Insolvenzen schrecken Anleger
Viele Unternehmen begeben in der Corona-Krise Anleihen, um neuen Finanzbedarf zu decken. Doch auch die Zahl der Insolvenzen nimmt zu. Das bedeutet für Investoren ein wachsendes Risiko.
Viele Unternehmen begeben in der Corona-Krise Anleihen, um neuen Finanzbedarf zu decken. Doch auch die Zahl der Insolvenzen nimmt zu. Das bedeutet für Investoren ein wachsendes Risiko.
Die Bundesregierung gibt zum ersten Mal eine zehnjährige Öko-Anleihe heraus. Können Anleger damit Geld verdienen und das Klima retten? Die Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Die Regierung möchte Blockchain-Anleihen in Deutschland einführen. Für Start-ups werden die Hürden aber hoch sein.
Im September kommt die erste grüne Bundesanleihe. Der deutsche Staat wird als wichtigster Euro-Emittent Maßstäbe für den schnell wachsenden Markt setzen.
Der Bund steht vor einem Debüt am Anleihemarkt: Im September soll der erste Titel für umwelt- und klimafreundliche Haushaltsausgaben begeben werden.
Die Anleger in den Vereinigten Staaten stürzen sich auf Titel finanzschwacher Unternehmen. Die Ausfallrisiken werden ignoriert.
Festverzinsliche Wertpapiere werden für Anleger zum Minusgeschäft. Die Kaufprogramme der Notenbanken zwingen sie, in riskante Titel auszuweichen.
Die Blockchain macht das Unmögliche möglich: Werden Vermögenswerte digitalisiert, brauchen Anleger eigentlich keine Depots mehr.
In Euro muss die deutsche Staatsbank KfW keine Zinsen bieten. Doch die Förderbanken bieten Anlegern einen Ausweg. Die Tabelle zu den Neu-Emissionen dieser Woche gibt einen Überblick.
Zentralbanken kaufen Anleihen, als gäbe es kein Morgen mehr. Das hat keine Zukunft.
Während die Aktienmärkte nervös sind, geht es bei Anleihenemissionen ruhig zu. Staatsanleihen sind auch ohne Zinsen gefragt und wer etwas hat, behält es in der Regel.
Große Unternehmen wie Aldi lassen zumindest einen Teil ihrer Zahlungen über Wirecard laufen. Der steckt in Schwierigkeiten, die möglicherweise zu einer Insolvenz führen. Doch wie problematisch ist das wirklich?
Zahlreiche Fußballvereine haben Anleihen ausgegeben, die sich an die eigene Anhängerschaft richten. Das Beispiel Kaiserslautern zeigt: Das ist gefährlich.
Obwohl die Förderbank KfW durch die Rettungsprogramme gerade deutlich mehr Geld braucht als geplant, nimmt sie vorerst keine Mittel mehr am Kapitalmarkt auf. Sie greift nun auf den Stabilisierungsfonds zurück und will erstmals Zentralbankkredite nutzen.
Der Anleihemarkt sendet positive Signale. Die Deutsche Bank stößt auf hohes Interesse, die Nachfrage fällt 9,5-mal höher aus als das Angebot. Und der Internetgigant Amazon sichert sich historisch günstige Zinsen.
Der Anleihenmarkt beginnt, sich wieder zu normalisieren. Trotz absolut niedriger Zinsen raten Vermögensverwalter zu Unternehmensanleihen guter Bonität.
Die Umschuldung griechischer Staatsanleihen 2012 unterliegt nicht der deutschen Gerichtsbarkeit. Mit der Ablehnung einer Verfassungsbeschwerde haben die Karlsruher Richter unter eine Klage einen Schlussstrich gezogen.
Die Aktienmärkte setzen auf Entspannung im Handelsstreit, gleichzeitig blicken Anleger mit Sorge auf die für Nachmittag anstehenden monatlichen Arbeitsmarktdaten in Amerika.
