45 versäumte Minuten haben ein politisches Nachspiel
Ein Polizeieinsatz am Rande einer Pegida-Demonstration in Dresden führt zu einer Debatte über Pressefreiheit in Sachsen. Laut Polizeipräsident gab es jedoch keinen „Ermessensspielraum“.
Ein Polizeieinsatz am Rande einer Pegida-Demonstration in Dresden führt zu einer Debatte über Pressefreiheit in Sachsen. Laut Polizeipräsident gab es jedoch keinen „Ermessensspielraum“.
Nach dem Rücktritt Özils aus der DFB-Elf zollt ihm Bundeskanzlerin Merkel Respekt für seine spielerischen Leistungen. Viele Verbände und Politiker melden sich ebenfalls zu Wort.
In einem Interview hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die AfD heftig attackiert. Auch forderte er von Journalisten der Öffentlich-Rechtlichen Zurückhaltung auf Twitter. Der Deutsche Journalisten Verband wehrt sich – und spricht von „politisch verordneter Selbstzensur.“
Der Rheinneckarblog berichtet über einen angeblichen Anschlag in Mannheim mit zahlreichen Toten. Der Text ist reine Fiktion. Beim Deutschen Presserat gehen Beschwerden ein, die Staatsanwaltschaft prüft den Fall nun.
Zwei in der Türkei inhaftierte Journalisten haben vor dem EU-Menschenrechtsgerichtshof geklagt. Das Gericht gab ihnen recht. Frei sind die beiden aber noch nicht.
Mark Zuckerberg hat Facebook eine Kurskorrektur verordnet: Nutzer sollen künftig mehr Beiträge von Freunden im Newsfeed finden. Nicht nur Jeff Jarvis sorgt sich angesichts der Entscheidung. Und auch die Börse reagiert.
Zur Bekämpfung der Ausbreitungsgefahr der Afrikanischen Schweinepest stellen Bauern- und Jagdverband in Berlin ein Konzept vor. Experten sehen das Übertragungsrisiko vor allem bei Reisenden.
Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz gilt auch für seinen Vater. Ein älterer Tweet des deutschen Justizministers wurde offenbar gelöscht. Nun hat er sich geäußert.
Nach dem Willen des russischen Parlaments müssen sich aus dem Ausland finanzierte Medien in Russland künftig registrieren. Das Gesetz ist eine Retourkutsche auf ein amerikanisches Vorgehen.
Einsparungen von zwei Milliarden Euro haben ARD und ZDF versprochen. Schaut man sich an, wie die Summe zustande kommt, wird sie immer kleiner. Das wird nur gut camoufliert.
Mitgehangen mitgefangen? Für die Deutsche Welle wird die Einigung der ARD mit Verdi in Sachen Betriebsrente zu teuer.
Beim G-20-Gipfel wurde mehreren Journalisten wegen fehlerhafter BKA-Daten die Akkreditierung entzogen. Das sorgte für heftige Kritik an der Datenspeicherung des Amtes. Jetzt gibt BKA-Chef Münch Fehler zu – und wehrt sich.
Die Türkei lässt den deutschen Schriftsteller Dogan Akhanli in Spanien festnehmen. Außenminister Gabriel hat sich persönlich dafür eingesetzt, seine Auslieferung zu verhindern. Und ein Berufsverband hat einen sehr praktischen Hinweis für die Urlaubsvorbereitung von Journalisten.
Donald Trump hat mit seinem Prügel-Tweet gegen CNN ein großes Echo provoziert. Twitter prüft den Fall und sieht in dem Video keinen Verstoß gegen seine Regeln.
Laut Anordnung der Fifa sollen Journalisten beim Confed Cup in Russland nur über Fußball berichten dürfen. Der DFB zeigt sich beunruhigt, der Weltverband wiegelt ab – und eine deutsche Zeitung kündigt eine drastische Maßnahme an.
Zuerst ließ der Verleger Jakob Augstein die Autorin Petra Reski in einem Rechtsstreit hängen. Nun tritt er sogar nach. Ein solches Beispiel darf im Journalismus nicht Schule machen.
Hass und Hetze im Internet sollen stärker bestraft werden: Das Kabinett billigt nun den entsprechenden Gesetzentwurf von Heiko Maas. Kritiker sehen dabei die Meinungsfreiheit bedroht.
