Mit einem Kern aus Stahl
Seit 100 Tagen sitzt Charles III. auf dem britischen Thron. Er selbst wirkt trittsicher. Doch läuft vieles im Schatten von Netflix.
Seit 100 Tagen sitzt Charles III. auf dem britischen Thron. Er selbst wirkt trittsicher. Doch läuft vieles im Schatten von Netflix.
Schroff und zart – man ist gebannt: In Ulm wird die Oper „La Légende de Tristan“ von Charles Tournemire nach 96 Jahren uraufgeführt. Für unser Musikgeschichtsbild kann das noch Folgen haben.
In Wien wird heftig über die Verlängerung des amtierenden Burg-Theaterintendanten Martin Kušej diskutiert. Schon sind berühmte Namen des Betriebs im Umlauf.
Singende Nonnen, die Katze Grizabella und das Liebespaar Tony und Maria können Theater retten. Produzenten wie die deutsche Mehr-BB Entertainment planen das Geschäft für Jahre im Voraus.
Tod, Verbrechen, Trauer: In manchen Berufen sind die Menschen ständig damit konfrontiert. Was ihnen hilft, damit umzugehen. Sechs Menschen erzählen.
Die Kinos litten unter den Schließungen und restriktiveren Regeln in der Corona-Pandemie prozentual am meisten. Doch aktuelle Zahlen vermitteln Zuversicht.
Voller Spiellust der Raubkatzen: Die Musik von Rodion Schtschedrin hat sich unter wechselnden politischen Verhältnissen immer an der Spitze der Gesellschaft gehalten. Jetzt wird der Komponist neunzig Jahre alt.
Die französische Erfolgskomödie „Willkommen bei den Sch’tis“ hat Kad Merad bekannt gemacht. Jetzt ist er mit „Ein Triumph“ im Kino zu sehen, einem Film, der durch kleine Mittel ziemlich große Gefühle auslöst.
Die steigenden Energiekosten setzen Kultureinrichtungen immer stärker zu, auch in Hessen. Vier Landtagsfraktionen versprechen überparteiliche Hilfe.
Als Kind und Jugendlicher sei er sehr gehemmt gewesen, sagt Bernd Loebe. Fußball, Klavierspielen, Theater und seine Tätigkeit als Musikjournalist halfen ihm.
Starrummel ist Geldverschwendung. Große Kunst auf der Opernbühne entsteht anders. Bernd Loebe hat die Oper Frankfurt zum europäischen Spitzenhaus gemacht. Heute wird er siebzig Jahre alt.
In Keith Warners Frankfurter Inszenierung der Märchenoper „Hänsel und Gretel“ gibt es eine horrible Hexe, die niemand vergisst, der sie je gesehen hat: Peter Marsh spielt das Mischwesen aus Mann und Frau seit der Premiere 2014.
Auferstanden aus der Krise: New York ist nicht wiederzuerkennen, sagen die einen. Ganz die alte, meinen andere. Beides ist richtig. Die Stadt bleibt unberechenbar.
Das Dreiergespann Akgün, Zehaf und Schassner hat nach „In Her Face“ seinen Blick auf die Fragen gerichtet, die sich nach dem Buchmesse-Skandal 2021 stellen.
Zum Fest der Liebe zeigt das Staatstheater Wiesbaden einen anarchischen Slapstick-Spaß: „Mord auf Schloss Haversham“ ist mörderisch gut.
Das Museum Thyssen-Bornemisza in Madrid zeigt Kunst der ukrainischen Avantgarde, auch um sie vor Bomben zu sichern. Schon unter Stalin wollte Moskau diese Werke zerstören.
Italien wird 2024 Ehrengast der Buchmesse Frankfurt sein. In Rom wurden erste Überlegungen für den Auftritt diskutiert.
Steve Buscemi, der am heutigen Dienstag 65 Jahre alt wird, ist ein Meister in der Darstellung von Außenseitern. Ein Gespräch über seine Vergangenheit als Feuerwehrmann, Therapie und die Existenz als Herr der Nebenrolle.
