Facebook will das Internet für sich allein
Zeitungsredakteure sollen exklusiv für Mark Zuckerbergs Netzwerk Artikel schreiben. Er gewinnt für Facebook Leser, die der Presse verlorengehen. Wieso lassen sich Medien darauf ein?
Zeitungsredakteure sollen exklusiv für Mark Zuckerbergs Netzwerk Artikel schreiben. Er gewinnt für Facebook Leser, die der Presse verlorengehen. Wieso lassen sich Medien darauf ein?
Im Westerwald, der Heimat des Kopiloten Andreas L., wird nun nach den Gründen für dessen Tat gefragt – aber eine Antwort findet keiner. Auch nicht frühere Flugkameraden, bei denen L. den Eindruck einer gereiften Persönlichkeit hinterlassen hatte.
Laut Staatsanwaltschaft hat der 28 Jahre alte Kopilot den Germanwings-Airbus absichtlich abstürzen lassen. Der Pilot versuchte vergeblich, wieder ins Cockpit zu gelangen. Die Passagiere an Bord merken wohl erst sehr spät, welches Drama sich abspielte.
Ein Pilot des abgestürzten Germanwings-Airbus’ kam während des Sinkflugs nicht mehr ins Cockpit zurück, nachdem er dieses vorher verlassen hatte. Dabei lässt sich die Verriegelung im Notfall lösen - allerdings nur unter einer Voraussetzung.
Immer mehr Menschen beziehen Nachrichten über soziale Netzwerke. Was wird ihnen dort geboten? Beispiele zeigen, wie manipulativ die Informationen sind.
Der amerikanische Geheimdienst CIA hat jahrelang Bargeld nach Afghanistan geschafft. Mit dem Geld sollte die Regierung von Präsident Karzai unterstützt werden. Doch ein Teil des Geldes landete beim Feind, den Taliban.
Weil sie als Außenministerin ein privates Mailkonto und keine offizielle Adresse nutzte, gerät Hillary Clinton immer weiter unter Druck. Nun will sie ihren Mailverkehr offenlegen - ob das die Affäre beendet, bleibt jedoch fraglich.
Offizielle E-Mails Fehlanzeige. Hillary Clinton wickelte in ihrer Zeit als Außenministerin Amerikas sämtliche Korrespondenz über einen privaten Anbieter ab. Die Republikaner werfen ihr Intransparenz vor. Sie verweisen auf die Internetseite eines möglichen Gegners im Rennen um die kommende Präsidentschaft.
Amerikanische Behörden haben hunderte Verdächtige identifiziert, die an Verbrechen im Bosnienkrieg verwickelt gewesen sein sollen. Rund 150 von ihnen sollen nun abgeschoben werden. Die Zahl könnte noch steigen.
Leonard Nimoy hat viele künstlerische Projekte verfolgt, als Schauspieler, Regisseur, Sänger, Dichter und Fotograf. Doch für seine Fans war er stets Spock vom Raumschiff Enterprise. Nun ist Nimoy im Alter von 83 Jahren gestorben.
Auf der Konferenz von National Harbor tummeln sich die Idole des rechten Republikanerflügels. Sie überbieten einander in Angriffen gegen Obama - und gehen für 2016 in Stellung.
Betrug, Geldwäsche, Zinsmanipulationen: Banken weltweit müssen für ihre Fehltritte büßen. Nun kommen mutmaßliche Zinsmanipulationen die Deutsche Bank teuer zu stehen.
Den Scharfschützen aus „American Sniper“ gab es wirklich: Chris Kyle galt vielen Konservativen als Held des Irakkriegs, bevor er 2013 von einem anderen Soldaten erschossen wurde. Wer war dieser Mann?
Ein Gericht in Amerika hat die Palästinenserbehörde und die PLO dazu verurteilt, wegen Unterstützung von Terroranschlägen Hunderte Millionen Dollar Strafe zu zahlen. Die Palästinenser beschuldigen wiederum Israel, das amerikanische Rechtssystem auszunutzen.
Amerika plant die Rückeroberung der vom IS gehaltenen Stadt Mossul. Einem Bericht zufolge könnten sich an der Schlacht auch amerikanische Spezialeinheiten am Boden beteiligen. Sie sollen Bombardements koordinieren.
Die amerikanische Regierung nimmt den Kampf mit islamistischer Propaganda in den sozialen Medien auf. Der Hauptkampfplatz ist Twitter.
Seit Wochen verhandeln Griechenland und die anderen Euro-Staaten miteinander. Doch eine Frage taucht immer wieder auf.
