Plötzlich im letzten Sommer
Die Show geht weiter: Trotz seiner ungewissen Zukunft feiert das English Theatre Frankfurt die Premiere des Dramas „Suddenly Last Summer“ nach Tennessee Williams.
Die Show geht weiter: Trotz seiner ungewissen Zukunft feiert das English Theatre Frankfurt die Premiere des Dramas „Suddenly Last Summer“ nach Tennessee Williams.
Jahrelang waren es vor allem Sonne und Strand, die Touristen nach Málaga lockten. Seit der Pandemie kommen immer mehr Menschen zum Arbeiten in die andalusische Stadt. Den Preis zahlen viele Alteingesessene.
Ein großer Wurf: Das neue Atatürk-Kulturzentrum (AKM) in Istanbul öffnet sich nicht nur architektonisch der Stadt. Im alten Zentrum traf sich die Elite, der neue Bau lädt jeden ein.
Die Sängerin erklärte in einem Interview, sie bedanke sich manchmal am Grab Bertolt Brechts für seine Arbeit. „Mir gefällt, wie er die Welt gesehen hat.“
Er ist der wohl bekannteste Gitarrist Hessens: Ali Neander spielt mit Glashaus, dem Rilke Projekt, Helmut Hattler – und immer noch mit den Rodgau Monotones.
Ein neues Kombiticket – inklusive einer Gastropauschale – soll allen Theaterbesuchern in Mainz bargeldlose Abende ohne Schlangestehen ermöglichen.
Otto Dix zog freiwillig in den Ersten Weltkrieg. Die Fronterfahrung prägte das Schaffen des Malers. Einen Einblick darin gewährt Feldpost, die nun bei Bassenge neben Briefen anderer namhafter Persönlichkeiten versteigert wird.
Nach 76 Spielzeiten ist Schluss: In Frankfurt nimmt das Fritz Rémond Theater Abschied mit einem Triumph.
Wer einmal als Zielscheibe gelebt hat, kennt seine eigene Ohnmacht: Der bosnische Schriftsteller Dževad Karahasan hat gelernt, dass das Beschweigen des Grauens zu nichts führt.
Der türkische Präsident hat Ankara nach seinen Bedürfnissen umgebaut. Die architektonische Abkehr von Atatürks Erbe gefällt längst nicht allen und hat einen Kulturkampf ausgelöst.
Heinrich Hoffmanns Kinderbuch „Struwwelpeter“ ist ein erfolgreiches Stück Frankfurter Popkultur. In der Region kann man sich den Geschichten über den Zappelphilipp oder die zündelnde Pauline im Theater und im Museum nähern.
Die Kreativen: Stephen Curry, Dirk Nowitzki oder Julius Erving entwickelten als Basketballspieler ihre eigenen Markenzeichen – und prägten mit ihren Ideen das Spiel in der NBA nachhaltig.
So wirkt Oper unverbogen gegenwärtig: Die Mainzer Fastnachtslegende Margit Sponheimer fährt mit dem Bajazzo im Mainzer Bus, und am Staatstheater wird furios Leoncavallo mit Puccini gepaart.
Sie spielte in Serien wie „Ich heirate eine Familie“ und „Die Wicherts von nebenan“. Nun ist die Schauspielerin Maria Sebaldt im Alter von 92 Jahren gestorben.
Kurz vor Ende des Mietvertrags ist die Zukunft des English Theatre noch unklar. Für das Theater ist die Lage ungewiss, für die anderen Beteiligten beschämend.
Die Schauspielerin Lotti Krekel war mehr als 70 Jahre im Geschäft. In der Nachkriegszeit galt sie als bekannteste Kölnerin. Nun ist die Schauspielerin und Sängerin gestorben.
Warum sollte nur unter Fußballern gelten, was eine enge Situation mit einem guten Team macht? Über Live-Moderationen mit fieberndem Kind, Geschäftstermine mit Läusefrisur und die gefürchteten Anrufe aus der Schule.
