Der Oper droht die Schließung
Das Publikum strömt in die Frankfurter Oper. Thomas Guggeis konnte als hoffnungsvoller Generalmusikdirektor angelockt werden. Aber im Hinterhaus tropft es durch die Decke. Der Intendant mahnt zur Eile. Ein Gastbeitrag.
Das Publikum strömt in die Frankfurter Oper. Thomas Guggeis konnte als hoffnungsvoller Generalmusikdirektor angelockt werden. Aber im Hinterhaus tropft es durch die Decke. Der Intendant mahnt zur Eile. Ein Gastbeitrag.
Krankheit, Hinterlist und Trauer lassen sich nicht verstecken: Eugene O’Neills „Eines langen Tages Reise in die Nacht“ mit der großartigen Judith Rosmair am Berliner Schlosspark Theater.
Das Leben auf dem Land hat ein Image, das ihm nur bedingt gerecht wird. Das mag daran liegen, dass es nicht jene ersannen, die dort lebten. Dabei findet sich hier mitunter auch die wahre Avantgarde.
Das Struwwelpeter Museum blickt voll Zuversicht in die Zukunft. Hoffnung machen neue Programmideen und das Wissen, dass Hoffmanns Werk noch immer aktuell ist.
Er spielte in der Komödie, im Volkstheater und bei Fritz Rémond und bereicherte die Frankfurter Theaterszene. Nun ist der Schauspieler Joachim Schweighöfer im Alter von 86 Jahren gestorben.
Auch in Frankfurt sind Böller auf Polizisten geflogen. Obwohl die Vorfälle nicht mit Berlin vergleichbar sind, hat das Thema die Römerkoalition erreicht.
Als Jugendliche war Christina Drechsler erstmals im Fernsehen zu sehen, später spielte sie unter anderem bei „Polizeiruf 110“ mit. Nun ist die Schauspielerin im Alter von 41 Jahren gestorben.
Der Münchener Hersteller bringt ein futuristisches Auto nach Las Vegas, das sprechen kann. Und beteuert, es solle mehr als nur ein „Show-Auto“ sein.
Vom alten Griechenland bis zu Beate Zschäpe: Am Theater Münster inszeniert Paul Georg-Dittrich Richard Strauss’ Oper „Elektra“ als düsteres deutsches Geschichtsspektakel.
Die Inflation 1923 ist das deutsche Trauma. Schriftsteller haben Erfahrungen verarbeitet. Ein Jahrhundert später ist sie zurück. Ein Streifzug durch Berlin.
Macht er Theater für die Konservativen? Oder ist er der Erneuerer des erzählerischen Theaters? Was den jungen, umstrittenen, französischen Erfolgsdramatiker Alexis Michalik ausmacht.
Als Hessenmeisterin gehört Aileen Schneider zu den renommiertesten Poetry-Slammern des Landes. Ihre Hauptpassion bleibt aber die Arbeit an der Oper.
Leerstellen fordern dazu heraus, sie mit Phantasie zu füllen: Hartmut Langes Novellen sind Rätsel, die gelöst werden wollen. Das zeigt der Schriftsteller in seiner neuen Sammlung „Am Osloer Fjord“.
Seit Ende vergangenen Jahres gibt es in Irland zweitausend verlässliche Künstlergrundeinkommen für je drei Jahre. Die ersten Rückmeldungen sprechen für eine Fortsetzung des Projekts.
Überfälle auf Kartoffelfelder, Notspeisung im Volksbildungsheim: Verglichen mit der Hyperinflation vor 100 Jahren ist unsere derzeitige Geldentwertung ein laues Lüftchen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass junge Eltern (wieder) Vollraucher werden, ist eigentlich gering. Doch gerade sie sollten sich überlegen, 2023 zur Zigarette zu greifen.
Metamorphosen des Polizisten: Geflohene russische Künstler bringen am Berliner Gorki-Theater das Dokumentarstück „Das letzte Wort“ zur Uraufführung.
