Wie können Opern die Demokratie stärken?
Vom Potential der Oper für Demokratie: Im Thomas Mann House beginnt eine transatlantische Konzert- und Gesprächsreihe.
Vom Potential der Oper für Demokratie: Im Thomas Mann House beginnt eine transatlantische Konzert- und Gesprächsreihe.
Der Schutz vulnerabler Heimbewohner zur Hochzeit der Pandemie beschäftigt das Landgericht Hanau, Gewerkschafter schießen bundesweit semantisch scharf und Wandern erhellt das Gemüt. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Gleichzeitigkeit ist in dieser Inszenierung mehr als nur Programm: Claudia Bossard unternimmt am Münchner Volkstheater einen aufregenden Ritt über Thomas Manns „Zauberberg“
Lübeck als schildbürgerliche Bauform? Dem Buddenbrookhaus droht das Schicksal des Romans: der Verfall. Nicht alle in der Stadt wollen ihn aufhalten.
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Er hat die Thomas-Mann-Forschung auf ein neues Niveau gebracht. Nun ist der Germanist Eckhard Heftrich im Alter von 95 Jahren gestorben.
Unser Autor ist mit Ende dreißig noch mal bei seinen Eltern eingezogen. Als Vater zweier Kinder: ein Schock. Und ein Beispiel dafür, dass es immer noch tiefer geht, selbst wenn man schon am Boden liegt – der Start unserer neuen Kolumne.
2024 jährt sich Franz Kafkas Todestag zum hundertsten Mal. In Oxford, wo viele seiner Handschriften aufbewahrt werden, gedenkt man des Autors besonders intensiv.
Im Westen wie im Osten des geteilten Deutschlands dominierte lange ein Bild der ersten Republik, das von dem Wunsch nach Abgrenzung geprägt war – freilich mit jeweils anderen Vorzeichen. Heute ist die Erinnerung an Weimar bedrängender denn je. Ein Gastbeitrag.
Peter Sloterdijk veröffentlicht seine Tagebücher aus den Jahren 2013 bis 2016. Darin finden sich bewegende Sätze über Tod, Sterben und Geburt – und gleich daneben der Ärger, dass keiner sich um den 68. Geburtstag des Autors geschert hat.
Bücher von Stefan Zweig und Thomas Mann werden zu Theaterstücken, Romane von Fjodor Dostojewski zu Opern bei den Salzburger Festspielen 2024. Doch das Programm bietet noch mehr.
Das ist eine Entdeckung: ein Roman über den gesellschaftlichen Zustand des Dritten Reichs. Karl Alfred Loesers „Requiem“ erzählt auf mehreren Genre-Ebenen von einem jüdischen Musiker.
Hier wusste jeder, wer gemeint war: In fünfzehn Kapiteln setzt Inger-Maria Mahlke die Zeit zwischen 1890 und 1906 ins Bild. Das Romanpanorama „Unsereins“ zeigt die Lübecker Welt zu Zeiten Thomas Manns.
Hugo von Hofmannsthal als Avantgardist der Wahrnehmung: Wie der österreichische Schriftsteller auf die Werke anderer Künstler schaute – und was er davon nutzte.
Diese Kunstwerke haben auch Walt Disney inspiriert: Florian Illies erzählt die Geschichte wichtiger Bilder von Caspar David Friedrich.
Nicht so leicht vorhersehbar: Albert von Schirnding bewegt sich gekonnt zwischen Tagebuchnotizen und Kurzessays.
Als hätte Sigmund Freud das Exposé geschrieben: Arnon Grünbergs Roman „Gstaad“ über einen Hochstapler.
Im Deutschen Theater Berlin setzt eine prominent besetzte Solidaritätslesung ein Zeichen gegen Antisemitismus. Und zeigt, wie wichtig es gerade jetzt ist, Heinrich Heine, Hannah Arendt, Jean Améry oder Heinrich Mann zu lesen.
Über Kästner wie Kästner: Mit Gespür für Pointen traktiert Tobias Lehmkuhl das Verhalten des Schriftstellers im Nationalsozialismus.
Hotelbadewannen, Urlaubsbekanntschaften und der Strand von Ahlbeck: Loriots Werk ist auch ein Beitrag zur Kulturgeschichte des deutschen Tourismus – und ist in großen Teilen auch auf Reisen entstanden.
Am Sonntag wäre Loriot hundert Jahre alt geworden. Einsichten, Ehrbezeugungen, Einordnungen von Oliver Maria Schmitt, Andreas Maier, Hans-Georg Soeffner und Dirk Oschmann.
Die Rhetorik mag beschränkt sein, der Wille zur Aushebelung der Demokratie ist es nicht: Eindrücke von einer AfD-Kundgebung mit Björn Höcke in Erfurt. Ein Gastbeitrag.
Zwiebelsuppe und Ice Cream: Ein Prachtband widmet sich Geschichte und Gegenwart des Thomas-Mann-Hauses in Los Angeles, das ein inspirierender Aufenthaltsort für Stipendiaten geworden ist.
Wer vom 9. November 1938 spricht, darf den 9. November 1923 nicht vergessen. Schon da waren Juden ihres Lebens nicht mehr sicher. Hundert Jahre später haben Juden in Deutschland wieder Angst. Ein Gastbeitrag.
Wer in diesen Tagen Salman Rushdie in Deutschland erlebt, sieht einen Schriftsteller, der ungebrochen wirkt von der Gewalt, die ihm angetan wurde. Und von der Fatwa, die ihn seit 1989 bedroht. Ist das wirklich so? Ein Gespräch.
Zwei Neuübersetzungen der Literaturnobelpreisträgerin Sigrid Undset: Der Gesellschaftsroman „Jenny“ und der Kriegsband „Rückkehr in die Zukunft“.
Wie jedes Jahr zur Frankfurter Buchmesse: Die Suada des FAS-Feuilletons zum Buchbetrieb.
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
Frank Castorf inszeniert Modest Mussorgskis Urfassung des „Boris Godunow“ bildstark in Hamburg. Und Kent Nagano dirigiert eindringlich, aber ohne Rauflust.
Der Dramatiker Peter Weiss schrieb „Die Ermittlung“ nach dem ersten Auschwitz-Prozess. Jetzt wird das Theaterstück neu verfilmt. Aber was hat es mit dem Jetzt zu tun? Ein Setbesuch.
In Dominik Grafs Dokumentarfilm „Jeder schreibt für sich allein“ geht es um Schriftsteller, die in der Nazizeit in Deutschland blieben – und um den vorbehaltlosen Blick auf sie. Ein Gespräch mit dem Regisseur.
Was gut gegen Kälte ist, ist auch gut gegen Hitze: Warum man während der letzten Hundstage noch Walter Kempowskis gleichnamigen Roman lesen sollte.
Iris Mönch-Hahn musste im Jahr 2020 die letzte deutsche Buchhandlung in Paris schließen. Nun ist sie zurück – und verkauft ihre Bücher direkt an der Seine.
Susan Sontag gilt als Vordenkerin queerer Theorie. Aber sie nahm ästhetisch immer Maß an den Werken berühmter Männer. Und sie schrieb gegen die Slogans der Frauenrechtlerinnen an. Warum? Ein Gastbeitrag.
Jetzt ist bekanntgegeben worden, wer 2024 als Fellow ans Thomas Mann House im kalifornischen Pacific Palisades gehen wird.
Mit leisem Spott mussten sie rechnen: Ita Heinze-Greenberg folgt den Spuren deutsch-jüdischer Einwanderer in Palästina und Israel.