Sun, Sin, Son, Sonne, Sünde, Sohn
Benjamin Brittens Kirchenparabeln „The Prodigal Son“ und „The Burning Fiery Furnace“ ziehen bei der Frankfurter Erstaufführung im Bockenheimer Depot in ihren Bann.
Benjamin Brittens Kirchenparabeln „The Prodigal Son“ und „The Burning Fiery Furnace“ ziehen bei der Frankfurter Erstaufführung im Bockenheimer Depot in ihren Bann.
Schrecklich amüsant und eine Befreiung des Theaters von winterlichen Schwermut- und Tiefsinnsexzessen: Antú Romero Nunes inszeniert „Molière – der eingebildete Tote“ von Nona Fernández in Basel.
„Sisi & Ich“ ist der erste Film von Frauke Finsterwalder seit zehn Jahren. Es geht um Freundschaft, Macht – und unausgeglichene Dynamiken. Eine Begegnung mit der Regisseurin.
Zwischen Farnen und Bächen, fast wie bei Tolkien: Im Treehouse Point, vor den Toren Seattles, warten Baumhäuser darauf, für eine Nacht erklommen zu werden.
Sie sind blutjung und schauen nach vorn, um eine Tradition zu bergen. The Critics Company aus Nigeria schaut im Frankfurter MMK Hauptzollamt nach vorn.
Eine Schule hat sie verboten – die Hose, die angeblich „zum Chillen“ verleite. Dabei ist das Tragen bequemer Kleidung kein Zeichen von Enthemmung, sondern von Freiheit. Die Kolumne „Modeerscheinung“.
Der größte Sender Deutschlands sitzt nicht in Berlin oder Hamburg, sondern in Mainz. Der Standort prägt das ZDF.
Nach britischer Vorlage hat die ARD die Medea-Sage adaptiert. Das Ergebnis? Geschlechterpsychologie nach Schema F. Nur die Besetzung kann sich sehen lassen.
Zerstörte Häuser, umgekippte Autos, entwurzelte Bäume: Etwa 50 Tornados haben in Teilen der USA gewütet. Es gibt Tote und zahlreiche Verletzte.
In Großbritannien erregt eine Umfrage Aufsehen: Jeder zweite Servicemitarbeiter habe schlechte Erfahrungen mit alkoholisierten Zuschauern gemacht. Die Berichte reichen von Grölen bis Grapschen.
„Ich kann ja leider kein Französisch“ hört man oft – aber nur wenige ändern das. Schade, vor allem im 60. Jahr des Élysée-Vertrags.
Shelly Kupferberg berichtet in ihrem neuen Buch „Isidor“ über ein jüdisches Leben in Wien, das die Nationalsozialisten vernichteten.
Braves Mädel oder Vamp? Alles dabei im Film der Weimarer Zeit, von Sozialdrama bis Experimentalfilm. Zu entdecken gibt es das in einer großen Filmreihe.
Frankreichs Norden war bisher als Reiseziel eher unbeliebt. Dabei gibt es dort viel zu entdecken – zum Beispiel eine der wichtigsten gebauten Utopien der Moderne: das „Familistère“
Auf dem vierten F.A.Z.-Kongress nahmen Schauspielerin Margarita Broich und Publizist Michel Friedman mit Verletzlichkeit und Offenheit für sich ein.
Reiche Ausländer kaufen den Wohnungsmarkt in Lissabon leer, um dort im Homeoffice zu arbeiten. Die Einheimischen können die Mieten nicht mehr zahlen. Sie leben in Blechhütten.
Der Streit über die NATO-Norderweiterung wirft Fragen über die Bündnistreue der Türkei und Ungarns auf. Dass nun zumindest Finnland beitreten kann, ist ein strategischer Gewinn.
Vom Macher der „Banshees of Inisherin“: Das Theater Dessau zeigt Martin McDonaghs „Der einsame Westen“ – und begeht dabei einen kategorischen Fehler.