In „Neues aus Büttenwarder“ spielte er 24 Jahre lang den liebenswert komischen Pferdeknecht Kuno und wurde für den NDR zum Aushängeschild. Nun ist der Schauspieler Sven Walser gestorben.
In Madrid gibt es eine Bibliothek, in der sich die Magier treffen. Sie sind der Schönheit und der Wahrheit verpflichtet und machen uns mit ihrer Kunst zu staunenden Kindern. Eine wundersame Begegnung.
Bei einer Aufführung des Musicals „Bodyguard“ in Manchester muss die Polizei anrücken: Eine Besucherin singt mit – und übertönt Hauptdarstellerin Melody Thornton. Die entschuldigt sich auf Instagram: „Ich habe alles gegeben.“
Er liebt die „unsichtbare Kunst“ des Inszenierens und hatte mit Mercadante großen Erfolg: Hans Walter Richter ist Assistent und selbst als Regisseur tätig.
Der „Renegat“ ist ein unbestimmtes Wesen, dessen Kontur nicht auf den ersten Blick zu erkennen ist. Nun ist das Phänomen der politischen Abtrünnigkeit psychologisch betrachtet worden.
Seit mittlerweile 18 Jahren faszinieren die Evangelienspiele des Theaters Willy Praml in der Frankfurter Naxoshalle. Fromm sein muss man dafür nicht.
Wie lernen Schauspieler ihren Text? Es gibt viele Methoden, sagt Vasco Boenisch.
Römer, Nabatäer, Byzantiner, Mameluken: Sie alle haben in Jordanien ein offenes Geschichtsbuch geschaffen, in dem sich Wunder und Sensationen auf engstem Raum drängen – und es mitunter ein bisschen sehr gedrängt zugeht.
Berührend wie eh und je: Der Musical-Klassiker „West Side Story“ ist in einer neuen Inszenierung von Lonnie Price in der Alten Oper Frankfurt zu sehen.
Was Namen über den Nordirlandkonflikt verraten und warum die Gedenkfeiern zum Ende der Gewalt vor 25 Jahren heute eher gedämpft ausfallen.
Stillleben mit Osterkuchen: Dem georgischen Maler Niko Pirosmani blieben zu Lebzeiten Glück und Liebe verwehrt. Dafür wird er heute umso inniger von seinen Landsleuten geliebt und verehrt.
Die Sicht weiter Gesellschaftsteile auf Sexualität hat sich radikal verändert. Wir stellen fünf Frauen vor, die daraus einen Beruf gemacht haben.
Die wundersame Bühnenkarriere eines Autors, der nie für das Theater geschrieben hat: Warum Joseph Roths Romane so oft auf die Bühne gebracht werden.
Die ukrainische Dirigentin Nataliia Stets fand im Richard-Wagner-Haus Graupa Zuflucht und Stärkung in Zeiten des Krieges. Beschäftigt hat sie sich aber mit Franz Xaver Mozart.
Geschmeidiges Volkstheater mit silbernen Pailletten: Jan Bosse inszeniert „König Lear“ mit Wolfram Koch am Thalia Theater Hamburg ohne Sinn für die Tiefe des Stücks.
Eine Frau streitet mit ihrem Ex-Mann um das Sorgerecht für die Tochter – und engagiert mit ihrem neuen Mann einen Auftragsmörder. Das FBI macht die deutschen Behörden auf den Fall aufmerksam. Nun muss das Paar in Haft.
Die chinesische Plattform Tiktok ist das Onlinemedium junger Leute. Warum? Was macht der Algorithmus von Tiktok? Wie steht es um Desinformation und Propaganda? Fragen an den Forscher Marcus Bösch.
Ohne Menschen, die für das Recht kämpfen, gibt es weder Freiheit noch Demokratie. Das macht ein Theaterstück über den Pietisten Johann Jacob Moser deutlich.
Bunte Mischung aus Nibelungenlied und Monty Python: Thorsten Morawietz und sein Ensemble galoppieren durchs Mittelalter.