Der Wald-Wild-Konflikt
Viel Wild im Wald finden Jäger großartig. Doch Waldbesitzer sehen mit Sorge, dass die vielen Tiere jungen Bäumen durch Verbiss schaden. Ein neues Bundesjagdgesetz soll für einen Ausgleich der gegensätzlichen Interessen sorgen.
Viel Wild im Wald finden Jäger großartig. Doch Waldbesitzer sehen mit Sorge, dass die vielen Tiere jungen Bäumen durch Verbiss schaden. Ein neues Bundesjagdgesetz soll für einen Ausgleich der gegensätzlichen Interessen sorgen.
Der niederländische Rundfunk streicht aus Sicherheitsgründen die Logos von seinen Fahrzeugen. Übergriffe auf die Journalisten haben überhand genommen. Auch bei uns wird Gewalt gegen die Presse zum „Normalzustand“.
Weil sie im Jahr 2018 das Foto eines erlegten Fuchses auf Facebook präsentierte, sah sich eine junge Jägerin aus Norddeutschland massiven Beleidigungen auf der Plattform ausgesetzt. Sie klagte – jetzt müssen die Hasskommentatoren zahlen.
In Belarus kämpfen Menschen für ihre Rechte. Was tun wir? Warum sind die internationalen Organisationen so sprachlos? Ein Gastbeitrag.
Den deutschen Wald plagen Nachwuchssorgen. Aber auf ganz andere Weise, als man es vielleicht vermuten würde. Und der uralte Zwist zwischen Förstern und Jägern geht jetzt in die nächste Runde. Eine Visite im Forstrevier Müllheim.
Horst Seehofer hatte angekündigt, gegen die „taz“-Kolumne Strafanzeige zu stellen – ausdrücklich „als Innenminister“. Jetzt rudert er nach vehementer Kritik etwas zurück.
Die „Bild“-Zeitung macht mit dem perfiden Kesseltreiben gegen den Virologen Christian Drosten weiter. Ein paar Helfershelfer springen auf den Zug auf. Und dieser rast mit Vollgas, so wie das Boulevardblatt es sich wünscht.
Weil die Gastronomie in der Corona-Krise nur noch wenig Fleisch einkauft, finden Jäger kaum noch Abnehmer für Wildbret. Die stecken nun in einer Zwickmühle.
Die EU-Kommission soll Handydaten zugeliefert bekommen, das Robert-Koch-Institut wertet bereits aus, in der Slowakei werden Corona-Infizierte gezielt getrackt: Was mit den Mobilfunkdaten passiert.
„Wir brauchen die nicht mehr“: Friedrich Merz irritiert mit einer Äußerung, die man als Geringschätzung für traditionelle Medien lesen konnte. Der Deutsche Journalistenverband reagiert empört – und Merz sieht sich zu einem klaren Bekenntnis genötigt.
Das Bundesverfassungsgericht verhandelt über eine Klage gegen das BND-Gesetz. Die Kläger meinen, ihre Grundrechte würden durch anlasslose Erhebung von Kommunikationsdaten im Ausland tangiert. Befürworter argumentieren, nur so sei Terror-Abwehr möglich.
Zum „Umweltsau“-Lied des WDR ist offenbar nicht alles gesagt. Das Kinderhilfswerk kritisiert, dass das Video gelöscht wurde. FDP-Politiker Wolfgang Kubicki hingegen spricht von Umerziehung. Und ein WDR-Mitarbeiter wird bedroht.
Immer mehr vermögende Deutsche kaufen sich für die Eigenjagd Wälder in Österreich. Gerade deren ausgefallene Wildbestände gelten als attraktiv. Die Preise der Grundstücke haben sich dabei in zehn Jahren fast verdoppelt.
Die meisten Wolfsrudel leben im Osten Deutschlands. Doch wie die Ergebnisse des aktuellen Wolfsmonitorings zeigen, tauchen auch im Rest des Landes immer mehr Wölfe auf. Der Deutsche Jagdverband kritisiert den Bestand als zu hoch.
Wegen eines Aufrufs zu „antidemokratischem Handeln“ hat ein Webseiten-Anbieter ein Meldeportal von AfD-Abgeordneten gelöscht: Dort sollten „Mainstream-Journalisten“ „Zustände bei den öffentlich-rechtlichen Sendern entlarven“ können.
Die Finanzkommission Kef sagt, die Gehälter bei ARD und ZDF seien zu hoch. Die Sender sehen das natürlich anders. Gutachten steht gegen Gutachten. Wie fällt die Rechnung aus?
