ARD-Mann Schwenck zurück in Kairo
In Istanbul war für den Korrespondenten Volker Schwenck Endstation. Die Behörden hielten ihn zwölf Stunden lang fest. Jetzt ist er zurück im ARD-Studio Kairo.
In Istanbul war für den Korrespondenten Volker Schwenck Endstation. Die Behörden hielten ihn zwölf Stunden lang fest. Jetzt ist er zurück im ARD-Studio Kairo.
Der ARD-Fernsehkorrespondent Volker Schwenck ist von den türkischen Behörden am Flughafen Istanbul festgesetzt worden. Schwenck kam aus Kairo und wollte in das syrisch-türkische Grenzgebiet weiterreisen.
Die Entscheidung der Bundesregierung, dem Wunsch der Türkei nach einem Strafverfahren gegen Jan Böhmermann zuzustimmen, stößt beim Anwalt des Satirikers auf Unverständnis. Die SPD hatte dagegen opponiert. Die Reaktionen im Überblick.
Horst Seehofer hat die Medien für ihre Art der Flüchtlingsberichterstattung kritisiert. Vor allem die öffentlich-rechtlichen Sender knöpfte sich der bayerische Ministerpräsident in einem Interview vor.
Nach dem Eklat wegen ihrer Äußerungen über Waffeneinsatz gegen Flüchtlinge griff AfD-Chefin Petry die Medien an: verkürzt, sinnentstellt, aufgebauscht. In einem anderen Interview äußerte Petry sich aber gleich. In der Autorisierung strich sie die Passage.
Am Montagabend ist die MDR-Reporterin Ine Dippmann in Leipzig von Legida-Demonstranten tätlich angegriffen worden. Der Angriff ist kein Einzelfall. Die Gewalt gegen Journalisten nimmt zu.
Die Bundesregierung will das Urheberrecht verändern. Autoren sollen ihre Werke nach fünf Jahren von Verlagen zurückholen können. Das finden Schriftsteller falsch, die Journalistengewerkschaft hält das Gesetz für richtig. Wie erklärt sich der Konflikt?
Die Bundesregierung bereitet ein neues Gesetz zum Urheberrecht vor. Autoren sollen Verlagen nach fünf Jahren die Rechte an ihren Büchern abnehmen können. Namhafte Schriftsteller und Verleger sind entsetzt.
Spartengewerkschaften sehen sich durch das Gesetz benachteiligt. Nun sind sie vor dem Bundesverfassungsgericht mit einem Eilantrag gescheitert.
Der Deutsche Journalisten-Verband hat ein Geschichtsverarbeitungsproblem: Mehrere Vorstandsmitglieder in Landesverbänden der Gewerkschaft sollen zu DDR-Zeiten für die Stasi gespitzelt haben.
Unruhe beim Deutschen Journalisten-Verband: Mehrere Mitglieder in Sachsen-Anhalt sollen vor dem Fall der Mauer für die Staatssicherheit spioniert haben. Auch Bernd Lammel, Berliner Landesvorsitzender, sei als „IM“ geführt worden.
Der amerikanische Waschbär breitet sich in Deutschland immer schneller aus. Ist der nicht mehr ganz so neue Neubürger eine Bedrohung? Oder eine Bereicherung der heimischen Fauna?
Die Entlassung des Generalbundesanwalts Range geschah im Einvernehmen mit der Bundeskanzlerin. Diese Aussage des Bundesjustizministers hat Merkels Sprecherin jetzt noch einmal unterstrichen.
Der „Spiegel“ geht davon aus, von der CIA abgehört worden zu sein. Das Bundeskanzleramt soll davon gewusst haben, kümmerte sich aber nur um die Versetzung eines vermeintlichen Informanten in den eigenen Reihen.
Der Rückzug von Stefan Raab hat massive Konsequenzen: Die Produktionsfirma Brainpool ist unter anderem für seine Sendungen „TV Total“ und „Schlag den Raab“ verantwortlich. Durch Raabs Ausstieg verlieren nun achtzig Mitarbeiter ihre Stelle.
Zahlreiche Politiker und der Deutsche Journalisten-Verband warnen davor, den in Deutschland festgenommenen Journalisten Ahmed Mansur an Ägypten auszuliefern. Dort drohe ihm die Todesstrafe.
Die Europäische Zentralbank hat zur Einweihung ihres 1,3 Milliarden Euro teuren Neubaus nur eine Handvoll Journalisten eingeladen. Jetzt hat Hessens Wirtschaftsminister deswegen einen Vorstoß unternommen.