Manuel Neuer, Cristiano Ronaldo, der Umgang mit Russland und dem Ukraine-Krieg: Im Sport läuft einiges schief. Stellen wir uns vor, es käme 2023 zu neuen Wendungen.
Wenn in Bus und Bahn keiner mehr eine Maske trägt, gibt es zehn Prozent mehr Patienten in den Krankenhäusern. Wissenschaftler haben das ausgerechnet. Ist das viel oder wenig?
Veronika Wolter ist HNO-Chefärztin – und gehörlos. Sie weiß aus eigener Erfahrung, wie die Gesellschaft taube Menschen ausgrenzt. Und wie es sich anfühlt, nach vielen Jahren wieder hören zu können.
Um gemeinsam das neue Jahr zu begrüßen und sich schon ein bisschen im Helau-Rufen zu üben, sind am Neujahrsmorgen mehrere tausend Mainzer zeitig aufgestanden.
Cristiano Ronaldo verlässt die große europäische Fußballbühne und spielt nun in Saudi-Arabien. Der Transfer, den unglaubliche Geldsummen umwehen, ist mehr als ein Wechsel eines alternden Stars.
Ein Lebenswerk im Dienste des Lebenswerks eines anderen: Nach mehr als zwanzig Jahren beendet Stéphane Heuet seine Comicadaption von Marcel Prousts Romanzyklus „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“.
Humor von vorgestern braucht ein wenig, um in Fahrt zu kommen: Anne Lenk inszeniert in Hannover „Der nackte Wahnsinn“ von Michael Frayn.
Für Konzertveranstalter und die Clubszene war die Pandemie eine Bewährungsprobe. Jetzt wird wieder gefeiert. Aber die Branche muss sich auf ein verändertes Publikum einstellen.
Gigantische Festivals und neue Kulturmeilen: Wir haben uns Gedanken gemacht, was werden könnte.
Greta Gerwig hat zuletzt vor allem als Regisseurin Schlagzeilen gemacht, nun stand sie wieder vor der Kamera. Im Interview spricht sie über ihre Rolle als Babette im Film „Weißes Rauschen“ und ihren Weg in die Filmbranche.
Jahrelang hat sie am legendären Theater am Turm die Fäden zusammengehalten, heute wirkt Ulrike Schiedermair an vielen Stellen für die Frankfurter Kulturszene.
Der Tanz erhitzt den Kopf und wirkt aufs Sexualsystem, wusste man schon 1850 über den Wiener Walzer. Beim Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker wird dieses Mal der Dirigent Franz Welser-Möst vor allem Unbekanntes der Strauß-Dynastie zu Gehör bringen.
Der Sänger Denis Wittberg hält nicht viel von modernen Schlagern. Im Interview erklärt er, warum er Lieder aus den Zwanzigern lieber mag.
Der Baukunst des Menschen scheinen kaum Grenzen gesetzt. Gebäude werden nicht nur immer höher oder umfangreicher. Manchmal geht es auch darum, das schlankste Haus zu haben oder eines, das auf den ersten Blick wie ein Bilderrahmen aussieht.
Schon Samstage können Stress sein. Silvester ist der Abend mit den größten Hoffnungen auf eine gute Zeit. Was, wenn Silvester auf einen Samstag fällt?
Zeug zum Klassiker: Anke Engelke und Matthias Brandt sind in „Kurzschluss“ so gut, dass wir das zu Silvester immer wieder sehen wollen.
Nach der Neuverfilmung durch Steven Spielberg ist das Musical „West Side Story“ nun auch neu für die Bühne inszeniert worden. Leonard Bernsteins Sohn Alexander weiß, warum der Klassiker nichts von seiner Relevanz verloren hat.
Inspiriert von der eigenen Familie hat Anabel Möbius ein Stück zur deutschen Erinnerungskultur geschrieben. In den Frankfurter Landungsbrücken läuft es nun.
Ihre „Nora“ unter der Regie von Rudolf Noelte war ein Ereignis: Die außergewöhnliche Schauspielerin Cordula Trantow wird achtzig.