Wunden gibt es immer wieder
Whitney Houston in ihrer letzten Filmrolle: Der Musikfilm „Sparkle“ zeigt die Mobilmachung für den härtesten Job der Welt. Und weiß, dass jeder Popstar eine fürsorgliche Instanz braucht.
Whitney Houston in ihrer letzten Filmrolle: Der Musikfilm „Sparkle“ zeigt die Mobilmachung für den härtesten Job der Welt. Und weiß, dass jeder Popstar eine fürsorgliche Instanz braucht.
Kalifornien, hat die Schriftstellerin Joan Didion einmal geschrieben, das ist dort, wo es dann endlich klappen musste, weil dem Kontinent das Land ausgegangen
Ein Bild von früher: Obstkörbe auf Frauenschultern. Schürzen voller Pfirsiche, glänzende Pferde. Jetzt tanzen sie im Kreis, Männer und Frauen, eine Fiedel ...
Dass die zweite Sinfonie D-Dur op. 73 von Brahms ungeachtet ihrer Entstehung während der Pörtschacher Sommerfrische kein Klang gewordener Quell unbeschwerter ...
Die Idee kommt aus Kanada. Im Mai haben in den Straßen von Quebec und Montreal Hundertausende mit Kochtöpfen und Pfannen lautstark gegen die Erhöhung der ...
Unsere Hauptstadt hat zwar eine herrliche Ballettkompanie, aber einen Direktor, dessen beste Tage im Rampenlicht schon länger zurückliegen. Staatssekretär Schmitz gibt sich zu diesem Problem unerreichbar.
Der Tournee-Auftakt der New Burlesque-Sängerin Elisa Schmidt wirkt, trotz Swinging-Sixties-Toupierhaarwasserfall und erfolgversprechenden Chansons, wie ein leeres Schauspiel. Willkommen in der Retro-Hölle!
Die Katholiken haben Hildegard von Bingen, die orthodoxe Kirche verehrt die heilige Matrona von Moskau. Wer zu ihr pilgert, versteht erst, wie das Land funktioniert.
An kaum einem anderen Land kleben so viele Klischees wie an Irland, der grünen Insel voller gutgelaunter, randvoll mit Guinness abgefüllter Melancholiker. Das kann ja nur ein Trugschluss sein.
Irre. Wie bei Einstein, so ungefähr jedenfalls. Entweder ist die Messe relativ zu spät oder die Verlage haben relativ zu früh gefeiert.
Guido Westerwelle eröffnet die Buchmesse mit einem tollen Sprachbild. Die Gäste aus Neuseeland singen im Dunkeln, während die Titanic das Gastland beschimpft.
Anhänger sehen in dem früheren Cricketstar Imran Khan so etwas wie einen pakistanischen „Erdogan“ - einen „guten Populisten“. Mit einem Protestzug gegen amerikanische Drohnenangriffe wollte er nun auch seine Popularität in den Stammesgebieten steigern.
Elf Mann, eine Mission: gute Reggae-Dancehall-Musik. Nach fünf Jahren Pause ist Seeed wieder da. Im Gespräch erzählen Sänger Pierre Baigorry alias Peter Fox und Saxophonist Moritz „Mo“ Delgado von Urlaub im Tourbus, ihrer Liebe zu Berlin und alten Witzen.
Zur WM im Jazz- und Modern-Dance sind Teilnehmer aus aller Welt in die Ballsporthalle gekommen - auch die Mädchen von der Kinderformation „Closh“.
Im Januar erobern Urzeit-Echsen die Festhalle: Für die Show „Dinosaurier“ werden die Giganten mit raffinierter Technik zum Leben erweckt.
James Bond ist dieser Tage in seiner Kinoversion gerade 50 Jahre alt geworden und hat bereits seinen sechsten Hauptdarsteller. „Wetten, dass..?“ hat nach über dreißig Jahren mit Markus Lanz seinen vierten Moderator. Die Frage ist: Wird er der Timothy Dalton oder der Pierce Brosnan des ZDF?
