Obdachlos in Ambivalenz
Sebastian Lörscher setzt auf doppelte Erfahrungen: In seiner Bildreportage „Schatten der Gesellschaft“ kombiniert er geschriebene und gezeichnete Porträts. Und bei letzteren variiert er auch noch zwischen zwei Formen.
Sebastian Lörscher setzt auf doppelte Erfahrungen: In seiner Bildreportage „Schatten der Gesellschaft“ kombiniert er geschriebene und gezeichnete Porträts. Und bei letzteren variiert er auch noch zwischen zwei Formen.
Mit einem Festakt gleich gegenüber dem ehemaligen Hofgut der Demokratie-Vorkämpfer feiert die Gagern-Stadt ihr Paulskirchenjubiläum.
Das Porträt der Tänzerin Therese Karl hatte Gustav Rüdenberg 1937 unter dem Druck der Nazis verkaufen müssen. Nun bleibt es dank der Erben im Städel.
Bücher, Serien und nun eine Solo-Tour durch Europa: Das Ehepaar weiß, wie man den Ruhm zu Geld macht. An diesem Mittwoch treten die Obamas in Berlin auf.
Für ihn zwang der belarussische Präsident Alexandr Lukaschenko ein Flugzeug zur Landung. Nun ist der Blogger Roman Protassewitsch zu acht Jahren Straflager verurteilt worden.
Robert Seethaler schaut in seinen Romanen wie durch ein Mikroskop auf Milieus. „Café ohne Namen“ porträtiert die Wiener Leopoldstadt der Sechzigerjahre. Geht das auf?
Sie machen sehr unterschiedliche Kunst, die passt aber prima zusammen: Ann Reder und Martine Andernach zusammen im Frankfurter Kunstraum Bernusstraße.
Die Vorgeschichte des Kriegs gegen die Ukraine reicht ins 18. Jahrhundert zurück, als Russland zu einer Großmacht auf dem europäischen Kontinent wurde. Vorstellungen der eigenen Überlegenheit bestimmen seither das russische Denken über die Ukraine. Die Grenzen der russischen Nation verwischen darin mit denen des Imperiums. Dazu kommt die fixe Idee, dass nationale Bewegungen vom Westen ferngesteuert werden. Ein Gastbeitrag.
Susan Hills Romane um Inspector Simon Serailler bekommen eine zweite Chance auf dem deutschen Buchmarkt. Die Lektüre lohnt sich.
Nicht nur Artemisia Gentileschi war eine bemerkenswerte Malerin des Barockzeitalters. Im Wiener Dorotheum lassen sich Werke weiterer Künstlerinnen entdecken – und erwerben.
Oliver Meckes und Nicole Ottawa erkunden die Welt vom Boden aus. Mit ihren rasterelektronenmikroskopischen Aufnahmen lassen sie uns ins Innere der Erde und der Pflanzen blicken.
Das Hessische Landesmuseum Darmstadt erhält ein Juwel: Der Klebeband, den der Architekt Georg Moller 1848 zusammenstellte, füllt Lücken in der Kulturgeschichte der Region.
Ein Ausdruck, der mir viel bedeutet, wenn nicht sogar alles: Geistesgegenwart. Heute ist er so notwendig wie noch nie. Nicht nur beim Schreiben.
Heller, grüner, fröhlicher: Ausnahmsweise findet die Leipziger Messe Ende April statt. „Unser Deutschlandmärchen“ wird gefeiert. Österreich sagt „Meaoiswiamia“. Aber der Krieg in Europa ist präsent. Ein Zwischenbericht.
Wenn Frankfurt das Paulskirchenjubiläum feiert, wird meist nur von Männern die Rede sein, die sich um die Demokratie verdient gemacht haben. Eine Ausstellung will das ändern.
Das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake in Lemgo zeigt historische Alchemie im Spannungsfeld zwischen Magie und Naturwissenschaft. Wir sehen Anleitungen zur Erzeugung von Gold, die niemals hielten, was sie versprachen.
