Der Norweger vom Tegernsee
Das Olaf Gulbransson Museum in Tegernsee zeigt den brillanten Zeichner und Maler neu – und weicht nun endlich auch einer kritischen Betrachtung seines Mitläufertum nicht mehr aus.
Das Olaf Gulbransson Museum in Tegernsee zeigt den brillanten Zeichner und Maler neu – und weicht nun endlich auch einer kritischen Betrachtung seines Mitläufertum nicht mehr aus.
Statt Fotos trug man einst Porträtminiaturen geliebter Menschen bei sich. In Paris werden hinreißende Exemplare versteigert – und Gemälde Alter Meister, die man besser unter die Lupe hätte nehmen können.
Die Serienverfilmung des Thrillers „Der Schatten“ verlegt die Handlung vom Winter in den Sommer. Das tut ihr nicht gut. Denn das Seelenfrösteln geht hier verloren.
Die Architektur der vietnamesischen Hauptstadt spiegelt die Geschichte des Landes wider und erzählt viel über den besonderen Sozialismus, der dort herrscht
Mit seinem Titel bei den French Open krönt sich Novak Djokovic zum Grand-Slam-Rekordsieger. Was bedeutet das? Klar ist: Er ist ein in vielerlei Hinsicht außergewöhnlicher Champion. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.
Am 17. Juni 1953 erhob sich ein Großteil der Ostdeutschen gegen die Diktatur der SED. Doch die Erinnerung an den Volksaufstand vor siebzig Jahren gerät zunehmend in Vergessenheit. Ein Gastbeitrag.
Schreibende Weltaneignung und naturkundliche Welterschließung: Eine Biographie Adelbert von Chamissos und eine Edition der Tagebücher seiner Forschungsreise liefern neue Erkenntnisse.
Mit einem Straßennamen, einer Rede des 97-jährigen György Kurtág und exzellenten Konzerten, zu denen auch Jazz gehört, ehrt Ungarn den Komponisten György Ligeti zum 100. Geburtstag.
Die Bundeskunsthalle zeigt Kunst aus den Zwanzigerjahren – und hebt die sozialen Gegensätze der Zwischenkriegszeit hervor. Ästhetischer Glanz und Massenverarmung waren zwei Seiten einer Medaille.
Hans Holbein der Jüngere hat es gemalt, jetzt wurde es in Cambridge entdeckt. Das Stundenbuch von Thomas Cromwell.
So spektakulär wie CNN-Geschäftsführer Chris Licht ist schon lange keiner mehr an Problemen gescheitert. Und kaum ein Rausschmiss wurde zuletzt so bejubelt.
Auf den Ball prügelt sie ein, von Journalisten fühlt sie sich verfolgt, von ukrainischen Gegnerinnen gehasst: Niemand hält die Tenniswelt gerade so auf Trab wie die Belarussin Aryna Sabalenka.
Sie habe sich auf die Perversen und die Abartigen spezialisiert, wurde der Fotografin Diane Arbus nachgesagt. Es ging ihr aber um Schönheit und Individualität. Die Fondation Luma in Arles zeigt die größte Diane-Arbus-Ausstellung je.
Das Goethehaus in Weimar muss sehr dringend saniert werden. Im Zuge der Restaurierung will die Stiftung auch das Ausstellungskonzept überarbeiten. Das alles wird sehr teuer. Noch aber gibt es keinen Finanzierungsplan der Politik. Warum nicht?
Nach nur einem Jahr muss der Chef von CNN, Chris Licht, gehen. Die Wahlsendung mit Donald Trump dürfte ihn den Job gekostet haben. Denn da zeigte der Antidemokrat dem Sender die Grenzen auf.
Auch ein gehauchtes Wort kann versteigert werden: Die Auktionen moderner und zeitgenössischer Kunst in Paris beweisen es. Im Angebot sind aber auch handfeste Spitzenwerke.
Als Chefredakteur der britischen „Vogue“ stand Edward Enninful im Zentrum der Kulturkämpfe. Er galt als Nachfolger der legendären Anna Wintour. Trotz seines Erfolgs wird er nun ins Abseits befördert. Warum nur?