Der Deutsche Presserat hat die Richtlinie zur Berichterstattung über Straftaten neu formuliert. Dabei geht es vor allem um die Nennung der Herkunft von Tätern oder Verdächtigen.
Nachdem der Journalist Deniz Yücel in der Türkei in Untersuchungshaft gekommen ist, wächst der Protest. Von der Bundesregierung werden Konsequenzen erwartet. FDP-Chef Lindner fordert ein Auftrittsverbot für Erdogan in Deutschland.
Der BND soll zahlreiche ausländische Journalisten beobachtet haben. Der Journalistenverband DJV verlangt Aufklärung. Reporter ohne Grenzen sieht eine neue Dimension des Verfassungsbruchs.
Das Aus für das „Gelnhäuser Tageblatt“ bestürzt viele. Ganz unerwartet kommt es aber nicht.
Die Bundesregierung will eine Sondereinsatztruppe gegen Desinformation bilden. Der Chef der Deutschen Journalisten-Verbands warnt vor Zensur. Was wird sich das Bundespresseamt leisten?
Politiker fordern von Facebook schon lange, härter gegen Hassrede im weltgrößten Online-Netzwerk vorzugehen. Jetzt bringt Justizminister Maas auch Bußgelder ins Gespräch.
Sie wollte über ein Grubenunglück in der Türkei berichten, dann wurde die WDR-Reporterin Hatice Kamer festgenommen. Nun ist sie wieder frei, allerdings droht ihr ein Prozess. Der Vorwurf: Sie soll die PKK unterstützt haben.
WhatsApp, Twitter und Facebook sind nicht oder nur mit großen Schwierigkeiten zu erreichen: Nach den Festnahmen von Oppositionspolitikern in der Türkei blockiert die Regierung offenbar den Zugang zu sozialen Medien.
Dieses Schmähgedicht muss er aushalten: Die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz wies Erdogans Beschwerde als unbegründet zurück – und bestätigt damit das Mainzer Urteil.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt nicht mehr gegen ZDF-Moderator Jan Böhmermann wegen Beleidigung. Zu seinem „Schmähgedicht“ seien strafbare Handlungen nicht mit nötiger Sicherheit zu beweisen. Der Vertreter Böhmermanns greift Angela Merkel an.
Die CSU will ARD und ZDF zusammenlegen. Die Grundversorgung könne auch von einem Sender geleistet werden, sagt Horst Seehofer. Besteht Aussicht, dass der Plan je umgesetzt wird?
Facebook hat auf die massive Zensur-Kritik reagiert und die Sperrung eines berühmten Bildes aus dem Vietnam-Krieg aufgehoben. Man erkenne die historische Bedeutung des Bildes an, heißt es in einer Stellungnahme.
Nach einem Urteil des BGH darf die Verwertungsgesellschaft Wort ihre Einnahmen nicht mehr zwischen Autoren und Verlagen aufteilen. Ihr droht das Aus. Eine kleine Gruppe will sie am Samstag zerschlagen.
Die türkischen Behörden haben die Ausstrahlung eines Interviews der Deutschen Welle mit Jugend- und Sportminister Akif Kilic verhindert. Der Minister ließ das Videomaterial des Gesprächs beschlagnahmen – was dieser bestreitet.
In der französischen Literatur und im deutschen Journalismus sammeln sich Unterstützer für die in der Türkei inhaftierte Autorin Asli Erdogan. Auch Günter Wallraff mischt sich ein.
Die FDP-Granden Gerhart Baum und Burkhard Hirsch halten den „Terror“-Themenabend der ARD für keine gute Idee. Sie wollen vor allem die Zuschauer nicht zu Wort kommen lassen. Liberal ist das nicht gerade.
Die entscheidende türkische Oppositionspartei will Präsident Erdogan in der Wiedereinführung der Todesstrafe unterstützen. Über eine entsprechende Verfassungsänderung hätten aber andere zu entscheiden.
Bayer sieht sich laut einem Medienbericht bei der avisierten Übernahme von Monsanto hohen Forderungen der Amerikaner gegenüber, GE Capital gehört nicht mehr zu systemrelevanten amerikanischen Banken und Wirecard steigt mit Zukauf in amerikanischen Markt ein.
Nach der Flucht eines Häftlings in Limburg beginnt die öffentliche Suche. Bisher hat die Staatsanwaltschaft darauf verzichtet. Die CDU-Opposition sieht Widersprüche bei der Fahndung.