Grün oder nicht grün, das ist hier die Frage
Die Europäische Union plant neue Standards für grüne Anleihen. Sie bleiben aber freiwillig. Zusätzlich wird im gleichen Moment mit zweierlei Maß gemessen, daher regt sich Kritik.
Die Europäische Union plant neue Standards für grüne Anleihen. Sie bleiben aber freiwillig. Zusätzlich wird im gleichen Moment mit zweierlei Maß gemessen, daher regt sich Kritik.
Hessen will eine sogenannte grüne Anleihe mit einem Volumen von rund 500 Millionen Euro am Kapitalmarkt platzieren und mit den Erlösen unter anderem umweltfreundlichen Nahverkehr und Klimaschutz finanzieren.
Die Bundesligaabsteiger Werder Bremen und Schalke 04 brauchen dringend Geld und versuchen ihr Glück am Kapitalmarkt. Das Risiko für Anleger ist immens. Ein schneller Rat in zwei Minuten.
Grüne Anleihen boomen, doch bisher richten sie sich vor allem an Profi-Investoren. Ein neues ESG-Papier des österreichischen Immobilienunternehmens UBM Development dagegen besitzt eine für Privatanleger erschwingliche Stückelung.
Trotz Niedrigzinsen empfiehlt es sich für Anleger, das Depot mit Zinspapieren abzusichern. Die bei Aktien so beliebten ETF gibt es auch für Anleihen. Nur auf die richtige Gewichtung sollte man achten.
Durch neue Emissionen bietet die Birkenstock-Anleihe verlockende Zinsen. Trotz der hohen Mindesteinlage könnte es sich um ein lohnendes Geschäft handeln.
Das Anlageuniversum wird dank der Tokenisierung genannten digitalen Geldanlage größer. Die Deutsche Börse und die Commerzbank beteiligen sich daher nun am Start-up 360X.
Sportlich ist Schalke 04 bereits abgestiegen. Doch damit nicht genug: Auch wirtschaftlich steht der Verein vor großen Herausforderungen. Wie es nun finanziell weitergeht.
Werder Bremen holt sich über eine Anleihe weitere Millionen. Geschäftsführer Klaus Filbry über Corona, die Krise und das große Geld im Fußball.
Jetzt hat auch Italien eine Staatsanleihe, die nachhaltige Kriterien berücksichtigt. Die Nachfrage ist hoch, die Laufzeiten sind teils sehr lang. Bald lockt Deutschland mit einer Neuemission.
Schottland ist auch für seine Röcke, die „Kilts“ bekannt. Unter dem gleichen Namen könnten aber auch womöglich schon bald Anleihen begeben werden.
Im Kampf gegen die Corona-Krise kopiert Europa das deutsche Instrument der Kurzarbeit, die Europäische Union gibt sogar spezielle Anleihen dafür aus. Anleger kaufen die Papiere wie wild und Fachleute sprechen von einem Meilenstein.
Zu dem Problem magerer Zinsen gesellt sich immer mehr die Sorge vor Inflation. Zwar zeigen sich die Notenbanken noch freigebig, das könnte sich jedoch bald ändern. Höhere Erträge bietet zwar der Dollar-Raum, aber das ist riskant.
Die negativen Renditen von Staatsanleihen werden zunehmend als Risiko betrachtet. Beim Vermögensverwalter Eyb & Wallwitz hat man sich schon umgestellt. „Man muss sich anpassen“, heißt es lakonisch.
Zahlreiche Fußballvereine haben ihren Fans bereits Anleihen-Angebote gemacht. Nun prüft das auch Werder Bremen. Doch das Fan-Sein kann schnell teuer werden.
Der Markt für Anleihen mittelständischer Unternehmen sieht sein erste Angebot für 2021. Der Immobilienentwickler Pandion kommt mit seinem im Oktober gestoppten Angebot nun jetzt.
Die Chancen auf höhere Anleihenkurse sind begrenzt. Sie bieten damit nur noch wenig Schutz in einer Aktienbaisse. Das erklärt den Erfolg von Gold.