Im Zuge ihres Krisenprogramms gegen das Coronavirus hat die EZB schon Anleihen für mehr als 100 Milliarden Euro erworben. Zwei der Wirtschaftsweisen halten die Käufe von 2015 nicht grundsätzlich für eine Überschreitung des Mandats der Notenbank.
Hunderte Milliarden oder gleich Billionen? Zuschuss oder Anleihen? Der Streit über die EU-Hilfen während und nach der Coronakrise geht weiter.
Die Notenbank will dem Finanzsektor zusätzliche Liquidität verschaffen und senkt daher die Standards für Wertpapiere, die sie von Banken als Sicherheit verlangt. Der Druck des Kapitalmarkts auf südeuropäische Anleihen lässt leicht nach.
Noch niemals zuvor war eine einzelne Emission in der Euro-Zone so stark überzeichnet. Das Land nahm Angaben zufolge 15 Milliarden Euro ein. Die Zeichnungsaufträge hätten allerdings ausgereicht, um Titel im Volumen von 97 Milliarden Euro loszuschlagen.
Spanien will den Wiederaufbaufonds der EU durch ewige Anleihen finanzieren. Noch aber sind die Staats- und Regierungschefs über viele Fragen heftig zerstritten.
Die Schwellenländer werden von der Corona-Krise und der Rezession schwer getroffen. Ausländische Anleger haben im März so viel Kapital wie noch nie abgezogen.
Im Kampf gegen die Corona-Krise kann die Europäische Zentralbank noch mehr Anleihen kaufen. Können Staaten sich jetzt zügellos finanzieren? Wir haben Top-Ökonomen gefragt.
Neben den Aktienkursen sind auch die Notierungen vieler Anleihen gefallen. Sorgfältige Auswahl zählt hier.
Ist es wirklich eine gute Idee, wegen der Corona-Krise von Aktien in Anleihen umzuschichten? Unser Finanzexperte zeigt auf, wo Anleger bei der Einschätzung der Sicherheit dieser Wertpapiere falsch liegen.
Die amerikanische Notenbank reagiert in der Krise entschlossen und kündigt an, solange Anleihen zu kaufen, bis die Märkte sich beruhigen. Ob daraus neue Risiken entstehen, ist ungewiss. Aktuell hat die Fed jedoch keine Alternative.
„Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliches Handeln“, teilt EZB-Präsidentin Lagarde mit. Lob kommt nicht nur vom französischen Präsidenten Macron.
Fallen die Aktienkurse in den Keller, steigt die Nachfrage nach fest verzinslichen Anlagen. Doch Privatanleger müssen nach dem Zinsverfall erst recht vorsichtig sein.
Der mit einer schweren Wirtschaftskrise kämpfende Libanon steuert auf einen Staatsbankrott zu. Die Regierung kündigte am Samstag an, Zahlungen auf Staatsanleihen auszusetzen.
Weil sich das Coronavirus immer stärker ausbreitet, rücken Pandemieanleihen in den Blick – profitieren könnten Staaten wie Iran oder Vietnam. Doch erst Mitte März entscheidet sich, ob Geld fließt.
Fast die Hälfte aller Neuemissionen am Markt für nachhaltige Wertpapiere entfällt auf europäische Emittenten. Experten erwarten einen weiteren starken Anstieg
Indizes kennen Anleger vor allem für Aktien. Doch auch auf dem Anleihenmarkt können sie mit diesen mangels Zinsen auf Kursgewinne setzen, solange sie dabei auf einige Widrigkeiten achten.
Es ist schwierig geworden, Anleihen zu kaufen – insbesondere in fremder Währung. Schuld sind auch neue Vorschriften der EU. Eine Lösung gibt es, doch die ist nicht einfach.
Mit grünen Anleihen werden Umweltprojekte gefördert. Das lohnt sich auch für Anleger. Doch die Öko-Fonds haben manche Tücken.