Zeitreisethriller der immerhin ungewöhnlichen Art: Rian Johnson vergießt in „Looper“ viel Blut, vergibt manche Möglichkeiten, hat aber auch ein paar gute Ideen.
Der Farbverlauf auf dieser Seite hat 13 markierte Einzelfarben. Ebenso gibt es 13 Fragen. Ihre Aufgabe ist es, jede Frage einer der Einzelfarben zuzuordnen und ...
FRAGE: Gut fünf Jahre hat Seeed Pause gemacht. Jetzt habt ihr euer neues Album veröffentlicht, geht auf Tour. Läuft schon wieder alles rund in der ...
Mit einer starken Leistung gelingt Augsburg der erste Sieg in dieser Saison. Durch den 3:1-Erfolg über Bremen verlassen die bayerischen Schwaben den letzten Platz. Werder ist mit dem Ergebnis noch gut bedient.
Zerstörung im Namen des Allmächtigen: Libyens Kulturerbe ist im Visier der Salafisten, die eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Es ist höchste Zeit, dass sie gestoppt werden.
Der Tanz wendet sich mittels Rekonstruktionen und Reflexionen seiner Vergangenheit zu. Es mangelt an frischen Ideen und Persönlichkeiten. Kunst und Theater bedienen sich jedoch, wie es ihnen passt.
Soll man Karikaturen und Videos zeigen, auch wenn Muslime so wüten? Wo stehen wir im Kampf gegen den Islamismus? Und worum geht es im Grunde? Salman Rushdie im Gespräch.
Wer Dichter befragt, zwingt sie in die Hölle: „Ihre Version des Spiels“. Yasmina Reza macht in ihrem neuen Stück daraus ein großes Tribunal, die Uraufführung in Berlin ist eine tolle Komödie.
Irritierende Landschaften: Der Hoge-Veluwe-Nationalpark wirkt wie ein Stück Afrika in den Niederlanden.
Er hat immer schon gewusst, was er wert war. Er musste sich nichts beweisen, er wollte seine Begabung teilen und sie für sein Publikum vollenden. Alles andere behielt er für sich. Ein Nachruf auf Dirk Bach.
Walter Kohl spricht im Wiesbadener Kurhaus über das Leben als Kanzlersohn. Dabei kommt viel Persönliches zur Sprache, und eine lebhafte Diskussion folgt.
Dies ist ein Plädoyer gegen die Schnelllebigkeit unserer Zeit. Zugleich ein Plädoyer für die F.A.Z. als eine der renommiertesten Zeitungen der Welt und als Marke für Marken. Lesen Sie, wie entscheidend Glaubwürdigkeit in Zeiten der „Ökonomie der Aufmerksamkeit“ geworden ist und wie sie die Wirkung von Werbung bedingt.
Ein Milliardär aus Hongkong will für 50 Millionen Euro seine lesbische Tochter an den Mann bringen. Otto Waalkes findet seine Scheidungsrichterin attraktiver als seine Noch-Ehefrau. Und David Hasselhoff hat Angst vor Wasser.
In Südkorea ist der Rapper Psy ein Star. Nun stürmt er die Charts der Welt - mit seinem Lied „Gangnam Style“ und einem völlig verrückten Tanz. Auf Youtube wurde das Video schon über 300 Millionen Mal angeklickt.
Über die Verlierer in unserer Gesellschaft heißt es: Du kriegst den Kerl vielleicht aus der Gosse. Aber du kriegst die Gosse nicht aus ihm.
Ein getanztes Gag-Feuerwerk: Bei der „Biennale de la Danse“ in Lyon beweisen sich zeitgenössische Choreographien als Unterhaltungsprogramm. Denn es gibt viel zu lachen.
Vergesst Bullerbü: In Stockholm hat die Schriftstellerin Astrid Lindgren fast ihr gesamtes Leben verbracht. Und dabei den Zauber der Großstadt festgehalten.
Kein Feuer brennt heißer: Urs Augstburgers Schweizer Regionalroman „Als der Regen kam“ ist nicht zu retten.