Das Leipziger Ordnungsamt hat ein Verbot islamkritischer Karikaturen für eine Demonstration an diesem Montagabend aufgehoben. Zunächst hatte das Amt den „Legida“-Organisatoren eine entsprechende Auflage gemacht.
Die Bundesregierung greift das Vorgehen der türkischen Polizei gegen Journalisten mit scharfen Worten an. Die Handlungen verstießen eindeutig gegen die Grundprinzipien der Meinungs- und Pressefreiheit.
Nach den Auslagerungen besinnt sich der „Weser-Kurier“ auf seine alten Redakteure zurück. Fünf Redaktionen sollen zum ersten Januar wieder ins Stammhaus kommen.
Gruner + Jahr setzt seinen Sparkurs fort. Die Frauenzeitschrift „Brigitte“ entlässt alle schreibenden Redakteure. Die Texte sollen in Zukunft freie Mitarbeiter schreiben. Die Führungsriege wird gestärkt.
Arbeitsministerin Andrea Nahles will die Macht der Berufsgewerkschaften einschränken. Die Unternehmer begrüßen den Vorschlag. Ein Kritiker glaubt, dass das Gesetz vor dem Verfassungsgericht scheitert.
Drei deutsche Fotojournalisten, die am Wochenende im Südosten der Türkei verhaftet worden waren, sind aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Der Staatsanwalt soll nun offenbar über ihre Ausweisung entscheiden.
Es ist ein weiterer Schlag für die Zeitungsbranche: Die Darmstädter Echo-Mediengruppe streicht mehr als die Hälfte ihrer Stellen.
In Nordrhein-Westfalen soll am Mittwoch ein Gesetz beschlossen werden, das einen Dammbruch bedeutet: eine Stiftung für Journalismus, finanziert aus der Rundfunkgebühr. Das Konzept ist auch verfassungsrechtlich bedenklich.
Es geht um nichts weniger als Pressefreiheit. Das „Darmstädter Echo“ war gezwungen worden, Daten eines Lesers herauszugeben. Die Staatsanwaltschaft verteidigt ihr Vorgehen.
Politiker, Medienvertreter und Autoren haben sich erschüttert über den Tod des F.A.Z-Mitherausgebers Frank Schirrmacher geäußert und die Verdienste des Intellektuellen und Publizisten gewürdigt.
Massenausspähung und kriegerische Konflikte haben die Pressefreiheit in den letzten Monaten weltweit besonders stark gefährdet. Auch Deutschland zieht Kritik auf sich.
Millionen Europäer haben eine kürzere Nacht gegen mehr Abendsonne bis Ende Oktober eingetauscht: In Deutschland und der ganzen Europäischen Union gilt seit diesem Sonntag wieder die Sommerzeit.
Elf AfD-Mitglieder, mehrere davon bisher in Führungsgremien tätig, haben ihren Austritt aus der eurokritischen Partei erklärt. Sie begründen dies mit „Mobbing, Intrigen, öffentlichen Denunziationen und Rechtsverstößen“.
Vor seinem schweren Unfall war Michael Schumacher langsam auf der Skipiste unterwegs. Das berichtet ein französischer Sender unter Berufung auf Polizeiermittlungen.
Der Autobauer PSA Peugeot Citroën bekommt einen neuen Chef, in den Vereinigten Staaten gab es 2013 extrem wenig Hurrikans und Union und SPD wollen Missbrauch von Werkverträgen eindämmen.
Das amerikanische Importverbot für mehrere ältere Samsung-Geräte tritt in Kraft, Analytik Jena kauft alle Anteile an einer Tochterfirma zurück und die Verlagsgruppe Weltbild dementiert Berichte über eine Schieflage.
hpe. MÜNCHEN, 25. Juli. Es ist noch keine zwei Jahre her, da hat die Axel Springer AG versucht, Teile der WAZ-Gruppe zu kaufen.
Wegen eines Fehlers bei der Verlosung der festen Presseplätze beim NSU-Prozess wird ein Platz neu verlost. Zudem hat ein freier Journalist Verfassungsbeschwerde gegen die Platzverteilung eingelegt.
Nicht ausgeschlossen sei, dass sie Anfang März „einigen anfragenden Medienvertretern“ gesagt habe, sie „hoffe“, dass das genaue Prozedere des