Abendlandstollen, made in Dresden
Angeblich haben uns erst Migranten gelehrt, was Entfremdung vom eigenen Land ist. Doch schon die Frage, was eine Weißwurst ist, schafft keine Klarheit über kulturelle Identität.
Angeblich haben uns erst Migranten gelehrt, was Entfremdung vom eigenen Land ist. Doch schon die Frage, was eine Weißwurst ist, schafft keine Klarheit über kulturelle Identität.
Kommt hessischer Käse bald aus Amerika? Die Gegner des Handelsabkommens TTIP laufen Sturm. Wie Agrarminister Christian Schmidt eine Anti-Freihandels-Hysterie auslöste.
Die CSU setzt wieder auf ihr Erfolgsrezept Mitte-Rechts. Sie widerspricht Merkel, wenn es um Pegida und die „Alternative für Deutschland“ geht. Sind nach Wildbad Kreuth ernsthafte Konflikte zwischen den Schwesterparteien zu erwarten?
Der Schutz für Spezialitäten wie Gouda oder Schwarzwälder Schinken könnte bald aufgehoben werden. Man könne wegen des Freihandelsabkommen TTIP nicht mehr jede Wurst schützen, sagt der Agrarminister.
Woher ein Produkt kommt und was in ihm steckt, sollen Verbraucher von diesem Samstag an über Lebensmittel-Etiketten besser erkennen können. Das bringt vor allem Allergikern Vorteile, Verbraucherschützer befürchten Mogeleien.
Der ungebremste Ölpreis-Verfall hat am deutschen Aktienmarkt für Verunsicherung gesorgt. Der Dax verabschiedet sich weiter von seinem Rekordhoch, nachdem die Börsen in Asien zuvor deutliche Verluste verbucht hatten.
Der Dax hat am Dienstag nach Verlusten im frühen Handel deutlich ins Plus gedreht. Spekulationen über eine weitere geldpolitische Lockerung durch die EZB treiben die Kurse.
Der Ethikrat sprach sich gegen ein Inzest-Verbot aus. Das erntet bei konservativen Politikern und katholischen Bischöfen heftige Kritik. Der hessische Innenminister Beuth nennt die Beschäftigung mit dem Thema „absurd“.
Bei Änderungen der Düngeverordnung gibt es Fortschritte, die Deutschen machen weniger Überstunden und die Lage der Lebensversicherungen hat sich wegen der weiter sinkenden Zinsen noch einmal verschlechtert.
Die überraschende Zinssenkung durch die EZB hat die Finanzmärkte in Bewegung gebracht. Während der Eurokurs drastisch fiel, profitierten Aktien.
Börsianer hoffen auf eine Entspannung der geopolitischen Lage. Deshalb stehen die Zeichen auch an diesem Dienstag am deutschen Aktienmarkt auf Plus. Besonders Thyssen-Krupp und Bayer legen zu.
Die Aktienkurse in Deutschland haben am Montag deutlich zugelegt. Nach einem Kursrutsch am Freitagnachmittag beruhigten sich die Aktionäre wieder.
Führende Regierungspolitiker befürworten, auch Waffen an die kurdischen Kämpfer im Nordirak zu liefern. Vizekanzler Gabriel sagt, man könne nicht hinnehmen, „wie bis an die Zähne bewaffnete Fanatiker tausende unschuldige Menschen umbringen“.
Russland kann nach Auffassung von Landwirtschaftsminister Schmidt seinen Importstopp für europäische Agrargüter nicht lange durchhalten. Der CSU-Politiker äußerte sich in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung auch über die Konsequenzen für Europa.
Beim gemeinsamen Picknick im Park gehören sie dazu: Pappteller und Papierservietten. Doch oft enthalten sie giftige Substanzen. Ernährungsminister Schmidt will nun eine strengere Druckfarben-Verordnung durchsetzen.
Geschäfte im Wert von über fünf Milliarden Euro sind EU-weit vom russischen Importstopp betroffen. Die Bundesregierung erwartet „spürbare Auswirkungen“ für deutsche Bauern. Doch mit schneller Unterstützung können die Landwirte nicht rechnen.
Russland verbannt Lebensmittel aus dem Westen. Deutschen Bauern ist nicht bange, aber die Industrie fürchtet nun eine Sanktionsspirale.
Wenig geschieht am Freitag am deutschen Aktienmarkt. Die Wall Street bleibt geschlossen und in Frankfurt denkt man wohl mehr an Fußball.
Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles ist zu Besuch bei Thyssen Krupp und Lanxess, aus Brüssel kommen die Pkw-Neuzulassungen für April und in Indien beginnt die Auszählung der Stimmen der Parlamentswahl.
Die Partei Alternative für Deutschland (AfD) hält in Berlin eine Pressekonferenz ab, der Europäische Gerichtshof fällt ein Urteil zu Schwermetallen in Kinderspielzeug und RWE und Allianz legen Zahlen zum ersten Quartal vor.
Den Bienen geht es vielerorts nicht gut - auch in Deutschland nicht. Das Bundeslandwirtschaftsministerium will die Bevölkerung ermuntern, den Insekten zu helfen. Blühende Pflanzen sind gefragt - Tipps dafür gibt eine App.
Mit dem Thema Sucht hat sich die neue Drogenbeauftragte Marlene Mortler bislang nur „am Rande“ beschäftigt. Zur Legalisierung von Cannabis hat sie eine feste Meinung: Das sei eine „vollkommen falsche Botschaft“.
Der neue Landwirtschaftsminister Christian Schmidt ist kein Drängler und kein Marktschreier. Sein Aufstieg verlief im Schatten der Machtpolitiker und der Glanzvollen.
Nach 17 Stunden hatte auch die letzte Verhandlungsnacht ein Ende: Der Koalitionsvertrag steht. Aufteilung und Besetzung der Ministerien bleiben bis nach dem SPD-Mitgliederentscheid offen. 23 Milliarden Euro mehr wollen die Koalitionäre ausgeben. Einen Teil davon soll die Pkw-Maut einspielen.
Junge Ärzte wollen keine 60-Stunden-Woche mehr, ältere sind genervt von der Nörgelei der so genannten Generation Y. In den Krankenhäusern kocht der Konflikt noch höher als in anderen Branchen.
Im Zuge der Spionage-Affäre fordert der hessische Datenschutzbeauftragte die Sicherheit der Daten ein. Derweil sagt Army-Kommandeur Carstens, dass es sich in Wiesbaden um keine NSA-, sondern eine Army-Einrichtung handle.
Das hätte es bei uns damals nicht gegeben! Chefärzte scheitern heute oft am Management der Generationen: Im Krankenhaus prallen Babyboomer und jüngere Ärzte mit ihren unterschiedlichen Lebensgeschichten und Ansprüchen an den Beruf sehr unsanft aufeinander.
Das Verteidigungsministeriums hat bestätigt, sich 2012 und 2013 in Israel über eine Bewaffnung von „Heron“-Drohnen informiert zu haben. Die Flugzeuge werden unbewaffnet bereits in Afghanistan eingesetzt.
In der Debatte um deutsche Rüstungsverkäufe zeichnet sich Bewegung ab. Der Parlamentarische Staatsekretär im Verteidigungsministerium, Christian Schmidt (CDU) deutete in einem Medienbericht an, dass Bundestagsabgeordnete künftig besser eingebunden werden könnten.
Aktien aus Spanien und Italien sind wieder gefragt. Die Ankündigung der EZB, Staatsanleihen von Krisenstaaten zu kaufen, verstärkt den Trend. Trotzdem gibt es Warnungen vor zu viel Optimismus.
Positive Vorgaben aus Amerika und die Aussicht auf eine konzertierte Aktion der wichtigsten Notenbanken haben dem Dax am Freitag Auftrieb gegeben. Der „Hexensabbat“ und die steigende Nervosität vor den Wahlen in Griechenland könnten im Verlauf für Schwankungen sorgen.
Die Krise der Medizin ist ihre große Chance: Das Bild des Arztes wird sich in Deutschland verändern - und die Patienten können davon nur profitieren.
Sie lehnen Hierarchien ab und wollen lieber geregelte Arbeitszeiten als steile Karrieren: Die nach 1980 geborenen Ärzte werden zur Herausforderung im deutschen Klinikalltag.
Im Aufschwung haben viele Reeder zu viele Schiffe bestellt, weil der Welthandel brummte. Jetzt sinken ihre Erlöse - und der Handel trübt sich abermals ein.
Die Aktienkurse in Europa geben weiter nach. Die Ratingagentur Fitch hat am Vorabend vor den Auswirkungen der Schuldenkrise auf amerikanische Banken gewarnt.
Die Angst vor der Euro-Krise hält die Anleger weiter vom Aktienmarkt fern. Für Unruhe sorgt vor allem, dass das Misstrauen nun auch auf Kern-Europa übergesprungen ist.