Das größte Bundesland hat zum dritten Mal einen Schuldtitel mit außergewöhnlich langer Laufzeit begeben. Die Zinskonditionen werden dafür immer günstiger.
Die enormen Kosten der Krise machen eine alte Idee populär: Anleihen, die Staaten erst in vielen Jahrzehnten zurückzahlen müssen. Das ist mehr als ein Hirngespinst.
Der frühere Ifo-Präsident diagnostiziert eine Liquiditätsfalle. Die Geldpolitik sei deshalb unwirksam. Hans-Werner Sinn bewertet die gemeinsamen EU-Anleihen im F.A.Z.-Interview kritisch.
Im kommenden Jahrzehnt wird ein ausgewogenes Depot nicht einmal mehr drei Prozent bringen. Dafür wird das Risko dreimal höher sein. Was tun?
Das Spitzeninstitut der Volks- und Raiffeisenbanken will seine Windkraftkredite finanzieren. Eine innovative Struktur dient attraktiven Konditionen.
Anleihen aus Schwellenländern versprechen hohe Zinsen - verlockend, wäre da nicht der Wechselkurs. Doch ein neuer Abwertungszyklus des Dollar könnte sie interessant machen.
Es läuft dieser Tage nicht gut für mittelständische Anleiheemittenten. Dem Baugerätehersteller J.F. Behrens droht nach einer wohl fehlgeschlagenen Plazierung jetzt wieder die Insolvenz.
Der deutsche Staat findet mit seinem zweiten, ökologischen Zielen dienenden Schuldtitel ausreichend Käufer. Nur die Nachfrage fällt diesmal geringer aus.
Machen Emittenten gute Erfahrungen mit dem Anleihenmarkt, bleiben sie ihm treu. So auch der Immobilienentwickler Euroboden, der auf eine gewisse Stammgläubigerschaft zurückgreifen kann.
Die Hilfen des wegen der Corona-Krise gegründeten Wirtschaftsstabilisierungsfonds werden auf Anleihen von Mittelständlern ausgedehnt. Damit lenkt das Bundeswirtschaftsministerium nach längerem Hin und Her ein.
Allein wegen seiner Größe müssen sich westliche Investoren in Zukunft verstärkt am chinesischen Markt engagieren. Sorgen zum Handelskonflikt mit den Vereinigten Staaten bremsen die Aktiennachfrage keineswegs.
Der Auftakt ist gelungen: Die beiden Anleihen der Europäischen Union über 17 Milliarden Euro werden von den Investoren mit mehr als 233 Milliarden Euro nachgefragt. Damit setzt die EU neue Maßstäbe im Euroraum.
Kaum jemand begibt so viele Grüne Anleihen wie die Staatsbank KfW. Nun hat sie vorgerechnet, was ihre Green Bonds bewirken.
Der Finanzriese wächst und wächst – trotz Corona. Chef und Gründer Larry Fink sorgt zusätzlich mit einem Appell für die branchenübergreifende Nutzung des Homeoffice auch nach der Pandemie für Aufmerksamkeit.
Der 1. FC Kaiserslautern wollte die Zinsen für seine Fan-Anleihe stunden. Daraus wurde nun nichts - trotz einer Zustimmung von fast 95 Prozent.
Gut gemeinte aber schlecht durchdachte Regeln verhindern, dass Privatanleger Unternehmensanleihen zeichnen und kaufen können. Dabei gibt es weit riskantere Anlagen.
Die Europäische Zentralbank öffnet sich stärker für „grüne“ Anleihen - als Sicherheiten für Kreditgeschäfte, aber auch für ihre Anleihekaufprogramme. EZB-Präsidentin Christine Lagarde spricht von einem „Schritt in die richtige Richtung“.
Aktien-ETF sind derzeit wenig begehrt, vielmehr Gold- und Themenfonds sowie Anleihenprodukte. Gerade letzteres habe strukturelle Gründe, sagt SPDR-Deutschlandchef Stefan Kuhn.
Die erste grüne Anleihe des Bundes ist ein großer Erfolg geworden. Der Geschäftsführer der Finanzagentur, Tammo Diemer, hat ehrgeizige Pläne.