Der Vorstand gibt zu: Im März musste das Kreditinstitut eine spekulative Attacke überstehen.
Alles eine Frage der Hormone? Die Dänin Lone Frank spürt den Ursachen der Liebe nach und plädiert dafür, romantische Unwägbarkeiten zuzulassen.
Seit nun 18 Jahren laden die Darmstädter Tage der Fotografie zur intensiven Beschäftigung mit Fotokunst ein. Diesmal geht es um „Experimente als Normalzustand“.
Berühre mich nicht: Darren Aronofskys ergreifendes Filmdrama „The Whale“ über einen modernen Leviathan zeigt den Schauspieler Brendan Fraser in Hochform. Doch nicht allen gefällt das.
Er sagt, es gehe ihm nicht ums Geld: Martin Viessmann führt mit seinem Sohn Maximilian das 106 Jahre alte Unternehmen. Nun treten sie es an die Amerikaner ab und machen Milliarden damit. Wer sind sie?
Zwischen Boudoir und Konvent: Das Petit Palais Paris spürt der übersteigerten Vergottung Sarah Bernhardts im Jugendstil nach. Nur der Kampf gegen die Todesstrafe und für Dreyfus waren ihr heilig
Auf der Suche nach der inneren Wahrheit: Jan Philipp Reemtsma zieht in seiner klugen und persönlichen Biographie des Dichters Christoph Martin Wieland die Summe einer jahrzehntelangen Beschäftigung.
Vor vierzig Jahren präsentierte der „Stern“ angeblich von Adolf Hitler verfasste Tagebücher. Doch schon bald stellte sich heraus, dass Verlag und Redaktion einem Fälscher vertraut hatten. Ein Gastbeitrag.
Mehr Religion, mehr Nationalismus, mehr Besatzung: Israel feiert die Gründung des Staates Israel vor 75 Jahren – mit gemischten Gefühlen. Die Spaltungen im Land treten deutlicher hervor denn je.
Die Zeiten sind schwierig, das Filmfestival Go East zeigt in Wiesbaden und Rhein-Main Neues aus Osteuropa und fragt nach postsowjetischer Dekolonisierung.
Selbst die Idee „Auge um Auge“ lässt sich mit Geld betrügen: „Infinity Pool“ von Brandon Cronenberg im Kino
In Berlin-Mitte betreibt Nordkorea eine Botschaft. In letzter Zeit ist es um die Diplomaten still geworden. Innen ist die Herrscherfamilie omnipräsent.
Der Mauerfall und die große Politik waren seine bevorzugten Themen. In seinem Werk erscheinen sie ironisch gebrochen: Dem Herz- und Vollblutmaler Johannes Heisig zum 70. Geburtstag.
„Wir müssen die Liebe neu erfinden“, fordert Mona Chollet in ihrem neuen Buch. Aber wie? Eine Begegnung mit der Schweizer Autorin, die an Monogamie und lange Beziehungen glaubt. Trotz allem.
Mary Ellen Mark fotografiert Frauen in der Psychiatrie.
Von Friedrich II. und dem Einwickelpapier des Caffè Parisi: Der Dichter Joachim Sartorius erklärt, was ihn an seiner zweiten Heimat, der sizilianischen Stadt Syrakus, begeistert.
Christine Wunnicke entdeckt die Barockdichterin Margherita Costa für den deutschen Sprachraum: In „Die schöne Frau bedarf der Zügel nicht“ werden Werk und Leben vorgestellt.
Tobias Döring bespricht Uljana Wolfs neues Gedicht „anrufflung“, das sich mit einem Zitat von Ben Jonson auseinandersetzt.
Der Held und sein Wetter: Kurz vor seinem Tod hat Friedrich Christian Delius eine Bilanz seines literarischen Lebens vorgelegt.
Ein Gemälde von Joan Miró und ein Porträt von Pierre-Auguste Renoir waren die Stars der Auktionen mit impressionistischer und moderner Kunst anderer Strömungen in Paris.