Unerschrocken und kompromisslos: David Carr, Medienkolumnist der „New York Times“, war Journalist mit Haut und Haaren. Doch hätte sein Leben einst eine ganz andere Wendung nehmen können.
Eineinhalb Wochen lang kein Mordfall – in der Millionenmetropole New York ist das ein Rekord. Manche Polizisten wollen aus Aberglaube gar nicht darüber sprechen. Andere warnen davor, sich zu früh zu freuen.
In den ohnehin immer überfüllten New Yorker U-Bahnen haben Mitreisende einen neuen Störenfried identifiziert: den breitbeinig sitzenden Mann, der mehr Platz als nötig für sich beansprucht. Plakate sollen „manspreading“ verhindern.
Multiresistente Bakterien, Spuren von Pesterregern: Wissenschaftler haben die Mikroben-Welt der New Yorker U-Bahn untersucht. Ihre Studie sorgt für Ärger. Die Behörden warnen vor Panikmache.
Bitter für Basel: Das Kunstmuseum hat nicht nur den Leihvertrag mit einer bedeutenden privaten Kunstsammlung verloren, sondern, wie jetzt bekannt wurde, möglicherweise auch das teuerste Gemälde der Welt.
Die Debatte über amerikanische Waffenlieferungen an die Ukraine scheint entschieden: Vizepräsident Biden hat sich dagegen ausgesprochen. Doch der künftige Verteidigungsminister widerspricht.
Brisante Vorwürfe gegen führende Mitglieder der saudischen Königsfamilie. Der als Terrorist verurteilte Zacharias Moussaoui hat als Zeuge drei Prinzen und führende islamische Geistliche in Saudi-Arabien als Unterstützer des Terrornetzes Al Qaida beschuldigt.
Im Autojahr 1965 erfindet Porsche das offene Auto neu, Audi steht wieder auf. Ein technophiler Rückblick auf das Jahr, in dem Bayern München in die Fußball-Bundesliga aufsteigt.
Schauspieler Michael Keaton wurde als Meister des leichten Fachs bekannt; als Batman wurde er ein Star. Nach ein paar ruhigeren Jahren ist er jetzt wieder da, gilt als ein Favorit für den Oscar. Ein Gespräch über Kunst und Leben, Twitter und Obama, Kohle und Liebe.
Solidarisierung ja, aber nicht um den Preis der Kränkung anderer. In Amerika will man nach den Anschlägen von Paris nur drucken, was „safe to print“ ist. Doch gibt, wer die Charlie-Karikaturen ablehnt, gleich die Pressefreiheit preis?
In einem Artikel für die „New York Times“ schildert Angelina Jolie, Schauspielerin und UNHCR-Sondergesandte, ihren Besuch in Flüchtlingslagern im Irak. Es ist ein Weckruf an die Internationale Gemeinschaft.
Ein CIA-Agent sollte Irans Atomprogramm ausspionieren und versuchte sich als Doppelagent. Sein Chef steckte die Story der „New York Times“ und wird nun verurteilt: Die Justiz statuiert ein Exempel.
Vor zwei Tagen krachte eine ferngesteuerte Drohne in den Garten des Weißen Hauses. Nun kommt heraus: Verantwortlich ist ein Regierungsangestellter, der an dem Abend zu viel getrunken hatte. Der Fall hat politische Folgen.
Der harte Kurs der amerikanischen Regierung gegen Beamte, die geheime Informationen an Medien weitergeben, setzt sich fort. Nun verurteilte ein Gericht den CIA-Beamten Jeffrey Sterling zu einer jahrelangen Haftstrafe.
Nach einem Zeitungsbericht war der amerikanische Geheimdienst schon Jahre vor der Cyber-Attacke auf Sony in nordkoreanischen Computernetzen unterwegs. Den drohenden Angriff erkannte die NSA trotzdem nicht.
Marine Le Pen hat die Wiedereinführung nationaler Grenzkontrollen gefordert. Französischen Dschihadisten solle die Staatsbürgerschaft entzogen werden, schreibt die Vorsitzende des Front National.
In Amerika darf jeder fast alles sagen – viele Medien ziehen aber Grenzen und zensieren sich selbst. So druckten nur wenige Medien den Titel von Charlie Hebdo.
Der Multimilliardär Carlos Slim Helú stockt seinen Anteil an dem Zeitungsverlag auf – und wird nun dessen größter Aktionär.
Die provokante Satire von „Charlie Hebdo“ ist den amerikanischen Medien fremd. Die Mohammed-Karikaturen kritisieren sie als „vulgär“. Schämt man sich für den Mut der französischen Kollegen?