Diese Moderne ist gar nicht modern
Theresia Enzensberger erzählt in ihrem Debütroman „Blaupause“ von Anspruch und Wirklichkeit des Bauhauses. Ihre Erzählweise ist inhaltlich konsequent, aber schwer erträglich.
Theresia Enzensberger erzählt in ihrem Debütroman „Blaupause“ von Anspruch und Wirklichkeit des Bauhauses. Ihre Erzählweise ist inhaltlich konsequent, aber schwer erträglich.
Kontinuität und Wiederkehr: Wie viel von der Weimarer Republik steckt in der heutigen Bundesrepublik? Und was ist von den alten Ängsten der Nachbarn vor den Deutschen geblieben? Welche erwachen wieder angesichts dessen, dass das Land auf der Landkarte des Rechtspopulismus kein weißer Fleck mehr ist? Ein Blick von außen.
Hier wurde die älteste bekannte Menschenfigur der Welt gefunden: Sechs Höhlen auf der Schwäbischen Alb sind zum Weltkulturerbe ernannt worden. Eine zweite Bewerbung muss sich ein drittes Mal bewerben.
Hoch lebe das Papiermaché! Ein Besuch im Barockschloss Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern.
Das verschlafene Städtchen Concord in Massachusetts wird dank seiner Kulturlegenden als „amerikanisches Weimar“ gepriesen. Doch der Vergleich hinkt. Höhepunkt des touristischen Angebots ist ein Badesee.
Eine Demokratie muss nicht deswegen scheitern, weil sie Gegenwind bekommt. Sie scheitert nur dann, wenn sie keinen Rückenwind bekommt, etwa von Politikern und den Medien. Das zeigt das Beispiel der Weimarer Republik.
Zwischen Freunden und Feinden: Die Politiker der Weimarer Republik hätten mehr Zeit gebraucht, die Probleme zu bewältigen, die geerbt wurden. Kompromissfähigkeit fehlte. Ein Gastbeitrag.
Die Weimarer Republik ging nicht wegen Brünings Sparpolitik zugrunde. Ihre Schwäche war vielmehr eine Folge der Kumulation ungelöster Probleme, die ab 1929 aus dem Ruder liefen.
„Fanatismus wird Heilsprinzip“ – Thomas Manns Diagnose aus dem Jahr 1930 war Rückblick und Vorahnung zugleich: Die Weimarer Republik war in höchster Not. Auch heute ist die Idee der Freiheit nicht ungefährdet. Was ist zu tun? Ein Gastbeitrag.
Reisende können sich in Europa glücklich schätzen: So viele unterschiedliche Kulturen auf engem Raum. Ideal, um in den Semesterferien Neues zu entdecken – gerade auch mit kleinem Geldbeutel.
Wollte Goethe heute mediterran essen, müsste er nicht mühsam mit der Postkutsche über die Alpen rumpeln, sondern nur in Weimar um die Ecke gehen: ins „Anna Amalia“. Das Gourmetrestaurant befindet sich im berühmten Hotel „Elephant“.
Mit dem Spezialchemie-Unternehmen IBU-tec erlebt das neue Börsensegment „Scale“ seinen ersten Börsengang. Ein Erfolg des kleinen Unternehmens ist praktisch Pflicht.
Dem „Tatort“ aus Weimar ist nichts heilig. Schon gar nicht die Stadt Weimar. Durch die fegen Nora Tschirner und Christian Ulmen einmal mehr wie die Elefanten durch den Porzellanladen.
Ein Buch-Symbol auf der Karte zeigt an, wo ein Werk entstand, eine rote Damensilhouette verweist auf eine Geliebte: Eine neue Faltkarte zeigt, wo es den berühmtesten aller deutschen Dichter hinzog.
Vera Nemirova stellt mit ihrer Inszenierung von Richard Wagners Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ in Weimar Fragen an die Kulturpolitiker. Kirill Karabits gibt dabei seinen starken Einstand als musikalischer Chef.
Man muss aus der Geschichte lernen, und man kann aus ihr lernen, wenn man die Demokratie vor den falschen Krisenpropheten retten will: Zum Tode des Zeithistorikers und Politikwissenschaftlers Karl Dietrich Bracher.
Der Negativzins kostet die Sparkassen eine halbe Milliarde Euro im Jahr. Doch es herrscht politischer Unwille, daran etwas zu ändern, so Gerhard Grandke, Präsident des Verbandes Hessen-Thüringen.
