Der Wert von Facebook
Die Börse wird Facebook nicht verändern. Aber vielleicht die Welt. Denn was sind 80 Millionen Deutsche gegen die bald eine Milliarde Facebook-Nutzer, die dem Unternehmen allesamt namentlich bekannt sind?
Die Börse wird Facebook nicht verändern. Aber vielleicht die Welt. Denn was sind 80 Millionen Deutsche gegen die bald eine Milliarde Facebook-Nutzer, die dem Unternehmen allesamt namentlich bekannt sind?
Beim Facebook-Börsengang sticht die Bank Morgan Stanley Erzrivale Goldman Sachs aus und erhält den Zuschlag als Konsortialführer. Der Kampf der Aktienbörsen Nyse und Nasdaq hingegen dauert an.
Manch griechischer Bankaktienkurs liegt seit Jahresbeginn mehr als 100 Prozent im Plus. Auch Italiens Börse läuft.
Am Aktienmarkt wird das Scheitern der Börsenfusion vor allem für die Deutsche Börse positiv bewertet. Ein Kursanstieg um 6 Prozent zeugt von Erleichterung.
Im Fokus der Börse stehen am Donnerstag vor allem die schwachen Zahlen der Deutschen Bank. Doch aus ganz Europa kommen interessante Ergebnisvorlagen.
Es wirkt nicht so, als sei die hessische Regierung sonderlich unglücklich über das Verbot der Börsenfusion. Brüssel hat Wiesbaden eine unangenehme Entscheidung abgenommen.
Wirtschaftsminister Posch dürfte erleichtert sein, nicht länger über ein Für und Wider der Börsen-Fusion nachdenken zu müssen. Dass der Betriebsrat über das Veto erleichtert ist, ist folgerichtig.
Am Finanzplatz ist von verpassten Chancen die Rede, aber auch von einem Gewinn für den Standort.
Erleichtert hat der Betriebsrat der Deutschen Börse das Nein der EU zu einer Fusion mit der Nyse Euronext aufgenommen. Die Vorsitzende des Gremiums ist gespannt, welche strategischen Ideen der Vorstand nun hat.
Der Dax steigt auf mehr als 6600 Punkte. Die Kurse italienischer und spanischer Staatsanleihen tendieren fest. Eitel Sonnenschein an der Börse.
Die EU hat die Fusion der Deutschen Börse mit der New Yorker NYSE Euronext verboten. Die Deutsche Börse bekam dabei keinerlei politische Unterstützung. Daran ist sie selbst schuld. Eine Analyse.
Die EU-Kommission hat die Fusion der Börsenbetreiber Deutsche Börse und NYSE Euronext untersagt. Die Brüsseler Wettbewerbshüter stießen sich vor allem an der Marktmacht des angestrebten Börsenriesen im Handel mit Derivaten in Europa.
Aktienbörsen und Anleihemärkte zeigen sich freundlich. Der Dax steigt und auch die Kurse italienischer und spanischer Staatsanleihen legen zu.
Die hohen Kursgewinne der Technologieaktien im Januar deuten auf eine wachsende Risikobereitschaft der Anleger hin. Dazu profitieren sie von der Hoffnung auf eine Konjunkturerholung.
Erste Zahlen vom Hoffnungsträger: Nokia hat im vergangenen Quartal eine Million Lumia-Smartphones verkauft. Das ist zwar nichts im Vergleich zum iPhone, doch die Finnen sind zufrieden.
Der Dax ist am Freitag zur Eröffnung den amerikanischen Börsen ins Minus gefolgt. Der Leitindex notiert am Morgen 0,4 Prozent niedriger bei 6512 Punkten.
Die Deutsche Börse hat kaum noch Chancen, mit der New Yorker Nyse Euronext fusionieren zu dürfen. Dem Vernehmen nach wollen 25 der 27 EU-Kommissare ein Verbot des geplanten Zusammenschlusses mittragen.
Die Solarkrise lässt den Gewinn von Wacker Chemie schmelzen, Sandisk steigert den Umsatz, Symantec den Gewinn, Hyundai meldet gar einen Rekordgewinn. Die EU wird wohl die Fusion von Deutscher Börse und NYSE Euronext blockieren. S&P streicht die deutschen Banken von seiner ’Creditwatch-Negative’-Liste. Das Konsumklima in Deutschland ist so gut wie lange nicht mehr, aber Südkoreas Wirtschaftswachstum verliert Schwung. Der Fukushima-Betreiber Tepco steht vor der Verstaatlichung.
Von Konjunkturknick ist in den Konzernzentralen des Maschinenbaus nichts zu spüren. Die Zuversicht hat inzwischen auch die Anleger überzeugt.
Das Angebot klingt verlockend. Was die Deutsche Börse gestern ins Gespräch gebracht hat, ist die ganz große Umarmung derer, die in den vergangenen Monaten beständig und immer lauter ihre Bedenken zur geplanten Fusion mit New York geäußert haben.
