Furcht vor Spekulationsblase in Schwellenländern
Rentenfonds mit Fokus auf Länder mit hohem Wachstum sind beliebt. Doch die Gefahr von Marktverwerfungen nimmt zu.
Rentenfonds mit Fokus auf Länder mit hohem Wachstum sind beliebt. Doch die Gefahr von Marktverwerfungen nimmt zu.
Bessere Nachrichten sorgen für bessere Kurse. Auch französischen Banken kommt dies zugute. Der Bericht vom internationalen Finanzmarkt.
Institutionelle Investoren setzten gegenwärtig vermehrt auf Unternehmensanleihen. Der Rückzug der Banken aus dem Handelsgeschäft zwingt Investoren zu hohen Geboten für Neuemissionen.
Die italienische Zehnjahres-Rendite fällt erstmals seit fünfzehn Monaten deutlich unter fünf Prozent. Und das Land muss künftig weniger Anleihen verkaufen als geplant.
Der Finanzinvestor Aurelius hat bei Berentzen in den vergangenen Jahren aufgeräumt. Nun soll der Schnapsbrenner wieder wachsen - nicht zuletzt mit Hilfe einer Anleihe.
Demokraten sind schlecht für die Wirtschaft? Diese These lässt sich nicht halten, wenn man die letzten 50 Jahre Wirtschaftsgeschichte in den Vereinigten Staaten anschaut. Ein Sieg von Barack Obama könnte den Amerikanern eine Menge Geld sparen.
Griechische Staatsanleihen werden wieder beliebter. Allein in den vergangen drei Monaten hat sich ihr Wert verdoppelt. Das nährt die Hoffnung, dass es nicht zu einem Austritt aus dem Euro kommt.
Die Anleihen von Zypern sind inzwischen eine hochspekulative Anlage. Die Ratingagentur Moody’s senkte die Kreditwürdigkeit des Euro-Krisenlandes um gleich drei Noten. Und es droht eine weitere Herabstufung.
Mit der Ausgliederung des Eigenhandels und der Ausgabe besonderer Anleihen sollen die großen europäischen Banken wetterfest gemacht werden. Das europäische Universalbankensystem soll erhalten bleiben. Das sind die wichtigsten Resultate einer europäischen Arbeitsgruppe, deren deutscher Vertreter Jan Pieter Krahnen (Goethe-Universität Frankfurt) ist. Aus der Politik ist Zustimmung zu hören. Von Gerald Braunberger
Das IT-Unternehmen BDT hat unter fehlgeschlagenen Expansionsversuchen in der Vergangenheit stark gelitten. Wieder stabilisiert, soll eine Anleihe die finanzielle Basis verbessern.
EZB-Präsident Mario Draghi will den Zerfall des Euro verhindern. Als Folge seiner neuen Politik droht Inflation. Erste Banken bereiten ihre Kunden darauf vor, dass es bald losgeht.
Die britische Regierung plant, die Berechnungsmethode für die Inflationsrate zu reformieren. Dem Staat könnte das viel Geld sparen - doch die Anleger verärgern.
Der Emissionsmotor europäischer Unternehmen läuft derzeit auf Hochtouren: In diesem Monat haben sie schon neue Anleihen im Volumen von knapp 32 Milliarden Euro
Nicht nur Markennamen versprechen erfolgreiche Plazierungen: Das gute Rating und ein überzeugendes Besicherungskonzept lassen den Anleihenkurs der Fondsgesellschaft Hahn deutlich steigen.
Die amerikanische Notenbank will so lange die Geldpolitik lockern, bis sich der Arbeitsmarkt endlich erholt. Der Erfolg steht in den Sternen. Die Gefahren sind offensichtlich: 77 Prozent der neuen Staatsschulden hat die Fed zuletzt mit der Notenpresse finanziert.
Die Kurse italienischer Staatsanleihen sind infolge des von der amerikanischen Notenbank angekündigten Wertpapierkaufprogramms am Freitag zu Handelsbeginn deutlich gefallen. Auch andere Krisenländer kommen derzeit wieder billiger am Finanzmarkt zu Geld.
Die amerikanische Notenbank Fed gibt bekannt, dass sie unbefristet Hypothekenanleihen aufkaufen wird – über monatlich 40 Milliarden Dollar. Der Leitzins soll bis 2015 nahe null bleiben.