Seit drei Jahren schwelt der Streit um Doppelbezüge von Thüringens früheren Wirtschaftsminister Matthias Machnig. Sein Regierungsamt in Erfurt ist er schon länger los, nun muss er viel Geld zurückzahlen. Doch gestritten wird weiter.
Vor 200 Jahren erlebten die Menschen in Hessen wie in ganz Mitteleuropa einen katastrophalen Sommer. Unwetter führten zu desaströsen Missernten und einer Hungersnot. Schuld daran war ein Vulkan am anderen Ende der Welt.
Die Hitzewelle in Deutschland ist zu Ende – der Deutsche Wetterdienst warnt vor starken Unwettern. In Hamburg musste die Feuerwehr zur mehr als 140 Einsätzen ausrücken und in Weimar hat es nach einem Blitzeinschlag in ein Schwimmbad Verletzte gegeben.
Das kleine „Haus am Horn“ in Weimar ist der Prototyp der modernen Architektur. Nach dem Original von 1923 wurde es wieder hergerichtet. Es ist das erste seiner Art.
Alles geht den Bach runter: eine Behauptung, die sich in der öffentlichen Debatte verfestigt. Das nutzt der rechte Populismus – zu einer Rebellion der Gefühle. Ein Gastbeitrag.
Auf einem Bild bei Twitter sind zwei Personen beim Hitlergruß zu sehen. Sie halten die Fahne einer rechtsextremistischen britischen Organisation. Das Bild wurde im ehemaligen KZ Buchenwald aufgenommen.
Er war der unglaublichste Bierverehrer der deutschen Kulturgeschichte. Für seinen geliebten Gerstensaft, bevorzugt aus Bayreuth, ging der Dichter Jean Paul jedes Risiko ein.
Für das Kommissarspärchen aus Weimar führt an Goethe kein Weg vorbei. Doch sie spielen auch gern mit Zinnsoldaten oder TKKG. Auch so kann ein „Tatort“ im Ersten aussehen.
Neil MacGregor, der Gründungsintendant des Humboldt-Forums, gilt als „Museums-Messias“ und Experte für deutsche Geschichte. Man darf nur nicht zu genau hinsehen. Ein Gastbeitrag.
Schopenhauer verehrte Goethe. Umso erstaunlicher, dass er sich in einem satirischen Epigramm gegen den Klassiker aus Weimar wandte – zur Verteidigung der Gattung „Hund“.
Anders als etwa in den Vereinigten Staaten oder in Skandinavien hatte sich der Protestantismus in Deutschland mit der Demokratie als Staatsform ungleich schwerer getan. Manches Ressentiment ist noch heute zu spüren.
Als 1910 der Erstdruck der Urfassung von Goethes „Wilhelm Meister“ auftaucht, entbrennt ein erbitterter Verlegerwettstreit. Ein Krimi um Publikationsrecht und symbolisches Kapital.
Dieses Gedicht hat Goethe nur einmal drucken lassen. Dass er sich hier mit Tod und Kannibalismus beschäftigt, ist untypisch für ihn. So kann man den Dichter in seiner ganzen Freiheit bestaunen.
In Altenburg heißt eine Bank wie ein Kartenspiel. Berühmt wurde sie, weil dort die Strafzinsen erfunden wurden.
Der Angriff von Rechtsextremisten auf eine Maikundgebung des DGB in Weimar war offenbar eine koordinierte Aktion. Die Polizei ermittelt gegen 27 Verdächtige aus vier Bundesländern.
In Weimar haben etwa Rechtsextreme die Maikundgebung gestürmt und drei Menschen verletzt. Von den 27 Tatverdächtigen kommen zwei aus Hessen.
In Weimar haben Rechtsextreme eine Maikundgebung gestört und die Teilnehmer bedrängt. Die Bilanz: vier Verletzte, 29 Festnahmen und ein verstörter Bundestagsabgeordneter.
Luther ließ sich lieber von ihm porträtieren als von Dürer: Drei Thüringer Museen widmen sich gleichzeitig der ungeheuer erfolgreichen Bildproduktion von Lucas Cranach und seinem Sohn.
Beim „Weimar-Spiel“ müssen Wissensfragen rund um die Kulturstadt beantwortet werden. Die Themengebiete variieren dabei ebenso sehr wie der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben.