Ist die Zeit der Macker vorbei?
Kulturstaatsministerin Claudia Roth fordert neue Verhaltensregeln für die Kultur- und Medienbranche. Aber wer soll deren Einhaltung überprüfen? Und wer schützt die Betroffenen, die bereit sind, sich zu äußern?
Kulturstaatsministerin Claudia Roth fordert neue Verhaltensregeln für die Kultur- und Medienbranche. Aber wer soll deren Einhaltung überprüfen? Und wer schützt die Betroffenen, die bereit sind, sich zu äußern?
Pierre Rigal hat nicht nur für die Mainzer Tänzer choreographiert, sondern gleich für das gesamte Große Haus. Das klingt gewitzt – ist er aber nur mäßig interessant.
Mehr als ein bisschen Basteln: Das erste Gebäude, das auf dem Tempelhofer Feld gebaut wird, ist kein Wohnhaus, sondern ein Theater. Erbaut haben es Jugendliche mit einem Schreinermeister aus Unterfranken.
Das DOK.fest München eröffnet mit einem erschütternden Film. „Etilaad Rooz“ berichtet von den letzten Stunden in der Redaktion einer unabhängigen Zeitung, bevor die Taliban kamen.
Das Theater als unverzichtbare Schmiere der verschleißanfälligen Bürgerexistenz: „Der Raub der Sabinerinnen“ in Anita Vulesicas rasanter Inszenierung am Wiener Akademietheater.
Costa Crociere bietet Kreuzfahrten für die ganz große Familie an, doch ist es sinnvoll, mit drei Generationen zu reisen? Wir nehmen Oma und Tante mit und lernen Kreuzfahrturlaub von einer ganz neuen Seite kennen.
Bei ihrer „Europa-Ukraine-Solidaritätskundgebung gegen den Netrebko-Auftritt“ erwartet die Europa-Union am Staatstheater Wiesbaden mehr als 1000 Teilnehmer.
Jan Friedrichs Inszenierung von Molières „Menschenfeind“ am Staatstheater überrascht und unterhält.
Heute stellt Reporter ohne Grenzen die „Rangliste der Pressefreiheit“ vor. Deutschland fällt auf der Liste um fünf Plätze zurück. Die Lage in Russland und China ist katastrophal. Nordkorea ist das schlimmste Land für Journalisten.
Ein Experiment mit Brecht-Songs, aber eins, bei dem das Neu-Denken einfach zu viel ist: „Big Brecht“ vom Berliner Ensemble bei den Maifestspielen.
Valery Gergiev gehört zu den bedeutendsten Dirigenten der Welt und ist doch Fleisch vom Fleisch eines monströsen Imperiums. An diesem Dienstag wird er siebzig Jahre alt.
Die ARD will die NS-Vergangenheit ihres einstigen Programmchefs Hans Abich klären. Eine persönliche Recherche bringt viele Widersprüche zutage. Ein Gastbeitrag.
Corona brachte Sänger, Tänzer und Schauspieler in Not. Allein im Jahr 2021 machte die Kultur- und Kreativwirtschaft mehrere Milliarden Euro Verlust. Und heute?
Niedergang des FC Bayern +++ Übergriffe der öffentlich-rechtlichen Medien +++ Kai Wegner und Berlin +++ 75. Jahrestag Staatsgründung Israels +++ Nullzins-Mentalität
Eine flotte Sohle aufs Parkett legen - Marie-Christin Zeisset unterrichtet Stepptanz in Berlin.
Hans Well war der Kopf der Brüdercombo Biermösl Blosn, die mit Gerhard Polt für Furore sorgte. Dann zerstritt er sich mit allen Beteiligten. Ein Gespräch über Ideale und Irrtümer, Gender-Witzeleien und Markus Söder.
Jetzt wird’s schmutzig: Wie der Zeitungstycoon William Randolph Hearst reagierte, als er sich in Orson Welles’ „Citizen Kane“ porträtiert fand. Ein Lehrstück aus Hollywood.