Journalist werden funktioniert heute ganz anders als früher. Damals begannen Jungredakteure mit Schwarzbrot-Meldungen, heute gewinnen sie schon früh Reportagepreise.
Der Eintritt des Finanzinvestors KKR in den Medienkonzern hat nicht jeden gefreut. Nun sollen Arbeitsplätze wegfallen. Das Unternehmen will dafür „Bild“ ins Fernsehen bringen.
Der Deutsche Journalistenverband wendet sich gegen den Vorschlags des NRW-Integrationsministers Stamp, bei Berichten über Strafverdächtige und Straftäter deren Herkunft immer zu erwähnen. Die Idee sei „absurd“.
Drei Tage vor der Europawahl wurde der Youtuber Rezo mit einem Video bekannt, in dem er harte Kritik an der CDU übte. Jetzt nimmt er sich die Zeitungen vor.
Niemand könne mehr für die Sicherheit von Berichterstattern garantieren, so der Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbands. Überall könne man zwischen die Fronten geraten.
Ein türkisches Gericht hat die Sperrung von mehr als 130 Internetseiten, darunter auch die oppositioneller Politker, Künstler und Medien, angeordnet. Ein weiterer Angriff auf die unabhängige Berichterstattung.
Normalerweise senden ARD oder ZDF das „Morgenmagazin“ montags bis freitags ab 5.30 Uhr live. Heute sahen die Zuschauer jedoch eine Stunde lang eine Wiederholung.
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat die Ermittlungen zu einem pressefeindlichen Facebook-Post der AfD-Fraktion im Hochtaunuskreis wegen Volksverhetzung eingestellt. Doch sie prüft einen Fälschungsverdacht.
AfD-Fraktion im Hochtaunuskreis soll Journalisten indirekt über Facebook bedroht haben. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft Frankfurt.
Ungarn hat ein neues Medienimperium, das auf einer Linie mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán liegt. Der hatte ein „nationales Kraftzentrum“ gefordert, um die Kräfte des Landes zu bündeln.
Der UN-Migrationspakt ist umfangreich. Als „Ziel 17“ benennt er die „Förderung eines auf nachweisbaren Fakten beruhenden öffentlichen Diskurses“. Was mag das für die Meinungsbildung bedeuten?
Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen wird doch nicht ins Innenministerium versetzt. Das Kabinett soll über die Neuaufstellung der Amtsspitze entscheiden. Indes macht der AfD-Vorsitzende Meuthen Maaßen ein Angebot.
Der Deutsche Journalisten-Verband weist die Medienschelte des FC Bayern zurück. Auch die angegriffenen Lothar Matthäus und Olaf Thon äußern sich. Und im Netz sorgt die Pressekonferenz für mächtig Aufsehen.
Wie handlungsfähig sind Polizei und Verfassungsschutz in Sachsen? Nach der Festnahme von acht mutmaßlichen Mitgliedern einer rechtsterroristischen Gruppe kritisieren Grüne und Linke die Behörden. Und auch die AfD schaltet sich in die Debatte ein.
Belgische Behörden weisen den Erreger in zwei toten Tieren nahe der Grenze zu Deutschland nach. Auch der Mensch kann das Virus übertragen. Die Ausbreitung hätte Folgen für die Landwirte.
Der Verfassungsschutzpräsident vermutet „gezielte Falschinformationen“ hinter den Berichten über rechtsextremistische Hetzjagden in Chemnitz. Zahlreiche Politiker kritisieren die Äußerung hart – nicht jedoch Innenminister Horst Seehofer.
Weil er am Rande einer Pegida-Demonstration ein Kamerateam des ZDF beschimpft hat, muss ein Mitarbeiter des LKA die Polizei Sachsen verlassen. Er solle künftig eine „andere, adäquate Tätigkeit“ wahrnehmen.
Auf Facebook schreibt die AfD-Fraktion im Hochtaunuskreis von „bekannten Revolutionen“, in denen „irgendwann die Funkhäuser sowie die Presseverlage gestürmt“ wurden. Für Journalisten gilt also: Mit der AfD ist nicht zu spaßen.
Der Facebook-Beitrag der AfD Fraktion Hochtaunuskreis wettert gegen Journalisten und sorgt für Empörung. Der hessische Landesverband bemüht sich um Schadensbegrenzung.
Die Seuche rückt aus dem Osten vor, und niemand hat ein Heilmittel: Schon jetzt gibt es in Europa mehr Fälle Afrikanischer Schweinepest als im ganzen Vorjahr. Noch ist Deutschland nicht betroffen, aber die Gefahr wächst.