Enttäuschendes Jahr für Börsengänge auf der Welt
Die Zahl der Börsenneulinge fällt um ein Fünftel. Nur Saudi Aramco, das größte Debüt aller Zeiten, rettet das Jahr. Dafür gibt es gute Gründe.
Die Zahl der Börsenneulinge fällt um ein Fünftel. Nur Saudi Aramco, das größte Debüt aller Zeiten, rettet das Jahr. Dafür gibt es gute Gründe.
Nach der spanischen Großbank Santander hat nun China eine Anleihe auf Blockchain-Basis ausgegeben - obwohl das Land lange als größter Gegner von Digitalwährungen galt.
Amin Nasser hat als Vorstandsvorsitzender Saudi Aramco mehr Transparenz verordnet. Mit dem erfolgreichen Börsengang des größten Ölkonzerns der Welt sind die Kritiker verstummt.
Die Regierung setzt weiter auf Kohle, weil sie um ihr politisches Überleben ringt. Die Menschen aber leiden unter Dürre und Feuerwalzen. Nun wird Canberra für seine Klimapolitik an den Pranger gestellt.
Der weltgrößte Ölkonzern Saudi Aramco feiert ein gelungenes Börsendebüt. Der Börsengang ist auch bemerkenswert mit Blick auf die Dominanz amerikanischer Technologiekonzerne.
Der Chefstratege der Schweizer Privatbank, Luca Paolini, hält besonders Dividendenwerte in Deutschland und Britannien für attraktiv. Er rät aber zu einem Stilwechsel am europäischen Aktienmarkt.
Die Initiative der Vereinten Nationen schätzt Aktienkursabschläge wegen Klimaschutz auf bis zu 2,3 Billionen Dollar. Es gibt aber auch Gewinner.
Der Milliardär Michael Bloomberg fordert Donald Trump heraus. Sein Reichtum begann mit einer Strafversetzung.
Die größten Rüstungsproduzenten der Welt haben 2018 noch mehr Waffen verkauft als im Vorjahr. Besonders in Amerika sind die Zahlen stark gestiegen – auch wegen einer Ankündigung von Präsident Trump. Deutsche Waffenverkäufe gingen dagegen zurück.
Klimaschutz ist teuer – so teuer, dass einige Schwellenländer die Industriestaaten auffordern, einen Großteil der Kosten zu tragen. Weil öffentliche Gelder allein nicht ausreichen, greift Deutschland nun auf eine private Allianz zurück.
Das Ölkartell will von Januar an abermals die Ölförderung drosseln. Die Ölpreise steigen mit der Bekanntgabe deutlich an.
Europaweit streben junge Unternehmen an die Börse, viele mit kreativen Geschäftsideen oder vorbildhaftem Management. Einige davon werden dafür in jedem Jahr ausgezeichnet.
Saudi-Arabien will mit dem Verkauf von Aktien seines Ölkonzerns fast 26 Milliarden Dollar einnehmen. So viel Geld hat noch kein Börsengang eingebracht.
Amerikanische Unternehmen haben in Deutschland 140 Milliarden Dollar investiert. Zunehmend klagen sie nun über Geschäftshemmnisse.
3000 Kilometer, 30 Jahre, 400 Milliarden Dollar: Russland und China rücken in der Rohstoffversorgung noch enger zusammen.
China soll versucht haben, einen Agenten ins australische Parlament zu schleusen. Um gegen ausländische Einmischung vorzugehen, hat Australiens Premier Scott Morrison nun eine Sondereinheit ins Leben gerufen – für rund 88 Millionen australische Dollar.
Die Ausgaben der europäischen Nato-Staaten und Kanadas für das Verteidigungsbündnis sollen nach Angaben von Generalsekretär Stoltenberg stärker als ursprünglich geplant steigen. Kann das Trump beim Nato-Gipfel besänftigen?
Hat der Anwalt von Donald Trump versucht, persönlich Geschäfte mit der ukrainischen Regierung abzuschließen? Angeblich ging es bei dem Vorgehen von Rudy Giuliani um mehrere Hunderttausend Dollar.
