Künstler-WG in der ewigen Stadt
Die Casa di Goethe in Rom feiert ihren fünfundzwanzigsten Geburtstag, fragt nach den Frauen im Dichterleben und verpasst der Dauerausstellung Farbtupfer in Pink. Ein Besuch.
Die Casa di Goethe in Rom feiert ihren fünfundzwanzigsten Geburtstag, fragt nach den Frauen im Dichterleben und verpasst der Dauerausstellung Farbtupfer in Pink. Ein Besuch.
Am Sonntag will Indiens Ministerpräsident Narendra Modi das neue Abgeordnetenhaus in Neu Delhi einweihen. Doch 19 Parteien der Opposition boykottieren die Zeremonie.
Ein zur Lebensbeschreibung geronnenes Gedicht: Marta Kijowska hat die erste deutsche Biographie der polnischen Literaturnobelpreisträgerin Wisława Szymborska vorgelegt.
Reisebuch
Revolution, und dann? In seinem Roman „Platz der Befreiung“ zeichnet Andrej Blatnik ein Porträt der slowenischen Wendegeneration
Kunst und Kampf: Laura Poitras’ Film „All the Beauty and the Bloodshed“ über die Fotografin Nan Goldin und deren Kampf gegen das Pharmaunternehmen Purdue.
Aus der Bretagne in die bayerische Hauptstadt: Plötzlich werden überall in München Austern angeboten. Was hat sie nur hierher verschlagen? Eine Spurensuche.
Von wegen Politikverdrossenheit: Beim Tag der offenen Tür im Frankfurter Römer ist das Interesse enorm. Fraktionen und Ämter stellen sich vor, bunte Paulskirchen werden gezimmert, bei einem „Escape Game“ kann man die Demokratie retten.
Genau am richtigen Ort, genau mit dem richtigen Konzept: Émile Bravo stellt die Geschichte seines Comics „Spirou oder: die Hoffnung“ im Mémorial de la Shoah aus.
Angst ist ein komplexes und bedauerlich aktuelles Phänomen. In der Wiesbadener Walkmühle beschäftigt sich eine Ausstellung mit Werken von 30 Künstlern mit dem Thema.
Hoffen, obwohl man es besser weiß: Sieben Kulturschaffende aus der Türkei, die ihr Land verlassen haben, weil sie in Gefahr waren oder das Leben unter Erdogan nicht mehr aushielten, erzählen von ihrem Leben zwischen zwei Welten.
Die Zeiten weiterer Überhitzung an der Spitze des Kunstmarkts scheinen vorbei zu sein: Bei den New Yorker Abendauktionen moderner und zeitgenössischer Kunst fallen zwar Rekorde, insgesamt aber ist Zurückhaltung angesagt.
Mit der Schau „Chameleon“ stellt das Frankfurter Fotografie Forum die schillernde Vielfalt des Fotografen Abe Frajndlich vor.
Sie hofften, obwohl sie es insgeheim wussten: Erdogan bleibt an der Macht. Sieben Menschen erzählen vom Leben zwischen zwei Welten
Das Auktionshaus Karl & Faber feiert hundertjähriges Bestehen. Zum Auftakt des Jubeljahrs glänzt das Angebot von Kunst Alter Meister und des 19. Jahrhunderts mit Preziosen – und Spitzwegs Humor.
Um Originalität geht es nur am Rande bei dem Urteil des Supreme Court, dass Andy Warhol die Urheberrechte einer Fotografin verletzt hat. Es zeigt: Auf den Kontext kommt es an.
Der Künstler Andy Warhol hat mit einem Bild des Musikers Prince die Rechte einer Fotografin verletzt. Das hat der Supreme Court in den USA entschieden. Das Urteil könnte für die Kunstwelt weitreichende Folgen haben.
Die Doku „Die Nazis, der Rabbi und die Kamera“ erzählt die Geschichte des Unternehmers Ernst Leitz II. Sein berühmter Fotoapparat half den Nazis bei der Propaganda, während er selbst Menschen rettete.
