Unvorstellbar eigentlich Unvorstellbar eigentlich
Benjamin von Stuckrad-Barres Roman „Noch wach?“ ist der erste deutschsprachige Roman, der die Widersprüche und Grauzonen verhandelt, die sich mit #MeToo verbinden. Und sein bestes Buch.
Benjamin von Stuckrad-Barres Roman „Noch wach?“ ist der erste deutschsprachige Roman, der die Widersprüche und Grauzonen verhandelt, die sich mit #MeToo verbinden. Und sein bestes Buch.
Die vermeintliche Verfehlung als poetisches Prinzip: Eine zerzauste Hommage an William Shakespeare, dessen First Folio vor vierhundert Jahren erschienen ist.
Der „Noble Sale“ bei Neumeister in München mit Objekten aus adeligem Besitz ist zu einer festen Größe geworden. Auch dieses Mal griffen Bieter wieder freudig zu – teils für skurrile Objekte.
Christof Lauer gehört zu den etabliertesten Jazz-Saxophonisten weltweit. Ein filmisches Porträt kommt dem Künstler nah und ist eine Liebeserklärung an den Jazz.Beim Lichter Filmfest wurde es nun präsentiert.
Die Wahlprognosen sehen für Erdogan nicht gut aus. Ganz vorn ist er beim Unterdrücken von Kritik. Junge Leute haben es mit Aufklebern im Supermarkt probiert. Dafür werden sie verfolgt.
„Nennen Sie ihre Neuankömmlinge Waldemar!“: Heinz Florian Oertel war die Stimme des DDR-Sports. Seine Reportagen sind bis heute legendär. Nun ist der bekannte Sportjournalist gestorben.
Für den 1939 geborenen Darmstädter Maler Leo Leonhard muss die Konfrontation mit den avantgardistischen Strömungen seiner Zeit eine Zumutung gewesen sein. Nun werden seine altmeisterlichen Bilder wiederentdeckt.
Im Grunde bleibt Sebastian Volz seinem Thema, der malerischer Form des Porträts, treu. Doch abstrahiert nun noch mehr.
Zusammengesetztes Porträt eines Idealisten: Quellenforschungen von Friedrich Wilhelm Graf, Heinrich Assel und Robert Norton zeigen die Tragfähigkeit von Ernst Troeltschs Brücke in die Moderne.
Nach der Pariser Oper ist das Ballet de Lyon die zweitbeste Adresse in Frankreich. Jetzt erhält die Compagnie mit Cédric Andrieux einen neuen Direktor: eine Idealbesetzung.
Im Porträt: die neue Bundesverfassungsrichterin Miriam Meßling
Die libanesische Hizbullah und die palästinensische Hamas feiern am Jerusalem-Tag ihre neue Einigkeit und Unberechenbarkeit. Iran zieht die Fäden.
Wie sie den Holocaust überlebt hat: Ein Besuch bei der Schriftstellerin Elżbieta Ficowska anlässlich des achtzigsten Jahrestags des Aufstands im Warschauer Ghetto.
Nach 76 Spielzeiten ist Schluss: In Frankfurt nimmt das Fritz Rémond Theater Abschied mit einem Triumph.
25 Jahre lang hat Peter Urban den Eurovision Song Contest moderiert. Jetzt will er aufhören. Porträt eines Musikjournalisten aus Leidenschaft.
Das Filmfestival von Cannes hat sein Programm vorgestellt. Im Wettbewerb sind gleich mehrere deutschsprachige Künstler vertreten.
Jose Dalisay vermählt in seinem Roman „Last Call Manila“ ein soziales Porträt der Philippinen mit dem Krimi-Genre. Dabei wirft er einen Blick auf jene Menschen, die als Arbeitsheer in den reichen Ländern sonst unsichtbar bleiben.
Seit vierzig Jahren liefert das „Schreibheft“ Dossiers zu interessanter, wagemutiger, auch abseitiger Literatur. Jetzt feiert die Zeitschrift mit einem fabelhaften Essay von Frank Witzel die 100. Nummer.
Die Grünen benötigen einen Nachfolger für Kretschmann. Cem Özdemir werden gute Chancen nachgesagt – für die Partei steht mehr auf dem Spiel als die Macht im Land.
Die Osterfestspiele in Baden-Baden halten mit Händel und Strauss rauschhaft die Zeit an. Dabei glänzen vor allem Emanuelle Haïm und Vineta Sareika-Völkner.
Die Bilder der dänischen Malerin Nina Sten-Knudsen erzählen im Kunsthaus Wiesbaden mit Landschaften, Figuren und Anspielungen von Realität und Traum.
Sebastian Hotz, bekannt als El Hotzo, hat seinen ersten Roman geschrieben: „Mindset“ erzählt von toxischen Männern und den leeren Versprechen des Erfolgscoachings. Und ein bisschen auch vom Autor selbst.
Nicht nur vor Ostern ist die Tiermalerin Daniela Pulwey im Einsatz. Außer Eiern bemalt sie auch Leinwände, Baumscheiben, die Deckel von Holzdosen und Garagen. Sie verkauft nur, was ihr selbst gefällt.
Er hat Ehrfurcht vor Frankreich, aber nicht vor dessen Machthabern: Jean-Marie Rouart ist einer der wichtigsten Pariser Intellektuellen. Nun wird er achtzig Jahre alt.
Ostern ist das Zentrum christlichen Glaubens. So steht es auch in der h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach. Mit diesem Werk begeht der Dirigent Sir John Eliot Gardiner dieses Jahr das Fest.
Der bildende Künstler und Filmemacher Benjamin Heisenberg sagt, was er liest, hört, schaut und was ihn nervt.
Römer, Nabatäer, Byzantiner, Mameluken: Sie alle haben in Jordanien ein offenes Geschichtsbuch geschaffen, in dem sich Wunder und Sensationen auf engstem Raum drängen – und es mitunter ein bisschen sehr gedrängt zugeht.
Das ZDF widmet dem Tierfilmer Andreas Kieling drei Jubiläumsfilme. Es gibt nicht nur Natur zu bestaunen, sondern auch die etwas altmodisch gewordene Spezies des Entgrenzung suchenden Mannes.
Boris Roessler ist Bildjournalist und arbeitet seit mehr als 20 Jahren für die Deutsche Presse-Agentur. Mit ihm sprechen wir über Bildberichterstattung von Katastrophen und über die unmittelbare Präsenz des Todes.
Stillleben mit Osterkuchen: Dem georgischen Maler Niko Pirosmani blieben zu Lebzeiten Glück und Liebe verwehrt. Dafür wird er heute umso inniger von seinen Landsleuten geliebt und verehrt.
Die wundersame Bühnenkarriere eines Autors, der nie für das Theater geschrieben hat: Warum Joseph Roths Romane so oft auf die Bühne gebracht werden.
Jahrzehntelang wollten gerade deutsche Politiker nicht groß auffallen mit ihrer Kleidung. Das ist vorbei. Woher kommt der neue Spaß an Mode?
Die Messe Art Paris wird immer besser: Dieses Mal verleihen ihr Schwerpunkte auf engagierter Kunst und Werke aus dem Exil eine bewusstseinsbildende Qualität
Eine Berliner Ausstellung zeigt, wie jüdische und deutsche Fotografen das Geschehen in den Ghettos wahrnahmen. Dabei werden selbst Propagandafotos zu Zeugnissen der Anklage.
Die National Gallery und das Getty Museum erwerben gemeinsam ein bedeutendes Porträt von Joshua Reynolds.