Die Eurozone steht vor der Wahl: Entschuldung durch Inflation oder Schuldenschnitt für einzelne Krisenländer. Inflation ähnelt einem Flächenbombardement, das jeden trifft. Gezielter wirkt ein Schuldenerlass, allerdings nur, wenn er noch rechtzeitig kommt. Die EZB hat es in der Hand.
Seit dem Jahr 2007 sinken die Renditen von Pfandbriefen. Zeitgleich verringern sich die Zinsunterschiede zu den Bundesanleihen. Damit wird diese Anlageform für Investoren weniger rentabel.
Die beliebten Zinszertifikate liefern Renditen von oft kaum mehr als 1 Prozent. Die Schlagworte Sicherheit, Kupon und die Bezeichnung als Anleihe sorgen aber immer noch für gute Verkaufszahlen.
Europäische Unternehmen begeben mehr als doppelt so viele Dollar-Anleihen wie Banken. Die leiden unter dem Misstrauen amerikanischer Investoren und flüchten sich in den Kapitalmarkt.
Frankreich hat am Donnerstag bei einer Anleiheauktion so günstig Geld aufgenommen wie nie zuvor. Auch Spanien muss bei einer Auktion von Anleihen geringere Renditen bezahlen.
Der Bund ist bei der jüngsten Anleihenauktion einen Großteil der Papiere nicht los geworden. Händler sehen in einer niedrigen Verzinsung die Ursache. Das Zinstal dürfte wohl durchschritten sein.
Geringere Gehälter für Spitzen-Banker: Diese Forderung kommt von Commerzbank-Chef Martin Blessing. Auf der Frankfurter Bankentagung kritisierte er zudem den Kauf von Staatsanleihen durch die EZB.
Der deutsche EZB-Direktor Asmussen hat das von der Notenbank anvisierte Anleihekaufprogramm mit klaren Worten verteidigt: Ein geldpolitisches Signal komme „zum Teil überhaupt nicht in der Realwirtschaft an“. Tatsächlich verdeutlichen neue Daten die Ungleichgewichte in Europa.
Allmählich reduzieren sich die extrem hohen Erwartungen an die Ratssitzung der EZB. Mit Details zum Ankauf von Staatsanleihen dürfte sich EZB-Präsident Mario Draghi zurückhalten. Andererseits halten es viele Banken für möglich, dass der Leitzins gesenkt wird.
Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy will die Schuldenkrise mit einem dreistufigen Fahrplan in Richtung Fiskalunion lösen. Als Endpunkt schwebt ihm in fünf bis sechs Jahren die Ausgabe von gemeinsamen Staatsanleihen der Euro-Länder vor.
Das Geschäft mit Mittelstandsanleihen läuft nicht gut. Die meisten Plazierungen erfolgen unvollständig, die Ratings sinken. Travel24 versucht es trotzdem.
Ben Bernanke verteidigt die lockere Geldpolitik der Zentralbank. Sie habe die Möglichkeit eines Abgleitens in die Deflation verhindert. Er warnt pflichtgemäß davor, die Geldpolitik sei kein Allheilmittel.
Die Europäische Zentralbank prüft einem Zeitungsbericht zufolge eine neue Variante für Anleihekäufe. Demnach könnte die EZB zwar eine Zinsobergrenze für Staatsanleihen eines Landes intern festlegen, diese aber nicht veröffentlichen.
Käme es zum Zahlungsausfall der Krisenländer, könnte die europäische Zentralbank einen Vorrang beanspruchen. Die EZB will das nun möglicherweise ändern. Es droht eine Glaubwürdigkeitskrise.
Rentenfonds schneiden gut ab, wenn sie in Schwellenländer-Dollar-Anlagen investieren.
Die Europäische Zentralbank erwägt, die Zinsen der Krisenländer mit radikalen Anleihenkäufen zu deckeln. Die meisten deutschen Ökonomen reagieren entsetzt.
EZB-Direktor Asmussen hat im Streit über die Krisenpolitik der Europäischen Zentralbank den Kurs von Notenbankchef Draghi und das neue Programm zum Ankauf von Anleihen verteidigt. Bedenken von Bundesbank-Präsident Weidmann wies Asmussen zurück.
In der Euro-Krise kamen Staatsanleihen in Verruf. Bundesanleihen bringen nichts mehr, Südeuropa ist zu riskant. Die Alternative sind Schwellenländer.
Moody’s hat erstmals seit zwei Jahren wieder eine Anleihe begeben. Analysten der Konkurrenz von Standard & Poor’s warnen Moody’s vor den gestiegenen Risiken - wegen der in der EU angestrebten strengeren Regulierung von Ratingagenturen.