Harry Belafonte ist tot
Harry Belafonte war ein weltweit gerühmter Botschafter der Musik und der Menschenrechte. Jetzt ist der Sänger im Alter von 96 Jahren gestorben.
Harry Belafonte war ein weltweit gerühmter Botschafter der Musik und der Menschenrechte. Jetzt ist der Sänger im Alter von 96 Jahren gestorben.
„Man sieht nur, was man weiß“, schrieb Goethe. Also wird es darauf ankommen, das Wissen und das Sehen zu fördern.
Mit durchgeknalltem Witz und höchst unterhaltsam inszeniert Bjarne Gedrath Erich Kästners schwarze Komödie „Schule der Diktatoren“ in der Wiesbadener Wartburg. Der Zeigefinger bleibt dabei glücklicherweise unten.
Als größter Erfolg galt ihre Rolle in der ARD-Serie „Um Himmels Willen“: Hier verkörperte sie Felicitas Meier, die stellvertretende Oberin des Magdalenen-Ordens. Nun starb die Schauspielerin im Alter von 81 Jahren in Berlin.
In seinem Spätwerk „Der Sturm“ fragte Shakespeare nach dem Wesen von Macht und Herrschaft. Burkhard C. Kosminski macht daraus in Stuttgart einen unterhaltsamen, aber harmlosen Reigen mit einem überragenden André Jung als Prospero.
Konzerte, Debatten, Theater und aufwendige Multimedia-Shows auf dem Main: Frankfurt feiert im Mai vier Tage lang das Paulskirchen-Jubiläum. Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Was kann die Politik gegen exorbitante Immobilienpreise in den Großstädten tun? Besser als Preisdeckel für Mieten wäre etwas anderes. Ein Gastbeitrag.
Samuel Finzi spielt seit Jahren herausragende Rollen im Theater und Film. Jetzt hat er ein abenteuerliches Buch über seine Kindheit und Jugend im sozialistischen Bulgarien geschrieben. Ein Gespräch.
Kurz vor der Premiere kam es zum Eklat: Was bei Fabian Hinrichs' Inszenierung von Lord Byrons „Sardanapal“ an der Berliner Volksbühne zu erleben war.
Julian Hessenthalers Video des damaligen Vizekanzlers Strache auf Ibiza hat 2019 die Regierung in Wien gesprengt. Dann kam er wegen Drogenhandels in Haft. Nun will er seine Unschuld beweisen.
Mit Gesang, Gedichten und Geschichten bringt die preisgekrönte Kabarettistin Uta Köbernick ihre Zuschauer im Stalburg Theater zum Lachen und zum Nachdenken.
„Dance in the 21st Century“ nannte Natalja Vladisavljević ihre 2021 geschaffene Performance, die jetzt in Frankfurt im Mousonturm gastierte.
Von Friedrich II. und dem Einwickelpapier des Caffè Parisi: Der Dichter Joachim Sartorius erklärt, was ihn an seiner zweiten Heimat, der sizilianischen Stadt Syrakus, begeistert.
Christine Wunnicke entdeckt die Barockdichterin Margherita Costa für den deutschen Sprachraum: In „Die schöne Frau bedarf der Zügel nicht“ werden Werk und Leben vorgestellt.
Tobias Döring bespricht Uljana Wolfs neues Gedicht „anrufflung“, das sich mit einem Zitat von Ben Jonson auseinandersetzt.
Benjamin von Stuckrad-Barres Roman „Noch wach?“ ist der erste deutschsprachige Roman, der die Widersprüche und Grauzonen verhandelt, die sich mit #MeToo verbinden. Und sein bestes Buch.
Die vermeintliche Verfehlung als poetisches Prinzip: Eine zerzauste Hommage an William Shakespeare, dessen First Folio vor vierhundert Jahren erschienen ist.
Der Londoner Bus Nr. 11 fährt auf seinem Weg von Fulham im Londoner Westen zur Liverpool Street in der City an fast allen Sehenswürdigkeiten vorbei – praktisch für Touristen. Nun soll seine Route verkürzt werden.
