Im Schatten Munchs
In seiner Heimat ein Star: In Wiesbaden ist das Werk des Landschaftsmalers Harald Sohlberg zu sehen. Ein Ausblick auf Norwegen, im Herbst Gastland der Frankfurter Buchmesse.
In seiner Heimat ein Star: In Wiesbaden ist das Werk des Landschaftsmalers Harald Sohlberg zu sehen. Ein Ausblick auf Norwegen, im Herbst Gastland der Frankfurter Buchmesse.
Die AfD könnte in Weimar bald den Kulturausschuss führen. Um das zu verhindern, wird eine parlamentarische Tradition ausgesetzt. Die Vorgänge offenbaren ein Problem deutscher Kulturpolitik.
Rare Objekte, im Folkwang Museum zum Schweigen verdammt: Die Bühnenwerkstatt am Bauhaus wollte die Körper und die Klassengesellschaft zum Tanzen bringen.
In keiner anderen Zeit war die deutsche Filmindustrie einflussreicher und innovativer: Gemeinsam mit der Bundeskunsthalle Bonn widmet sich die Deutsche Kinemathek in Berlin der Weimarer Republik.
Im Ruhrgebiet und in weiten Teilen Deutschlands folgen Hunderttausende dem Streikaufruf sozialistischer und kommunistischer Arbeiterführer. Die Demonstranten treibt eine Hoffnung an.
Lumpenpressling oder Kult: ein Mann und seine Trabis. Holger Eltze erfreut sich an erstaunlich viel Platz in der geliebten Pappe.
Eine Benefiz-Auktion in Herwarth Waldens Berliner Galerie bietet im Dezember 1921 Werke heute berühmter Künstler auf
Viele Backwaren werden verschwendet. Dagegen gehen Bäckereien mit pfiffigen Konzepten vor. Auch die Verbraucher können viel tun.
In „Erzählsalons“ berichten Bürger aus Ostdeutschland von den Jahren des Umbruchs nach dem Mauerfall. In einem Punkt sind sie sich einig: „Es war schon eine extrem schwierige Zeit.“
Erfüllt alle Erfordernisse des Prime-Time-Fernsehens: Mit dem Film „Lotte am Bauhaus“ verkitscht die ARD den Aufbruch der Frauen in der deutschen Kunstwelt. Eine Chance ist vertan.
Der Ingenieur Curt Fischer erfand das lenkbare Licht. Eine Ausstellung in Köln bringt nun Helligkeit in 100 Jahre bewegliche Beleuchtung.
Zum ersten Mal tritt die deutsche Nationalversammlung in Weimar zusammen. Eine positive Aufbruchstimmung scheint nicht recht aufkommen zu wollen. Zu schwer wiegen die Kriegsfolgen.
Vor 100 Jahren wurde die Weimarer Verfassung beschlossen. Sie galt vielen als Konstruktionsfehler – der Fokus lag auf dem Untergang der Republik. Doch heute erfährt sie eine ungeahnte Wertschätzung.
Eine demokratische Verfassung gelingt oder scheitert in der gesellschaftlichen Realität. Was aber tun mit Patrioten, die sich von ihr abwenden? In Berlin hat der Lernprozess gerade erst begonnen.
Weimar feiert die Republik: Vor 100 Jahren wurde in der thüringischen Stadt der Grundstein gelegt für die erste Demokratie in Deutschland: Im Deutschen Nationaltheater konstituierte sich am 6. Februar 1919 die Nationalversammlung.
Vor hundert Jahren trat die Nationalversammlung zusammen. Heute drohen große zivilisatorische Errungenschaften wie die Gewaltenteilung zu erodieren – nicht nur im Osten der EU. Stehen uns Weimarer Verhältnisse bevor?
Am 5. Februar 1919 begann der zivile Luftverkehr in Deutschland. In dem Nachkriegswinter war der Bahnverkehr immer wieder zusammengebrochen, weil Kohle fehlte und die Züge oder Schienen zu marode waren.