Lise Davidsen ist in Bayreuth als Wagner-Sensation gefeiert worden. In ihrer Heimat Norwegen bezaubert sie nun erstmals als Puccini-Sängerin.
Ein Sklave als Velázquez’ begabter Schüler: Der bei uns kaum bekannte schwarze Barockmaler Juan de Pareja ist im Metropolitan Museum of Art in New York die Wiederentdeckung des Jahres.
Bei den Sommerauktionen moderner Kunst in Köln gibt sich ein eminentes Porträt von Picasso die Ehre. Doch die Angebote von Lempertz und Van Ham punkten vor allem mit einer deutschen Stärke: dem Expressionismus.
Künstlerische Aufbruchstimmung herrschte 1910, als Alexej von Jawlensky ein „Mädchen mit Zopf“ malte. Nun steht es an der Spitze des Auktionsangebots bei Ketterer in München – vor einer Reihe weiterer Arbeiten bedeutender Expressionisten.
Fisch-Witte ist das bekannteste Fischgeschäft in der bayerischen Landeshauptstadt. In ihrem Kochbuch „Fischverliebt“ hat die Chefin jetzt 50 Rezepte aus ihrem Bistro zusammengetragen.
Er war der erste schwarze Mann an der Spitze der Vogue und hat dort für einige Innovationen gesorgt. Nun gibt Edward Enninful seinen Chefposten auf.
„The Human Face“ zeigt im Frankfurter Kunstverein Familie Montez vor allem Figuratives in Malerei und Skulptur. Darunter ist Sehenswertes – aber wenig Humor.
Schon mit 15 Jahren hat ihn sein Vater zu seinem Nachfolger bestimmt. Mit seiner glanzvollen Hochzeit ist Prinz Hussein Bin Abdullah den nächsten Schritt auf seinem dynastischen Weg gegangen. Ein Porträt
Der Mensch ist nur da ganz Künstler, wo er spielt: Zum Tod des Homo ludens und Konzeptkünstlers Hans-Peter Feldmann
Der prominenteste kurdische Politiker der Türkei verabschiedet sich vorübergehend aus der Politik. Erdogan verliert damit ein Angriffsziel.
Eine wissenschaftliche Studie hat die von ARD und ZDF betriebene Plattform „Funk“ untersucht. Deren Ergebnis: Es fehle ihnen häufig an Relevanz und Vielfalt.
Michael Quast bringt mit „Der Geizige“ einen Klassiker von Molière zurück auf die „Barock am Main“-Bühne in Frankfurt – und bietet ein verändertes Gastronomiekonzept an.
Reisebuch
Er schließt und verbindet, kann aber auch bewusst offen bleiben: Ein Knopf ist ein Knopf – und zugleich viel mehr. In ihm spiegelt sich ein wichtiges Kapitel der Modegeschichte. Außerdem kann er tröstlich sein.
Sie gab dem jungen Werner Haftmann wichtigen Rückhalt: Lotte Jacoby, die Widmungsträgerin seiner Dissertation, konnte identifiziert werden.
Ein Taoist unter den Folksängern: Der Schriftsteller Ha Jin hat eine einfühlende Biographie des chinesischen Dichters Li Bai geschrieben, der unstet lebte, Legenden bildete und dabei ein großes Werk schuf.
Sie überragt durch ihr Spiel schon jetzt im Horrorgenre. Die Schauspielerin Mia Goth hat ein Gesicht und eine Stimme, die nie vergessen wird, wer sie mal im Kino erlebt hat. Ein Porträt.
Der Brandanschlag mit fünf Toten schockierte 1993 Solingen und ganz Deutschland. Die fremdenfeindliche Tat führte politisch zu einem Umdenken und prägt das Land bis heute.
Das Massaker von Bleiburg in Kärnten war das größte Kriegsverbrechen in Europa nach dem 8. Mai 1945. Die Opfer waren vor allem Kroaten. Doch der Umgang damit spaltet die kroatische Gesellschaft bis heute.