Ein Verhandlungsangebot der Deutschen Börse zur Sicherung und zum Ausbau des Standorts Eschborn nach der geplanten Fusion mit der New Yorker Börse ist vorerst gescheitert.
Auch mitten in der Krise haben viele Unternehmen noch immer prall gefüllte Kriegskassen. Zahlreiche Firmen nutzen das Geld, um eigene Aktien zurückzukaufen. So werden die an den Börsen gelisteten Konzerne zu einer der wichtigsten Stützen der Aktienmärkte.
Das Aktienrecht steht vor neuen Impulsen vom Bundesverfassungsgericht: Erstmals seit Jahrzehnten haben sich die Karlsruher Hüter des Grundgesetzes in einer ihrer ohnehin seltenen mündlichen Verhandlungen mit diesem Rechtsgebiet befasst. Neben verfassungsrechtlichen Wegweisungen könnte der bevorstehende Richterspruch auch ganz praktische Folgen haben. Denn falls die Richter ein zehn Jahre altes Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofs zum „Delisting“ kippen, würde der Rückzug von der Börse für Unternehmen billiger.
Entgegen mancher Börsenklischees haben Privatanleger, denen ein Hang zum Herdentrieb nachgesagt wird, zuletzt überwiegend antizyklisch gehandelt. Bei fallenden Kursen kauften sie 2011 Aktien zu. Besonders beliebt waren Banktitel und Energieversorger.
Der Freiverkehr hat unter Kennern nicht den besten Ruf. Aufgrund des überwiegend geringen Handelsvolumens kam es häufig zu Marktmanipulationen. Jetzt hat die deutsche Börse reagiert.
Der deutsche Aktienmarkt ist nach seiner zuletzt starken Entwicklung mit moderaten Verlusten in den Freitagshandel gestartet. Ungeachtet freundlicher Vorgaben aus Übersee verliert der Dax zum Auftakt 0,1 Prozent auf 6410 Punkte.
Gerry Weber erzielt einen Rekordumsatz, Casino steigert den Umsatz, Barry Callebaut und SGS spüren den starken Franken. Fresenius stellt eine höhere Dividende in Aussicht, die Bahn wird auf absehbare Zeit nicht an die Börse gehen. Der Euro-Rettungsfonds verliert seine Top-Bonität bei Standard & Poor’s, das Wirtschaftswachstum in China verlangsamt sich, ist aber immer noch höher als erwartet. IW-Direktor Hüther fordert die Teilverstaatlichung von Großbanken.
Die industrielle Aktivität in China hat im Januar zum dritten Mal in Folge abgenommen. Der Wert war aber besser als von Volkswirten erwartet. In Amerika wurden nachbörslich eine Reihe von Unternehmensdaten veröffentlicht. IBM und Intel hauchen mit ihren Zahlen dabei der IT-Branche neuen Optimismus ein. Dagegen macht Google und Microsoft die Euro-Krise zu schaffen. Ikea glänzt unterdessen mit einem Rekordgewinn.
Geld einnehmen, Banken bestrafen, Märkte beruhigen und Gerechtigkeit schaffen: Eine Transaktionssteuer auf Finanzgeschäfte hat viele Freunde. Wir prüfen ihre Argumente.
Die Fusion von Deutscher Börse und der amerikanischen Nyse Euronext steht auf der Kippe. Sollte das Vorhaben scheitern, wäre dies aber kein Beinbruch. Der Deutschen Börse bliebe ein kraftraubender Integrationsprozess erspart.
Die Fusion der Handelsplätze von Frankfurt und New York sollte längst unter Dach und Fach sein, doch EU-Wettbewerbshüter Almunia will den Zusammenschluss der Deutschen Börse mit der NYSE Euronext offenbar verhindern.
Die schwachen Auftragseingänge der deutschen Industrie belasten am Freitag die europäischen Aktienmärkte. Der Kurssturz von Unicredit setzt sich unvermindert fort.
Der Dax ist am Freitag mit leichten Kursgewinnen in den Handel gestartet. Der Leitindex Liegt am Morgen 0,5 Prozent im Plus bei 6125 Punkten.
Fast drei Viertel ihres Werts hat die Aktie des ägyptischen Projektentwicklers, die an der Börse Zürich notiert, verloren. Jetzt könnte der Sturz zu Ende sein.
Dem einstigen Fotoriesen Eastman Kodak droht nach dem Verfall des Aktienkurses nun der Ausschluss von der New Yorker Börse. Das könnte die schwierige Lage weiter verschärfen.
So spannend war ein Börsenjahr selten. Am Freitag endet 2011 mit einer freundlichen Tendenz. Der Dax verabschiedet sich mit einem Plus von 0,9 Prozent.