Das Konzert zur Preisverleihung in der Frankfurter Musikhochschule hat der Vibraphonist Christopher Dell seinem Mentor Heinz Sauer gewidmet.
Das Chaos ist programmiert, als eine Gruppe von Freunden die Idee hat, dass jeder sein Smartphone auf den Tisch legt und alle eingehenden Nachrichten vorgelesen werden.
Die „Sammlung Zarncke“ galt als im Zweiten Weltkrieg vernichtet – und ist es doch nicht ganz: In einem geretteten Kästchen ist in Leipzig eine unbekannte Widmung August Wilhelm Schlegels an Goethe aufgetaucht.
Hier bleiben nur die wenigsten halbwegs anständig: Hans Fallada als musikalisches Schauspiel am Wiener Theater an der Josefstadt.
Der Giftmord an Alexander Litwinenko ist als deutschsprachige Erstaufführung auf der Bühne zu sehen: Martin Kusej inszeniert Lucy Prebbles „Extrem teures Gift“.
Engellieder, erotische Verhängnisse und lauter Erinnerungsspuren als Formkonzept: Vor zweihundert Jahren wurde der Komponist César Franck geboren. Neue CDs lassen seine Musik glänzen.
Um die letzten noch verbliebenen kleinen Mainzer Kinos zu retten, will die Stadt selbst Vorführräume mieten. Und an passende Betreiber weiterverpachten.
Wenn es bloß ums Gewinnen geht, blüht er auf: Frankreichs Trainer Didier Deschamps ist ein Pragmatiker, der teaminterne Konflikte zu Energien kanalisieren kann. Was macht den Basken so unverwechselbar?
Natürlich hat sie gesungen - und eine Band mitgebracht. Die Sängerin und Schauspielerin Sabine Fischmann ist mit der Frankfurter Goetheplakette geehrt worden.
Sie sind das Gesicht des Theaters: nehmen in Empfang, öffnen Türen, verkaufen Programmhefte. Aber was macht das Vorderhauspersonal, wenn das Theater losgeht?
Die Netflix-Dokumentation der Sussexes Meghan und Harry hat in Großbritannien zu einer lawinengleichen Berichterstattung geführt. Nach der ersten Aufregung sind sich alle einig: Sie ist ein „damp squib“, ein feuchter Knaller.
Vorbildliche Kunst antwortet auf Farbschmierereien von Klima-Aktivisten und auf Proteste gegen russische Musik: Das Teatro alla Scala eröffnet die Saison mit „Boris Godunow“ von Modest Mussorgski.
Ein triumphierender Text, eine desinteressierte Inszenierung: Die Uraufführung von „Zwiegespräch“, der neuen dramatischen Poesie von Peter Handke, am Wiener Akademietheater, ist ein Skandal.
Selber entscheiden, wie viel ein Theaterbesuch kostet? Geht, zum Beispiel an der Dramatischen Bühne Frankfurt. Manches Theater nimmt dadurch sogar mehr je Ticket ein – und auch den Zuschauern gefällt es.
Die Berliner Kulturverwaltung gibt eine halbe Million Euro für Antidiskriminierungsreferenten aus. Sie sollen an fünf Kultureinrichtungen wirken, zum Beispiel am Staatsballett Berlin und der Komischen Oper.
Der Bundespräsident reist nach Sachsen. Bei einem Bürgergespräch dominiert der Dissens.
In der Adelsfamilie Reuß hört Heinrich XIII. auf den Spitznamen „Enrico“. Mit ihr und mit den Behörden ist er in bittere Streitigkeiten verstrickt. Ein Großteil seines Vermögens soll für Prozesskosten draufgegangen sein.
Kommen Frankreich und Deutschland miteinander klar? Die französische Kulturministerin Rima Abdul Malak über Spannungen im deutsch-französischen Verhältnis und die stockende Restitution afrikanischer Kulturgüter. Ein Interview.