Von MeToo und Machtmenschen: Wer Benjamin von Stuckrad-Barres Roman „Noch wach?“ als bloßen Schlüsselroman liest, entzieht ihm seine literarische Qualität.
Die Schriftstellerin führt Regie: Am Hessischen Landestheater Marburg probt Nino Haratischwili Aglaja Veteranyis Roman „Warum das Kind in der Polenta kocht“.
Neu gestaltete Plätze rufen oft Ablehnung hervor. Nach Ansicht des Architekten Christoph Mäckler müsste das nicht sein – wenn grundlegende Regeln beachtet werden. Eine Diskussion zur Vorstellung seines „Handbuchs der Stadtbaukunst“.
Kein Anschlusszwang in dieser Nummernrevue: Tom Kühnel und Jürgen Kuttner machen am Deutschen Theater ein Musical aus den Liedern von Funny van Dannen.
Den malerischen Nachlass der 1943 im KZ getöteten Charlotte Salomon wollte erst niemand außer dem Jüdischen Museum Amsterdam, heute dagegen kommen Leihanfragen aus aller Welt. Münchens Lenbachhaus würdigt die Künstlerin nun mit einer großen Ausstellung.
Im Odysseum in Köln werden Dinosaurier in Lebensgröße gezeigt. Das ist ganz schön aufregend, nicht nur für Kinder.
Neue Klimaproteste sollen die Hauptstadt lahmlegen. Die Bundesregierung will das Gesetz zur Wärmewende auf den Weg bringen. Der Bundespräsident spricht beim Gedenken an den Aufstand im Warschauer Ghetto.
Der Drahtzieher des Ibiza-Videos sieht sich als verfolgter Whistleblower. Aus der Haftstrafe wegen Kokainhandels entlassen, tritt er nun als „politischer Akteur“ auf.
So scharfsinnig und empfindsam erzählen Büchnerpreisträgerinnen: Emine Sevgi Özdamar liest im Staatstheater Mainz.
Der republikanisch kontrollierte Justizausschuss hält eine Anhörung in New York ab. Im Zentrum steht heftige Kritik an Bezirksstaatsanwalt Alvin Bragg. Die Demokraten sehen darin einen Angriff im Namen Donald Trumps.
Der Wahlfrankfurter Christoph Stein ist ein Mann mit vielen Facetten: Er ist promovierter Arzt und freier Schauspieler – und auf dem Lichter Filmfest vertreten.
Nach der Pariser Oper ist das Ballet de Lyon die zweitbeste Adresse in Frankreich. Jetzt erhält die Compagnie mit Cédric Andrieux einen neuen Direktor: eine Idealbesetzung.
Maria Porro, Präsidentin des Salone del Mobile, spricht im Interview über zwei Vollzeitjobs, ihre Rolle als junge Unternehmerin und die größte Einrichtungsmesse der Welt, die in dieser Woche beginnt.
Unten Berghotel, oben Sendeturm und überall von außerirdischer Schönheit: Das Haus auf dem Jeschken in Tschechien fasziniert seit 50 Jahren nicht nur Literaten
Peter Kurth glänzt im Crime noir „Wenn der Mordmann kommt“ von Friedrich Ani.
Was für eine Kulturgewalt am Schauspiel Leipzig: Claudia Bauer, Patrick Isermeyer und Teresa Schergaut vergegenwärtigen Shakespeeares „Antonius und Kleopatra“ ebenso geistreich wie provokativ.
Zoran Drvenkar findet in „Kai zieht in den Krieg und kommt mit Opa zurück“ bergende Bilder und Worte für eine harte Geschichte.
Der Jubiläums-„Tatort“ mit Wotan Wilke Möhring handelt von Flüchtlingen, die in Deutschland in der Illegalität leben. Das ist fast schon Brecht'sches Theater. Manchmal darf es so deutlich sein.