt für die Alleinherrschaft bei Canal Plus France eine Milliarde Euro und Obermann zieht am 1. November in den Aufsichtsrat von Thyssen-Krupp ein.
Tim Cook, der Vorstandschef des Elektronikkonzerns, prognostiziert nach mäßigen Quartalszahlen einen starken Absatz im Dezember. Zwei Wall-Street-Größen beharken sich unterdessen wegen Apple und wohltätiger Spenden.
Apple hat im abgelaufenen vierten Geschäftsquartal 33,8 Millionen iPhones verkauft. Mit seinen Quartalszahlen übertraf der Elektronikkonzern die Erwartungen der Analysten. Dennoch verzeichnet das Unternehmen einen Gewinnrückgang.
Die Finanzkrise lässt grüßen: Offenbar verschlechtern sich die Kredite, die Banken in neue Hypotheken-Anleihen verpacken wieder zusehends.
Amerikas Finanzbehörden werfen der Bank JP Morgan vor, im Rahmen der Finanzkrise große Immobilienfinanzierer getäuscht zu haben. Nun zahlt die Bank freiwillig zunächst gut 5 Milliarden Dollar - weitere sollen folgen.
Die Bank of England lockert ihre Geldpolitik weiter, dafür will Amerika die Bankenregeln mehr verschärfen als Europa. In Japan steigen die Preise weiter an.
Der Euro steigt zum Dollar weiter. Schwache Vorgaben aus Asien belasten den deutschen Aktienmarkt.
Twitter gibt sich für seinen Börsenstart vorsichtig: Der Kurznachrichtendienst will seine Aktien für 17 bis 20 Dollar verkaufen. Damit wäre er nur elf Milliarden Dollar wert.
Der Gewinn der Software AG schrumpft, der von Adva sinkt stark, die Credit Suisse enttäuscht. ABB steigert den Gewinn unerwartet stark, Aixtron verdient bei sinkendem Umsatz mehr. Chinas Einkaufsmanagerindex steigt stärker als erwartet.
Der Dollar ist am frühen Donnerstag zum Euro kurzzeitig auf ein Zwei-Jahres-Tief eingebrochen.
Der Gesundheitskonzern McKesson übernimmt den deutschen Pharmahändler Celesio. McKesson ist ein Gigant in der amerikanischen Gesundheitsbranche. Der Kauf wird das Unternehmen 6,1 Milliarden Euro kosten.
In knapp einem Jahr hat ein amerikanischer Investor 800 Millionen Dollar mit Netflix-Aktien verdient. Über Twitter dankte der Anleger dem Chef des Online-Filmverleihs - und Kevin Spacey.
Indien braucht dringend Geld. Unter den Hindu-Tempeln im ganzen Land schlummern Juwelen und Goldschmuck im Wert von Milliarden Dollar. Nun wird gestritten, wem das Gold zusteht.