Wo die Trompeten blasen
Dort liegt im Zürcher Schauspiel „Amerika“: Frank Castorf macht aus Franz Kafkas feinem Roman einen Volksbühnenjahrmarkt. Ein Vorgeschmack auf das, was uns in Bayreuth erwartet?
Dort liegt im Zürcher Schauspiel „Amerika“: Frank Castorf macht aus Franz Kafkas feinem Roman einen Volksbühnenjahrmarkt. Ein Vorgeschmack auf das, was uns in Bayreuth erwartet?
Nach der Gartenarbeit ein paar Seiten Vergil: Tom Hodgkinson singt ein eigenwilliges Lob auf das Landleben. Amüsantes und versnobte zwölf Kapitel für Traditionalisten.
Seit fast zwanzig Jahren ist die Apartheid in Südafrika Geschichte, doch immer noch prägt sie eine Stadt wie Kapstadt. Beim Essen, Trinken und Tanzen kommen sich alle näher.
Die Welt zu Gast in Zürich: Aufstrebende Theater- und Tanzgruppen zeigen auf der Landiwiese ihr Können. Vom 16. August bis 2. September 2012 findet das Zürcher Theater Spektakel statt.
Viele Soul-Stars der 70er-Jahre leben heute vergessen, bankrott und zurückgezogen irgendwo in den USA. Ein Hamburger Soul-DJ spürt sie auf. Und gibt ihnen ihre Würde zurück.
Auf dem Festkommers der katholischen Studentenverbindung Alamannia werden in Tübingen neue Fuxe aufgenommen. Aber viele Studenten bleiben skeptisch.
Aliens machen Zwischenstation auf der Autobahn ins Technoidyll: Die Elektronikpioniere von Kraftwerk beschallen und bebildern acht Abende lang das Museum of Modern Art in New York.
Sie zelebrieren eine reine, fröhlich-naive Vulgarität, die dank ihrer vollkommen enthemmten Wucht in geradezu sakrale Erhabenheit umschlägt: Bekenntnisse auf Scooters Tanzfläche in Berlin.
Die Literatur darf ihre Grenzverletzungen auf keinen Fall mit sich selbst ausmachen. Welche Preise noch aberkannt oder eigens geschaffen werden sollten, damit der Lyrikfrühling endlich anfangen kann.
Aus erzwungenem Anlass: Der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki äußert sich erstmals zu dem umstrittenen Gedicht von Günter Grass „Was gesagt werden muss“. Er attackiert den Nobelpreisträger scharf.
Aserbaidschan veranstaltet Ende Mai den Eurovision Song Contest. Die Musik spielt hier schon lange. Und Musik ist in Aserbaidschan immer auch Politik.
Das Tanzverbot an christlichen Feiertagen ist tatsächlich eine Frage des Prinzips: Jeder soll selbst entscheiden dürfen, wann er tanzen will. Eine Stellungnahme.
Der Verwaltungsgerichtshof überstimmt das Verwaltungsgericht Wiesbaden und verbietet eine Protestaktion der Grünen gegen das Tanzverbot an Karfreitag. Auch Gießen und Frankfurt bestätigen Verbote.
Eins plus eins macht eins: Die Houldsworth Gallery in London zeigt gemeinsame Werke von Künstlerpaaren. „Jagdgesellschaft“ nennen Rosa Loy und Neo Rauch ihren Beitrag zu der Schau.
Was ist Glück? Worin besteht es? Seit Jahrtausenden denken die Menschen über diese Frage nach. Seit einigen Jahren auch die Ökonomen. Früher hatte man Ideen, heute Formeln. Und alle streben sie nach einem: Zu erforschen, wie man am glücklichsten wird.
ADHS bezeichnet Hyperaktivität - meist bei Kindern. Aber auch Erwachsene haben sie, zum Beispiel Adriana Altaras. Die Schauspielerin hat in Berlin ein Opernprojekt mit unruhigen Kindern durchgeführt. Es war hart, aber erfolgreich.
Kritik und Schmerzen gehören zum Alltag der Dresdener Hochschüler für Tanz. Das nehmen sie in Kauf, um ihrem Traum näher zu kommen. Die Matinee in der Semper-Oper entschädigt für viel.
Hat der DJ etwas drauf, tanzt die Masse mit
Das Bein bis ans Ohr zu schwingen reicht nicht. Tänzer müssen im Studium auch Theorie lernen. So werden sie auf ein Leben als freischaffende Künstler vorbereitet.
„The Bar at Buena Vista“: Die vitalen „Großväter der kubanischen Musik“ verwandeln die Frankfurter Alte Oper von heute an wieder in das Havanna der vierziger Jahre.
Abdel Sellou wurde vom Kriminellen zum Krankenpfleger, Millionen kennen seine Geschichte aus dem Film „Ziemlich beste Freunde“. Jetzt erzählt er sie selbst.
Die Torstraße hat sich zum Zentrum von Berlins Mitte entwickelt. Hier landet, wer sich für Avantgarde hält oder nachts noch ein Bier braucht. Die einzige Konstante ist Veränderung - die „Russendisko“ war nur der Anfang.
Viele fragen mich: Warum bist denn du jetzt bei der FAZ? Oder: wer ist denn diese Seeliger, die da bei der FAZ bloggt? Dieser Blogartikel, verfasst rund drei Monate nach dem Start von "Allerseelen", versucht diese und andere Fragen zu beantworten.
Seit Jahrhunderten will Kunst die Augen täuschen. Auch in der Gegenwart. Das zeigt eine Schau im Nassauischen Kunstverein.
Kopf ausschalten, Körper hochfahren - und zutreten: Helena Fromm will in London ihre zweite und wohl letzte olympische Chance im Taekwondo nutzen. Der Trainingsraum wird zum Kampfeinsatzgebiet.
Kirchberg liegt am Rande des Harzes. Es ist eines der wenigen Dörfer der Region, das nicht schrumpft. Die Autobahn ist nah, das Internet ist schnell, und der Gemeinsinn gedeiht.
Mit Radio Multifon gibt Intendant Niels Ewerbeck am Freitag seinen Einstand im Frankfurter Mousonturm. Das Haus wird umgebaut.
Nach Protesten an Karfreitag vor einem Jahr wird in Hessen über das Feiertagsgesetz diskutiert. Die evangelische Kirche ist gesprächsbereit und fordert einheitlichere Regeln in Deutschland.
Carsten Maschmeyer ist einer der schillerndsten Männer der Republik. Im Interview spricht er über seinen Aufstieg von ganz unten, die Bedeutung von Beziehungen und darüber, warum Leistung allein sich nicht auszahlt.