Putins heikler Öl-Poker
Russlands Abkehr von der Opec zu diesem derart kritischen Zeitpunkt verwundert viele. Doch die Regierung beruhigt – und versucht offenbar, einen mächtigen Gegner zu schwächen.
Russlands Abkehr von der Opec zu diesem derart kritischen Zeitpunkt verwundert viele. Doch die Regierung beruhigt – und versucht offenbar, einen mächtigen Gegner zu schwächen.
Der Preiskrieg auf dem Ölmarkt zwischen Russland und Saudi-Arabien zielt auch auf einen Dritten: die Vereinigten Staaten. Donald Trump telefoniert schon aufgeregt mit dem saudischen Kornprinzen. Aber wie lange halten die amerikanischen Fracker durch?
Öl wird mit einem Schlag deutlich billiger. Davon profitieren Verbraucher und Unternehmen. Doch warum fallen dann die Aktienkurse so stark?
Der australische Ministerpräsident warnt vor den Folgen der Krankheit, während Konzernchefs Chancen wittern. Billiges Geld werde es nach wie vor geben.
Erstmals in der Geschichte ist die gesamte amerikanische Zinskurve zwischen zwei und 30 Jahren unter die Marke von 1 Prozent gefallen. Doch für Unternehmen schießen die Zinsen nach oben.
Der Ölpreis ist seit Jahresbeginn kräftig gefallen und hat am Montagmorgen nochmal 30 Prozent nachgegeben. Benzin und Diesel könnten aber noch aus einem anderen Grund günstiger werden.
Die Angst vor dem Coronavirus und die Turbulenzen am Ölmarkt lassen die Aktienkurse in Tokio einbrechen. Zugleich wertet der Yen drastisch auf. Analysten spekulieren über drei mögliche Reaktionen der Regierung.
Ostafrika wird von der schlimmsten Insektenplage seit siebzig Jahren heimgesucht. Für einen wirksamen Schutz fehlt nicht nur das Geld. Es droht eine Hungersnot.
Asiatische Aktien geben auf breiter Front stark nach. Der australische Aktienmarkt erlebt den schlimmsten Lauf seit der Finanzkrise 2008. Analysten warnen schon vor einer weltweiten Rezession.
Moskau ließ die Verhandlungen mit der Ölstaaten-Organisation Opec scheitern. Der Ölpreis vermindert sich dramatisch – an den Börsen fallen die Aktienkurse stark.
Die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie und ein Einbruch des Öl-Preises haben Asiens Börsen zum Wochenauftakt zugesetzt. Vor allem Japan trifft es hart, doch auch Australiens Aktienmarkt leidet erheblich.
In den Vereinigten Staaten gehen Anspruch und Wirklichkeit der Wahlkampffinanzierung weit auseinander. Dennoch stellen Politiker derzeit fest, dass die Präsidentschaftskandidaturen der Parteien nicht käuflich sind.
Der französische Ökonom Thomas Piketty hat mit seinen Thesen zur Ungleichheit Furore gemacht. Jetzt will er das Geld der Reichen an alle verteilen. Ein Interview.
Jahrzehntelang hat die libanesische Elite dreist das Land geplündert. Jetzt bricht alles zusammen – und die Politiker machen ausgerechnet die Antikorruptionsproteste dafür verantwortlich.
Nachdem sich die Opec am Donnerstag verständigt hatte, die Ölförderung um 1,5 Millionen Barrel am Tag zu senken, gestalteten sich die Verhandlungen mit Russland am Freitag offenbar schwieriger als gedacht. Das ließ an den Ölmärkten offenbar die Befürchtung aufkommen, es werde keine Einigung geben.
Drastische Warnung des Branchenverbandes der Fluggesellschaften: Wegen des neuartigen Coronavirus werde der Umsatzverlust viel größer ausfallen als angenommen.
Gegen den Coronavirus ist auch Geheimagent 007 machtlos: Der Filmstart für den neuen Kinofilm wird verschoben.
ETF machen die Geldanlage einfacher und billiger. Zugleich steigt die Zahl der Indizes ins Unermessliche. Anbieter wie MSCI und S&P spielen ihre Macht aus.
Republikaner und Demokraten haben vereinbart, Notfallmaßnahmen gegen die Epidemie mit einer Summe von 8,3 Milliarden Dollar zu finanzieren. In Amerika sind bislang mehr als 100 Infektionen mit Sars-CoV-2 bestätigt worden.