Ein Private-Equity-Fonds aus dem Silicon Valley erwirbt 10 Prozent an der City-Holding – und bewertet den Klub mit 4,8 Milliarden Dollar.
Die Deutsche Bank kommt beim Aufräumen ihrer Bilanz voran. Jetzt hat eine amerikanische Investmentbank zugeschlagen.
Bewacht von Bereitschaftspolizei in Kampfmontur hat der Internetkonzern in Hongkong ein erfolgreiches Zweitlisting hingelegt. Der erste Börsentag war vielversprechend.
Der frühere New Yorker Bürgermeister bewirbt sich für die Demokraten um das Amt im Weißen Haus. Sein Vermögen verdankt er dem Geschäft mit Finanzdaten – jetzt verspricht er, Superreiche wie sich selbst stärker zu besteuern.
An der New Yorker Wall Street gibt es eine Großübernahme: Für 26 Milliarden Dollar übernimmt Charles Schwab den Rivalen TD Ameritrade. Damit entsteht einer der größten Broker – der sechsmal so viel wert sein wird wie die Deutsche Bank.
Seine Kampagne nennt er einen Kampf für Amerikas Zukunft, den Wahlkampf könnte er komplett selbst finanzieren: Dass der Milliardär in das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten einsteigt, könnte zwei anderen Bewerbern Auftrieb geben.
Der amerikanische Juwelier Tiffany ist durch den Film „Frühstück bei Tiffany’s“ weltbekannt geworden. Jetzt zahlt der französische Luxuskonzern LVMH fast 15 Milliarden Euro für die Übernahme des Traditionsunternehmens.
Novartis kauft weiter fleißig andere Pharma-Unternehmen auf. Diesmal haben die Schweizer ein Auge auf einen Hersteller von Cholesterin-Senkern geworfen.
Im Dezember bringt Saudi-Arabien den Ölkonzern Aramco an die Börse. Wer sich darauf einlässt, braucht wenig Skrupel und gute Nerven. Ein Check des größten Börsengangs der Welt.
Die vorübergehende Einstellung der amerikanischen Militärhilfe war ein schwerer Rückschlag für Kiew. Welche Rolle spielt sie für den Krieg im Osten des Landes?
Im Sommer 2018 erreichte das Start-up einen Unternehmenswert von 1 Milliarde Dollar. Nach der dritten Finanzierungsrunde ist der Wert nun auf das Zweieinhalbfache angestiegen. Das Geld ist schon verplant.
Saudi-Arabien bringt seinen Ölkonzern an die Börse, doch deutsche Privatanleger kommen nicht zum Zug. Das ist kein Nachteil, denn das Risiko ist groß und die Transparenz niedrig.
Derzeit können Hörer bei einigen Modellen Alexa und Google Assistant nutzen. Doch bald will Sonos einen eigenen Sprachassistenten anbieten – durch einen Zukauf in Europa.
Der chinesische Internetkonzern will 12,9 Milliarden Dollar in Hongkong einsammeln, obwohl dort Proteste gegen China toben. Die Entscheidung könnte auch mit politischem Druck aus Peking zu tun haben.
John Foley hat in Amerika die Fitness-Räder seiner Marke Peloton zum Kult gemacht. Dabei gab es wie beim kürzlichen Börsengang noch anfängliche Probleme. Jetzt nimmt sich das Apple der Fitnesswelt den deutschen Markt vor.
Gern wird übersehen: Nichts erschwert das Reichwerden in einer funktionierenden Marktwirtschaft so sehr wie der Wettbewerb. Außerdem brauchen wir Ärmeren die Milliardäre aus eigenem Interesse.
Nach nur vier Jahren verkauft Reality-Star Kylie Jenner den Großteil ihrer eigenen Beautymarke an den Kosmetikkonzern Coty, dem unter anderem Wella gehört. Die Übernahme von Kylie Cosmetics soll vor allem jüngere Kundschaft anlocken.
Vor 150 Jahren wurde der Suezkanal eingeweiht. Bis heute lassen Ägyptens Staatschefs ihn ausbauen. Das neueste Projekt steht jedoch unter keinem guten Stern.