Jahrzehntelang focht Rom für die Auslieferung verurteilter Linksterroristen, die in Mitterrands Frankreich Asyl bekommen hatten. Doch die französische Justiz hält weiter ihre schützende Hand über sie.
Die Fotografin Anastasia Samoylova sucht in der Dokumentation oberflächlicher Schönheit dem Wesen Floridas auf die Spur zu kommen.
Der palästinensisch-israelische Künstler Dor Guez hat in Jaffa eine alte osmanische Villa zum Zuhause seiner Familie gemacht. Hinter den unscheinbaren Mauern verbirgt sich eine unglaubliche Familiengeschichte.
Zwei ganz verschiedene Milliardäre wollen Manchester United kaufen. Scheich Jassim aus Qatar hat wohl mehr Geld, Jim Ratcliffe mehr Sympathien unter den Fans.
Robert Gallinowski wurde durch seine Rollen im „Tatort“ sowie den Fernsehserien „Polizeiruf 110“ oder „Der Alte“ bekannt. Der Tod des Schauspielers kam seiner Agentin zufolge überraschend.
Die Berliner Volksbühne feiert ihre im vergangenen Herbst eröffneten Prater-Studios mit zwei Theaterinterventionen: „Die Chor“ und „Stechen und Sterben“.
Domenico Tedesco, zuletzt noch bei RB Leipzig, soll nun frische Energie in Belgiens Nationalteam bringen. Die Entwicklung des belgischen Fußballs insgesamt bietet günstige Voraussetzungen dafür.
Die Bad Hersfelder Festspiele werden am 30. Juni mit Shakespeares „König Lear“ eröffnet. Dieses Mal übernimmt mit der Schauspielerin Charlotte Schwab eine Frau die männliche Hauptrolle. Warum das mehr als ein Gag ist, erklärt sie im Gespräch.
Klar mache er sich Gedanken darüber, ob man ihn immer noch liebt: Herbert Grönemeyer über sein neues Album, die Freude am Musikmachen und den wachsenden Kampf zwischen Spaß und Zweifel.
Mike Josef will Oberbürgermeister aller Frankfurter sein. Dass die Mehrzahl seiner Wähler von den Grünen stammt, wird er noch zu spüren bekommen.
An den Dingen entlang und dem Vergleich zwischen Deutschland und Amerika: Der Kulturhistoriker Wolfgang Schivelbusch ist mit 81 Jahren in Berlin verstorben.
Der Schauspieler Matthias Matschke hat seinen ersten Roman geschrieben. Nun hat er „Falschgeld“ dort vorgestellt, wo er aufgewachsen ist und das Buch spielen lässt – in Südhessen. Ein Gespräch über Bühne, Schreiben und Sprache.
Zu schwer füreinander: Mateja Koležnik inszeniert Horvaths „Kasimir und Karoline“ am Wiener Burgtheater. Kein schlechter Abend, aber statt ums Gemüt geht es ihm vor allem um Stimmung.
Yasmina Reza ist ein Liebling des deutschen Theaterpublikums. Jetzt spendiert sie dem Residenztheater ihr neues Stück „James Brown trug Lockenwickler“.
Meine Fotos von georgischen Tagelöhnern wurden vor 16 Jahren in der F.A.Z. veröffentlicht. Nun entdeckte ich sie plötzlich wieder – als Werk eines Künstlers.
Frankfurt kann den Neubau der Städtischen Bühnen nicht bezahlen. Die Anlage sollte stattdessen saniert werden. Ein Gastbeitrag von Thomas Dürbeck und Sebastian Popp.
Zur Weihnachtszeit wird die Originalproduktion des Musicals „Ku’damm 56“ aufgeführt – zum ersten Mal außerhalb Berlins.
Dieudonné Niangouna macht Theater, das alles nutzt, was die Kunst hergibt. Nun sind die mehr als vier Stunden „Portrait Désir“ in Frankfurt zu Gast gewesen.