Mehr Resonanzraum als Wenders, Fassbinder, Achternbusch: In seiner großen Zeit war er im deutschen Kino beides, ein Außenseiter und zugleich dessen Gegenteil. Zum Tod des Regisseurs Peter Lilienthal.
Um Klimaschutz und Verkehrspolitik wird derzeit hart gerungen. SPD-Ko-Chef Klingbeil sorgt sich vor einem Kulturkampf und erklärt, warum auch Menschen auf dem Land gern auf Autofahrten verzichten würden.
Beckett auf der schlüpfrig-schiefen Bahn der Boulevardkomödie: Dieter Dorn kombiniert am Wiener Theater in der Josefstadt „Glückliche Tage“ mit einem Einakter von Feydeau.
Um Wunsch- und Albträume, um Zukunftsvisionen und Realitätsflucht soll es im Staatstheater Darmstadt in der kommenden Spielzeit in vielen Neuproduktionen gehen.
Sie versprechen etwas – die Spielzeithefte der Theater. Es schadet nichts, sie mitten in der Saison durchzusehen – ob denn das Versprochene eingelöst wurde.
Statt gleich loszublöken, lieber Raum für Gedanken schaffen: Das Staatstheater Mainz will in der nächsten Spielzeit Leerstellen ausloten.
Sie sprechen für die Szene und wollen ein „Frankfurter Modell“: Der Verein Paradiesvogel für Kinder- und Jugendtheater erhält den Frankfurter Karfunkel.
Er veredelt Film- und Fernsehproduktionen, und sei es nur in Nebenrollen wie in „Modern Family“: Nathan Lane, 67. Eine kleine Ode an den Broadway-Star und ein kurzes Gespräch.
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
Abriss und Neubau von Gebäuden, früher selbstverständlich, gilt es inzwischen zu vermeiden. Das kann den CO2-Ausstoß stark verringern, wobei die Attraktivität nicht leiden muss.
Experimentierfeld für alles, was im städtischen Kinder- und Jugendtheater möglich sein soll: Für zwei Jahre kann das Rémond Theater bespielt werden.
Claus Helmer hat das Fritz Rémond Theater auch mit Blick auf die Zuschauer von morgen abgegeben. Es ist eine Chance, diesen Ort zu nutzen.
Die Stadt will herausfinden, welche Funktionen die Innenstadt haben sollte, um attraktiv und krisenfest zu sein. Dazu dient auch die Aktion „Spot an“ zum Auftakt.
Zwischen Boudoir und Konvent: Das Petit Palais Paris spürt der übersteigerten Vergottung Sarah Bernhardts im Jugendstil nach. Nur der Kampf gegen die Todesstrafe und für Dreyfus waren ihr heilig
Mit „Schwerelos“ stellt Samuel Koch sein erstes Solo-Bühnenprogramm vor. Der einst bei „Wetten, dass...?“ verunglückte Schauspieler bietet eine Show über Leichtigkeit und Schwerkräfte im Alltag. Kurz vor Beginn der Tournee musste er freilich einige Auftritte absagen.
Der Knaben Reiz ist unerreicht: Barbara Vinken plaudert von den Spielen der Geschlechter in der Kunstgattung der Oper.
Im Theatersaal herrscht Ruhe und andächtige Stille? Nicht wenn ein Poetry-Slam-Battle zu Gast ist. Die ausgelassene Atmosphäre ist dann ziemlich erfrischend.
Als Russland die Ukraine angriff, dachte Polina Lukanska, ihre Karriere sei vorbei. Nun tanzt sie mit dem Kyiv Modern Ballet vor ausverkauftem Haus. Auf der Bühne zu lächeln fällt ihr dennoch nicht leicht.
Seine freundlichen Calypso-Klänge waren der Not abgerungen: Aus ihr machte Harry Belafonte unvergessliche Lieder und wurde ein begnadeter Redner, der sich lebenslang gegen Ungerechtigkeit einsetzte. Nun ist er im Alter von 96 Jahren gestorben.