Viele Frauen haben von klein auf gelernt, anderen gefallen zu wollen. Die Schauspielerin Maryam Zaree hat das abgelegt – auch durch ihre Rollen.
Der Weg der Deutschen zur Freiheit war lang und steinig. Sieben Gegenstände, die meisten davon im Besitz des Historischen Museums, erzählen die Geschichte der Demokratiebewegung. Eine der wichtigsten Etappen war die Paulskirchenversammlung, zu deren 175-Jahre-Jubiläum sich in dieser Ausgabe ein Spezial findet.
Neue, Schwarze Perspektiven auf die Zeithistorie und eine beeindruckende Hauptdarstellerin: Der Sundance-Gewinnerfilm „A Thousand and One“ von A.V. Rockwell hat viele Stärken. Und Teyana Taylor ist einfach ein Ereignis.
Blockbuster-Werke moderner Kunst fehlen dieses Frühjahr bei den Versteigerungen in New York. Dafür rücken Künstlerinnen weiter nach vorn.
Die kommende Architekturbiennale könnte eine der wichtigsten in der Geschichte der Ausstellung werden. Geleitet wird sie von der ghanaisch-schottischen Architektin und Schriftstellerin Lesley Lokko. Ein Porträt.
Die großartige Fotoausstellung Chronorama in Venedig zeigt mit Porträts und Modebildern der Sammlung Pinault das Schönheitsideal eines ganzen Jahrhunderts.
Für den Tag nach der Amtseinführung hat die Stadt zum Empfang des neuen Oberbürgermeisters geladen. Hunderte kommen, um Mike Josef die Hand zu schütteln.
Das Jüdische Museum in Frankfurt erinnert an den Unternehmer Wilhelm Merton, einen Pionier der „Corporate Social Responsibility“. Sein Initiativgeist führt auch zur Gründung der ersten deutschen Stiftungsuniversität.
Albrecht Schuch spielt eine der Rollen im oscarprämierten Antikriegsepos „Im Westen nichts Neues“. Wir haben den Schauspieler in Hollywood fotografiert – und zum Gespräch in Berlin getroffen.
Ein Kaleidoskop an Geschichten: Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zeigen ukrainische Kunst aus den vergangenen hundert Jahren.
Das Historische Museum in Frankfurt fragt in einer „Stadtlabor“-Ausstellung nach der Gleichheit in der Demokratie. Eine neue Thementour führt zu Exponaten, die vom Aufbruch von 1848 erzählen.
Ein Salon voller Antiquitäten und liebevoll arrangierter Gegenstände aus dem vorvergangenen Jahrhundert: Naomi Schenk sucht Drehorte in Venedig.
Einst lebten in Samarkand 20.000 Juden. Heute gibt es schon lange keinen Rabbiner mehr. An wen soll der Synagogenwärter den Schlüssel weiterreichen?
Fast ein halbes Jahrhundert lang hielt die Theaterfotografin Charlotte Oswald die großen Szenen des Bühnenlebens fest. Jetzt ist sie mit 91 Jahren gestorben.
Der finnische Künstler Roope Rainisto erkundet in computergenerierten Bildern die Ästhetik amerikanischer Alltagsfotografie – und die dunklen Geheimnisse, die unter der Oberfläche lauern.
Die Krönung von Charles III. ist ein historisches Schauspiel. Die britische Nation versichert sich ihrer selbst.
Die Mode, das Theater und der Sport, die Mentalität und die Bildung, wie geträumt, geliebt und gestorben wurde – das alles steckt in Goethes Autobiographie. Aber ist sie so männlich, wie ihr oft vorgehalten wird? Ein Gastbeitrag.
Die Kunstmesse Art Karlsruhe feiert ihren 20. Geburtstag. Bald steht ein Generationenwechsel an der Spitze an: Er bietet die Chance, fällige Veränderungen anzustoßen.