Während die Zahl der Coronakranken weltweit steigt, erholt sich die amerikanische Börse. Das dürfte auch am „Super Tueday“ und dem starken Auftritt des demokratischen Kandidaten Joe Biden liegen.
Thermo Fisher aus Amerika will Qiagen aus Hilden kaufen. Das Angebot kommt in einer unruhigen Zeit für den größten deutschen Biotechnologiekonzern.
Ein Liter Super E10 kostete zuletzt 3,3 Cent weniger als in der Vorwoche. Und auch Diesel verbilligte sich um mehr als 3 Cent. Laut dem Autoklub ADAC seien weiterhin Konjunktursorgen Hauptgrund für den Preisrückgang.
Ant Financial, eine Tochtergesellschaft des chinesischen Technologiegiganten Alibaba, erwirbt eine Minderheitsbeteiligung an dem europäischen Finanzdienstleister. Dabei soll es um eine stärkere strategische Partnerschaft gehen.
Entwicklungsländer sollen für den Kampf gegen das neuartige Coronavirus Kredite und Hilfsgelder in Höhe von insgesamt 12 Milliarden Dollar erhalten. Das hat die Weltbank bekannt gegeben. An Amerikas Finanzmärkten herrscht weiter Unsicherheit.
Der gestrauchelte Bürovermittler Wework setzt auf einen Neuanfang. Europa-Chef Martin Ott verbreitet Zuversicht und beteuert, das Geschäftsmodell sei solide. Stimmt das?
Während sich das Coronavirus ausbreitet, wertet der Euro gegenüber anderen Währungen wie dem Dollar auf. Ulrich Leuchtmann, der Devisenstratege der Commerzbank, erklärt, woran das liegt.
Die Aussicht auf Stimulierungsmaßnahmen der Zentralbanken und Regierungen gibt den Ölpreisen Auftrieb. Für den Anstieg sorgt auch das anstehende Treffen der großen Ölproduzenten. Der Markt erwartet eine stärkere Produktionskürzung.
Wie aus einem Bericht hervorgeht, ist das Volumen innerhalb von acht Jahren von 300 Milliarden auf 800 Milliarden Dollar angewachsen. Das sei ein Beispiel dafür, wie sich Finanzrisiken aus dem Bankensektor in weniger transparente Nischen verschoben haben.
Michael Bloomberg steigt in die Vorwahlen der amerikanischen Demokraten ein – spät, aber mit viel Geld. Kann der Milliardär den Sozialisten Bernie Sanders noch stoppen? Oder stärkt er ihn, weil er Joe Biden im Weg steht?
Apple, Google & Co. sind die Lieblinge der Börse. Selbst das Coronavirus kann den Aktien nichts anhaben. Sind Tech-Aktien sichere Häfen?
Die Bank der Zentralbanken wertet die jüngste Aktienbaisse als böses Erwachen. An den globalen Börsen belaufen sich die Kursverluste auf 6 Billionen Dollar. Die Politik ist bereit, zu handeln.
Die bunten Dosen waren einmal der Renner. Seit Monaten mehren sich nun die Hiobsbotschaften. Die Aktionäre spüren das schmerzhaft beim Blick ins Depot. Was ist passiert?
Weil sich das Coronavirus immer stärker ausbreitet, rücken Pandemieanleihen in den Blick – profitieren könnten Staaten wie Iran oder Vietnam. Doch erst Mitte März entscheidet sich, ob Geld fließt.
Das Coronavirus infiziert immer mehr Menschen außerhalb Chinas. Die Sorgen vor dem Virus haben schon 3 Billionen Euro Börsenwert vernichtet. Die Wall Street erlebte den schlechtesten Tag seit zwei Jahren. Ein Ende ist nicht in Sicht.
Was viele Demokraten über den Spitzenreiter Bernie Sanders sagen, geht über die übliche Kritik in einem Vorwahlkampf hinaus. Ist er ein Kommunist? Will er das Gesundheitswesen in Planwirtschaft ersticken? Ja, ist er überhaupt ein Demokrat?
Michael Schoenhaut verwaltet für J.P. Morgan AM 29 Milliarden Dollar – die derzeitige Marktlage beunruhigt ihn nicht.