Eine mehrfach überschriebene Zäsur
Mit dem 9. November 1918 begann der historisch-politische Deutungskampf über die Revolution. Bis heute will er nicht enden.
Mit dem 9. November 1918 begann der historisch-politische Deutungskampf über die Revolution. Bis heute will er nicht enden.
Film, Fernsehen und Museen entdecken die Kunst der zwanziger und frühen dreißiger Jahre wieder. Der schaudernde Blick zurück auf den Vorabend des Faschismus und der NS-Herrschaft stellt Fragen an die Gegenwart.
Vor 27 Jahren wurde die zehn Jahre alte Stephanie aus dem Goethepark in Weimar gelockt, missbraucht und eine 48 Meter hohe Brücke hinuntergeworfen. Eine Freundin von Stephanie hat den Angeklagten jetzt identifiziert.
Nach dem Willen ihrer Geldgeber sollen die Museen, Bibliotheken und Archive in Marbach, Weimar und Wolfenbüttel zusammenwirken. Nach fünf Jahren Pilotprojekt zeichnet sich ab, dass die Ambitionen größer sind als die Mittel.
Stuttgarts Haus der Geschichte zeigt die Weimarer Republik von deren Anfängen her und zieht eine Parallele zur heutigen Vertrauenskrise der Demokratie. Auch damals gab es Personen und Leistungen, die mehr Vertrauen verdient hätten.
Berlin ist nicht Weimar, heißt es. Zu Recht? Unheilvolle Tendenzen aus der Weimarer Republik kehren wieder. Man darf sie nicht unterschätzen. Ein Gastbeitrag.
Walter Gropius’ Name ist untrennbar mit dem Bauhaus verbunden. Und auch das Werk vieler anderer Bauhaus-Größen wie Ludwig Mies van der Rohe, Lyonel Feininger oder László Moholy-Nagy ist gut erforscht. Doch wie steht es um die vielen anderen Bauhäusler – jene Lehrer und Künstler in der zweiten und dritten Reihe, deren Werk und Wirken ebenso prägend waren und sind?
Ein online verfügbarer Reiseplaner führt zu den Orten des Bauhauses und der Moderne in Deutschland. Denn das Bauhaus hat nicht nur in Weimar, Dessau und Berlin seine Spuren hinterlassen.
Vor Thüringer Klößen wird gewarnt: Der „Tatort“ aus Weimar sorgt mit dem Fall der „robusten Roswita“ für Kartoffelallerlei. Jede Menge öffentlich-rechtliche Entspannungsmomente sind garantiert, aber wo ist der Krimi?
Die KZ-Gedenkstätte Buchenwald hatte sich eigentlich gegen den Besuch von AfD-Politikern gewehrt. Jetzt stimmte der Direktor einem Gespräch zu – und hatte eindeutige Fragen an Stefan Brandner.
Da konnten Schiller und Goethe nur mit den Zähnen knirschen: Das populäre Theater ihrer Zeit verstieß gegen all ihre hehren Ideale.
Das Schloss Reinhardsbrunn ist eine der Wiegen Thüringens – und verkommt. Um die Immobilie zu schützen, hat das Land den alten Besitzer nun enteignet. Ein bisher einmaliger Vorgang.
In der Weimarer Republik quoll das Schaufenster der radikalen Ideologien nur so über. In „Die ungeliebte Demokratie“ stellt Hans Sarkowicz die Epoche in all ihren Spannungen und Widersprüchen dar.
Klingt komisch: Chinesen bauen eine Batteriezellfabrik ausgerechnet in Thüringen. Wenn man näher hinguckt, ergibt die Standortwahl aber durchaus Sinn.
Der frühere bayerische Kultusminister Hans Maier warnt die CSU in der F.A.S. vor einem Bruch mit der CDU. Mit „Querulantentum“ könne man keine Wähler überzeugen.
Schüler eines Frankfurter Gymnasiums begeben sich auf eine Zeitreise. Für eine Woche sind sie die „Bundis“, die im Osten der sozialistischen Jugend begegnen.
28 Jahre nach der Einheit fühlen sich viele in den neuen Ländern abermals vom sozialen Abstieg bedroht. Ob diese Ängste berechtigt sind oder nicht, die Politik muss sie ernst nehmen. Ein Gastbeitrag.
