Französische Lebenskunst – mit Tiefgang
Die Messe Art Paris wird immer besser: Dieses Mal verleihen ihr Schwerpunkte auf engagierter Kunst und Werke aus dem Exil eine bewusstseinsbildende Qualität
Die Messe Art Paris wird immer besser: Dieses Mal verleihen ihr Schwerpunkte auf engagierter Kunst und Werke aus dem Exil eine bewusstseinsbildende Qualität
Eine Berliner Ausstellung zeigt, wie jüdische und deutsche Fotografen das Geschehen in den Ghettos wahrnahmen. Dabei werden selbst Propagandafotos zu Zeugnissen der Anklage.
Die National Gallery und das Getty Museum erwerben gemeinsam ein bedeutendes Porträt von Joshua Reynolds.
Er schuf ein Inventar burgundischer Kostbarkeiten: Eine Berliner Ausstellung zeigt das Werk des spätgotischen Malers Hugo van der Goes.
Das Regime von Diktator Kim Jong-un soll sechs Jugendliche erschossen haben, weil sie sie Drogen nutzten und Videos aus Südkorea schauten. Das geht aus einem erstmals veröffentlichten Bericht der südkoreanischen Regierung hervor.
Gérard Depardieu glänzt in Patrice Lecontes Verfilmung eines Romans von Georges Simenon: „Maigret“ rehabilitiert einen Schauspieler, der zuletzt vor allem privat Schlagzeilen gemacht hat.
Der palästinensisch-israelische Künstler Dor Guez hat in Jaffa eine alte osmanische Villa zum Zuhause seiner Familie gemacht. Hinter den unscheinbaren Mauern verbirgt sich eine unglaubliche Familiengeschichte.
Berlin bereitet sich auf den Besuch von König Charles vor: Zahlreiche Fans warteten am Vormittag bereits am Pariser Platz. Um 15 Uhr soll der britische Monarch vor dem Brandenburger Tor empfangen werden.
Eun-Joo Shins Papierarbeiten in der Frankfurter Galerie Sakhile&Me zeigen Frauen, die Prostitution oder Zwangsarbeit am eigenen Körper erleben mussten.
Der gebürtige Bonner an der Spitze von Andritz fordert von der Politik Offenheit für Technik.
Eine eigenständige App für klassische Musik soll neue Hörer erschließen. Sie können künftig auf 115.000 Werke von 20.000 Komponisten zurückgreifen. Ein Test – und ein Blick auf die Konkurrenz
Mit 37 Jahren wird Humza Yousaf der Nachfolger Nicola Sturgeons als schottischer Ministerpräsident. Auch er strebt die Unabhängigkeit Schottlands an – aber auf andere Art.
Mike Josef hat eine sozialdemokratische Aufstiegsgeschichte. Der neue Oberbürgermeister von Frankfurt im Porträt.
Die Geigerin Anne-Sophie Mutter verrät, was sie an dem Tennisspieler Roger Federer fasziniert, warum sie die Stoiker liest und wie sie mit Druck umgeht: Ein Gespräch anlässlich des Kinofilms „Vivace“, der von ihrem Leben handelt.
Das Kölner Auktionshaus Van Ham bringt ein Spätwerk Pablo Picassos zur Auktion. „Buste de Femme“ von 1971 zeigt Jacqueline Roque und soll bis zu 2,5 Millionen Euro einbringen.
In seinem neuen Teletext im FAS-Feuilleton schaut Jochen Schmidt mal wieder die „Olsen-Bande“ und fragt sich, wie das so ist mit dem Sterben im Fernsehen.
Wie unsere Autorin einmal versuchte in der britischen Hauptstadt ihre restlichen Pfund loszuwerden
Sein Porträt von des Bruders Hand mochte er nicht: Léon Monet kannte sich wie Claude bestens mit Farben aus. Nun ist ihm erstmals eine Schau im Pariser Musée du Luxembourg gewidmet.