Die verfassungsgebende Nationalversammlung wird nicht in der Hauptstadt Berlin tagen. Dafür gibt es mehrere gute Gründe.
Zwei Unternehmen, spezialisiert auf Verbrennungstechnik, machten den Massenmord der Nazis möglich. Nach dem Krieg schaute niemand so genau hin – mit einigen wenigen Ausnahmen.
Die deutsche Regierung veröffentlicht eine Mitteilung zu den Bedingungen des Waffenstillstandsvertrags. Diese sind besorgniserregend.
Vor 100 Jahren wurde die verfassungsgebende Nationalversammlung nach demokratischen Regeln in Weimar gewählt. Erstmals durften alle ab 20 mit gleicher Gewichtung der Stimme wählen – auch Frauen.
In Berlin beginnen die Großfeierlichkeiten zum Jubiläum der 1919 in Weimar gegründeten Kunstschule. Sie wird als Inbegriff eines modernen, weltoffenen, guten Deutschlands gefeiert. Zu Recht?
Im Garten kommt man dem Menschen Goethe nah, findet Angelika Schneider. Sie ist in Weimar für die Gärten des Dichters und leidenschaftlichen Gärtners zuständig.
Die drei Städte, die besonders mit dem Bauhaus verbunden sind, haben Großes vor: Zum hundertjährigen Bauhaus-Bestehen gibt es drei Museumsneubauten, viele Ausstellungen und Festivals in Weimar, Dessau und Berlin.
Das neue „Tatort“-Jahr läuten die klamaukigen Kommissare aus Weimar ein. Dabei wird die Frage aufgeworfen: Welche wertvollen Metalle schlummern im Osten der Republik? Wir haben Experten gefragt.
War die erste deutsche Republik von vornherein dem Untergang geweiht? Zum 100. Geburtstag ändert sich das Urteil: Es hätte auch gut ausgehen können.
Cowboy und Gendarm: Im „Tatort – Der höllische Heinz“ kommt es zum Mord im Themenpark. Liebhaber des subtileren Witzes müssen die Zähne zusammenbeißen.
100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs steht Deutschland mit dem Grundgesetz und der Einbettung in die EU weit entfernt von Weimarer Verhältnissen. Doch durch die momentane Schwäche der EU sind Versailles und Weimar ziemlich nah.
Das Bauhaus war wesentlich mehr als das, was ihm seine vielen Kritiker heute andichten wollten. Eine Ehrenrettung in elf Punkten.
Die Werke der Bauhauskünstler Marguerite Friedlaender und Gerhard Marcks sind in Halle gemeinsam in einer Ausstellung zu sehen. Es ist nicht das erste Mal – aber diesmal zeigt sich: Sie waren ebenbürtige Partner.
Er will es genau wissen: Rosa von Praunheims Film „Männerfreundschaften“ ist eine improvisierte Zeitreise voller Andeutungen.
Ausgerechnet in Thüringen treiben Untote ihr Unwesen: Olivia Vieweg erzählt eine deutsche Horrorgeschichte, und der Film dazu ist auch schon fertig. Aber wir lesen jetzt erst einmal den Comic.
Im Oktober 2012 hat er laut Gericht eine damals Neunjährige in Weimar nahe Marburg in sein Auto gezerrt hat, um sich an dem Mädchen zu vergehen. Dazu kam es zum Glück nicht. Dennoch muss der Mann in Haft - aber kürzer als zunächst gedacht.
Die damals zehn Jahre alte Stephanie wurde entführt, missbraucht und schließlich von einer Brücke in den Tod gestoßen. 27 Jahre später wird ein Mann zu lebenslanger Haft verurteilt – gibt die Tat vor Gericht jedoch nicht zu.
Gut geht es Deutschland nicht. Aber einige Vorkommnisse lassen Schritte in die richtige Richtung erahnen. Das wird auch in Frankreich bemerkt - mit Missfallen.