Eine eher farblose Ausstattung, eine mitunter allzu brave Lesart: Wie es kommt, dass man den „Tannhäuser“ trotzdem selten besser gehört hat als am Deutschen Nationaltheater in Weimar.
In Thüringen standen die Chefs der Landratsämter und Rathäuser zur Wahl. Erstmals durften 16- und 17-Jährige abstimmen. Die AfD hat angekündigt, deshalb die Wahl anzufechten. In den großen Städten fällt die Entscheidung in Stichwahlen.
Im Schatten des Künstlers: Zu Lebzeiten galt Walther von Goethe als unwürdiger Enkel des Dichters, doch er sicherte das Familienerbe für die Öffentlichkeit.
Aiman Mazyek führt syrische Flüchtlinge durch das frühere Konzentrationslager Buchenwald. Er möchte ihnen dabei etwas über Deutschland beibringen – und über sich selbst.
2019 jährt sich die Gründung des Bauhauses zum hundertsten Mal. Die Planungen für das Jubiläum laufen auf Hochtouren. Vor einer „Idealisierung des Bauhauses“ wird aber auch gewarnt.
Angela Merkel und Heiko Maas wollen das Weimarer Dreieck wiederbeleben. Doch wozu ist der trilaterale Austausch zwischen Deutschland, Frankreich und Polen überhaupt noch gut?
Jahrzehntelang suchte die Polizei den Mörder der kleinen Stephanie. Nun hat sie den mutmaßlichen Täter geschnappt – mit Hilfe von Profilern und neuen Methoden. Die Soko war zunächst einer Spur zum NSU gefolgt.
Die zehnjährige Stephanie war 1991 tot unter einer Autobahnbrücke gefunden worden. Jetzt konnte der mutmaßliche Täter ermittelt werden. Es ist der älteste von drei ungeklärten Kindermorden in Jena und Weimar.
Nie zuvor und niemals wieder hat das Kino in Deutschland so geblüht wie in der Weimarer Republik – doch ein Großteil der Filme ging verloren. Die Retrospektive der Berlinale zeigt einige Wiederentdeckungen.
Im neuen Fall aus Weimar verleiten das Erbe von Goethe und Kandinsky zu Mord und Betrug. Die Kommissare Dorn und Lessing lernen viel dazu. Gibt es einen wahren Kern in diesem Comedy-„Tatort“?
Das zwiebelt aus der vollen Brust: Bei Nora Tschirner und Christian Ulmen, dem komischsten aller „Tatort“-Teams, muss der alte Goethe Staub fressen.
Was waren nun wirklich Goethes letzte Worte? Mit Licht hatten sie jedenfalls nichts zu tun. In den Minuten vor dem Tod des Dichters in seinem Haus in Weimar ging es viel irdischer zu.
Alle Jahre wieder klamauken sich die Kommissare Dorn und Lessing durch den Weimarer „Tatort“. Diesmal jagen sie einen „Trittbrettwürger“. Das ist amüsant, mit der Realität hat es aber nur am Rande zu tun.
Im Zeichen des weichen „Nischels“: Der „Tatort – Der wüste Gobi“ gerät zur herrlich überdrehten Krimipersiflage im Strickmusterkleid.
Weimar? Stunde null? Nacht der langen Messer? Warum manche Versuche, historische Bezüge für die Entwicklung nach der Bundestagswahl zu finden, unbefriedigend sind. Und andere beschämend.
Am Deutschen Nationaltheater Weimar singen die Götterlieblinge in Henry Purcells „Dido and Aeneas“ als Menschen im Hotel wunderschön. Doch leider haben sie und die exzellenten Musiker mit Störgeräuschen zu kämpfen.
Die Weimarer Republik gilt als ein Lehrstück für die Gefährdung und Selbstgefährdung der Freiheit. Jüngste Entwicklungen in unserer Demokratie scheinen an Zustände während der Weimarer Republik zu erinnern. Eine Bilanz.
Das Kunstfest Weimar feiert „100 Jahre Kommunismus“. Mit aggressivem Blech von Prokofjews Meisterwerken wird der Stalinismus zum krachenden Gaudium. Doch sollte Revolutionskunst kritiklos bleiben?
Die ursprünglich ästhetisch eher konservative Ausprägung des Bauhauses ist heute in Vergessenheit geraten. Eine faszinierende Weimarer Ausstellung ehrt Gerhard Marcks, ihren wichtigsten Protagonisten.