Vom Segen und Fluch eines großen Namens: Stephan Oswald erzählt die Lebensgeschichte August von Goethes als Drama eines ausgenutzten Kindes.
Beim 5. Sinfoniekonzert im Staatstheater Darmstadt überzeugten das Staatsorchester unter Leitung von Valentin Uryupin sowie der Perkussionist Alexej Gerassimez.
Ende August startet Dyn, ein neuer Streamingdienst für Sport. Dort sollen die Sportarten zu sehen sein, denen der Fußball gerade das Rampenlicht stiehlt.
Erstmals haben Forscher das Genom des Komponisten Ludwig van Beethoven sequenziert. Die Befunde sind brisant, weil sie Aufschluss über die Todesursache geben. Auch aus anderen Gründen müssen Biographien nun wohl umgeschrieben werden.
Sie schlugen und sie malten sich: Berlin räumt mit dem hartnäckigen Gerücht auf, es hätte in den vergangenen 600 Jahren kaum Künstlerinnen gegeben.
Wie man es pointiert ausdrückt: Das Lebenswerk des Journalisten und Redakteurs Dieter Bachmann in drei Bänden
Fumio Kishida ist in Kiew eingetroffen. Er vertritt nicht nur Japan, sondern auch die G 7, deren Vorsitz er derzeit innehat. Japan will die Ukraine mehr unterstützen, setzt aber weiterhin auf russisches Gas.
Der Held von Saul Bellows Roman „Mehr noch sterben an gebrochnem Herzen“ geht das Leben als Botanikschulaufgabe an – mit Goethe als Lehrer.
Russland sichert China eine zuverlässige Versorgung mit Öl und Gas zu. Derweil besuchte der japanische Ministerpräsident Fumio Kishida die ukrainische Hauptstadt Kiew.
Schauspielerin Geraldine Chaplin hat mit John Malkovich den Film „Seneca“ gedreht. Ein Gespräch mit der Tochter von Charlie Chaplin und der Enkelin des Dramatikers Eugene O’Neill, die von sich selbst sagt: „Ich hasse es, alt zu sein!“
Wer einen guten Riecher für Emotionen hat, achtet nicht nur auf Augen und Mund seines Gegenübers, sondern auch auf die Nase. Das schließen Gießener Wahrnehmungspsychologen aus einem Versuch mit Fotos von Gesichtern.
1776 porträtierte Joshua Reynolds den Polynesier Omai: Zeugnis einer Kulturbegegnung auf höchstem ästhetischen Niveau. Um das Bild in Großbritannien zu behalten, sind fünfzig Millionen Pfund vonnöten. Nun gibt es noch einmal mehr Zeit zum Sammeln.
In Südafrika hat die Oppositionspartei Economic Freedom Fighters des radikalen Politikers Julius Malema zu einem „Shutdown“ aufgerufen. Die Proteste sind Vorboten eines turbulenten Wahlkampfs.
Das Karikaturenmuseum in Krems an der Donau beschäftigt sich mit dem unsterblichen Österreicher. Das macht Laune – und spendet auch ein wenig Hoffnung.
Marie-Christine Statz hat das verwirklicht, was für viele junge Menschen ein großer Traum ist: 2013 hat die Deutsche ein eigenes Modelabel gegründet – Gauchere. In Paris. Wie kommt man dorthin?
1927 hat Konrad Reßler ungewöhnlich lässige Porträtaufnahmen von Bertolt Brecht gemacht. Der Augsburger Fotograf hat Tausende Negative hinterlassen – doch niemand will sich so richtig um eine Ausstellung kümmern.
Der grandioseste Illustrator unserer Zeit hat auch Bücher im Eigenverlag zu bieten: Christoph Niemann bringt darin seinen graphischen Einfallsreichtum zum Ausdruck. Fürs Opulente hat er etablierte Verlage.
Manche dieser Werke waren noch nie öffentlich zu sehen: Madrid zeigt Joaquín Sorolla, den großen spanischen Impressionisten um 1900.