Tanz-Wettkampf statt Generationenkonflikt
Wer steht für was? Im dreißigsten Jahr ihres Bestehens tritt die Performergruppe She She Pop mit der Generation Z in den Ring.
Wer steht für was? Im dreißigsten Jahr ihres Bestehens tritt die Performergruppe She She Pop mit der Generation Z in den Ring.
Heute New York, morgen wieder Staatstheater: Tanzmainz schwimmt auf einer Erfolgswelle. Jetzt kommt das vierte Tanzmainz Festival. Wer Karten will, muss schnell sein, sagt die Erfahrung.
Kann klassisches Theater die entsetzliche Realität der Ukraine erschließen? Der Film „Hamlet Syndrom“ zeigt einen Versuch.
Dankbare Opfer für seinen satirischen Jahresrückblick findet Django Asül genügend: von Olaf „Doppelwumms“ Scholz über Karl Lauterbach bis zu Nancy Faeser.
Das English Theatre bangt weiter um seinen Standort in der Frankfurter Gallusanlage und blickt in eine ungewisse Zukunft. Das liegt auch an der komplexen Vertragssituation.
Ebru Düzgün alias Ebow ist die deutsche Rapperin der Stunde. Von ihr kommen die beat- und diskurstauglichsten Machtwörter. Sie ist klug, radikal, politisch – und immer erfolgreicher.
Oft ergeben sich die Momente schönster Nähe mit den eigenen Kindern wie aus dem Nichts. Über eine vorsichtige Frage, ein verletzliches Gefühl und ein großes Glück.
Bezahlte amerikanische Newsletter wie „Punchbowl“ erfüllen ein Bedürfnis nach Exklusivität und wollen hinter die Kulissen der Politik schauen. Ausgewogen sind sie dabei selten.
Aus Hannover nach Hamburg: Sonja Anders gilt als ruhige, zurückhaltende Theaterleiterin, die in Hannover ein Stadttheater der Mittelklasse aufgebaut hat. Jetzt übernimmt sie das traditionsreiche Thalia.
Stück zur Stunde? Hans Henny Jahnns Anti-Atom-Drama „Der staubige Regenbogen“ ist schon öfter ausgegraben worden. Rieke Süßkow inszeniert das Stück nun in Mainz.
Der Abba-Star über das Songschreiben in einer kleinen Hütte, emotionale Momente bei den Aufnahmen im Studio und die Hoffnung, auch im Alter noch viel zu bewegen.
„Avantgarde ist hässlich“: Ein ehemaliger Filmstar von Andrej Tarkowski führt Russlands ultrapatriotische „Kulturfront“ an. Er bläst zum Generalangriff gegen die künstlerische Moderne.
Erst war es mehr eine Notlösung, heute wollen andere Bundesländer auch so ein Format: Die Hessische Theaterakademie bringt Kunsthochschulen, junge Künstler und Theater zusammen. Ein Gespräch mit dem Präsidenten Ingo Diehl.
Klanglandschaft des Krieges: Kompositionen des Trostes und tänzerische Grüße an die Abraumhalden des Donbass sind die Gesten der Stunde. Die Kiewer Kulturszene therapiert Binnenflüchtlinge, aber auch sich selbst.
Was Jugendliche erwarten: Erstmals beteiligen sich diejenigen, für die das künftige Kinder- und Jugendtheater Frankfurt gedacht sein soll, an dessen Planung.
Musikalisch erlesen und szenisch liebevoll: „Das Märchen vom Zaren Saltan“ von Nikolaj Rimski-Korsakow an der Staatsoper Hannover ist eine Huldigung an das Erzählen, die Phantasie und die Schönheit von Puschkins Versen.
Zoe Chance leitet in Yale einen berühmt-berüchtigten Kurs über Beeinflussung. Im Interview erklärt sie, wieso Zurückweisungen wichtig sind und wie man aus einem Nein ein Ja macht.
Meike Rötzer erzählt Kleists kühne Liebeslusttragödie „Penthesilea“.
Der Satz, auf den sich der Buchtitel bezieht, soll so nie gefallen sein. Sogar historische Fakten gibt Prinz Harry in seinem Buch falsch wieder.
Mit einer Arbeit über Alfred Polgar wurde er promoviert, Marcel Reich-Ranicki gewann ihn für die Literaturkritik: Ulrich Weinzierl ist mit 68 Jahren in Wien gestorben.
Mit der Endemie ist auch ein zweifelhafter Held wieder da. Der sich zur Arbeit schleppt, obwohl die Keime nur so fliegen. Lasst es sein.
„Onkelchens Traum“ wird bei ihr zu „Life Is But A Dream“: Musik spielt stets eine große Rolle bei der Theaterregisseurin Barbara Bürk.
Es wird getanzt, gewählt und gelacht: Fast jeden Monat bietet das Jahr 2023 ein besonderes Event im Rhein-Main-Gebiet. Wir zeigen, was Sie auf keinen Fall verpassen sollten.
Heizen, Inflation, Materialkostenexplosion, Tariferhöhung: Das Gespenst des Kapitals spukt durch die Schauspielhäuser. Reden wir also über Kartenpreise.
Kultur für den Nachwuchs – das kann sehr gut funktionieren.
Florian Teichtmeister muss sich wegen Besitzes kinderpornographischen Materials vor Gericht verantworten. Das Arbeitsverhältnis mit dem Burgtheater habe Teichtmeister mit sofortiger Wirkung beendet.
Beim Jugendfestival in der Mainzer Zitadelle wird die Hauptwiese zum Therapiezentrum: Es geht um Vorteile einer Vier-Tage-Woche und um Work-Life-Balance.
Er stach in jeder Hinsicht gegen den Sonnenkönig ab: Schloss Versailles zeigt die vielen Leidenschaften und Sammelgebiete Ludwigs XV. von Frankreich.
Wango Deligiannis ist gerne Mann. Der Angestellte einer Bank verwandelt sich nachts aber ebenso gern in das „wilde Showgirl“ Vanessa P. Dass er sich mit Frauenkleidern nicht allein auf die Straße wagt, hat mit Übergriffen zu tun.
Lernen von der Antike: Eine Ausstellung in Kassel feiert die archäologische Exkursion des Simon du Ry.
Theater mit historischem Tiefgang: „Wir liebten nicht alle!“ beschäftigt sich im Frankfurter Studio Naxos mit dem Familienleben von DDR-Spionagechef Markus Wolf. Am Ende steht privates und politisches Scheitern.
Die meisten französischen Kulturinstitutionen haben im vergangenen Jahr deutlich gestiegene Zuschauerzahlen verzeichnet. Am schwierigsten ist die Lage für die Veranstalter kleiner Konzerte.
Alle sollen dabei sein: Mit einem bunten Angebot bespielt das Staatstheater Darmstadt jeden Tag die Stadtmitte.
Die Subventionen der Glyndebourne-Oper wurden um die Hälfte gekürzt. Das Haus muss seine Tour durch die englischen Regionen absagen.
Diese rasende Mutter machte literarisch Schule: Kurt Steinmanns grandiose Neuübersetzung der antiken Tragödie „Medea“ des Euripides.
Die Partei lässt ihren eigenen Minister aus dem Kabinett entfernen. Der Rückzug einer Kabinettskollegin machte nach der Proporzlogik der Grünen eine größere Veränderung nötig.