Kritik an Madsacks Plänen in Sachsen
Der Madsack-Verlag legt Redaktionen der „Sächsischen Zeitung“ und der „Leiziger Volkszeitung“ zusammen. Dabei fallen 30 Stellen weg. Betriebsrat und Gewerkschaft sind schockiert.
Der Madsack-Verlag legt Redaktionen der „Sächsischen Zeitung“ und der „Leiziger Volkszeitung“ zusammen. Dabei fallen 30 Stellen weg. Betriebsrat und Gewerkschaft sind schockiert.
Der hessische Landeschef des Deutschen Journalisten-Verbands vermag in der Radiostrategie des Hessischen Rundfunks nichts Gutes zu erkennen. Das wundert uns nicht. Die Gewerkschaft ist nämlich Teil des Problems.
Bei der Journalisten-Gewerkschaft DJV und Verdi Hessen stoßen die Pläne des Hessischen Rundfunks für das Radio auf Ablehnung. Auch der Frankfurter Opernintendant Loebe äußert sich skeptisch.
In einem offenen Brief wenden sich Mitarbeiter des MDR gegen die geplanten Kürzungen. Um 40 Millionen Euro will der Intendant Ralf Ludwig die Kosten pro Jahr reduzieren. Er solle den Plan zurücknehmen, lautet die Forderung.
Israels Regierungschef Netanjahu reagierte skeptisch. International wächst die Sorge vor einer weiteren Bodenoffensive. Das Auswärtige Amt spricht bereits von einer Katastrophe mit Ansage.
Seit zwei Waschbärpaare vor 90 Jahren in Nordhessen ausgesetzt wurden, haben sich die Tiere bundesweit enorm ausgebreitet. Experten zufolge sind sie eine Bedrohung für die Vielfalt heimischer Arten.
Mehr als 400.000 Menschen in Deutschland haben eine Jagdausbildung absolviert. Der Wunsch nach Naturerlebnissen und einer gesunden Ernährung sind Gründe dafür. Aber auch der Zugang zu Waffen.
Der österreichische Verlag Oberauer übernimmt den Mediendienst „turi2“. Damit wächst das kleine Fachmedienimperium weiter, vor „turi2“ kam „Meedia“ zum Verlag.
Die Zahl der Feldhasen steigt mitten in Deutschland. Jäger warnen allerdings, dass der Nachwuchs es in diesem Frühjahr schwer habe. Zumal der Feldhase auf der Roten Liste gefährdeter Tierarten steht.
Der Bertelsmannboss Thomas Rabe will „frei sein“, gute Bücher lesen und Bass spielen. Der frühere RTL-Chef Stephan Schäfer schreibt ein Buch über „25 letzte Sommer“. Was sagt uns ihre Romantik?
Ein Fotograf hat die rechtsextremen Symbole von den Besuchern eines Rechtsrock-Konzerts in Eisenach dokumentiert und kritisch darüber berichtet. Jetzt ermittelt die Polizei gegen ihn.
Bei einer Demo der Querdenkerbewegung in Berlin dreht ein ZDF-Team. Plötzlich stürmt eine Gruppe vermummter Menschen auf sie zu. Nach komplizierten Ermittlungen ist nun das Urteil rechtskräftig.
Nach der Teilnahme an einer Konferenz mit Rechtsextremen ist Silke Schröder als Vorstandsmitglied zurückgetreten und verlässt den VDS. Mehrere Mitglieder hatten den Schritt gefordert.
Mit Print-Journalismus hat Bertelsmann nichts im Sinn. Der Konzern will seine letzte Zeitungsbeteiligung an Madsack abgeben. Die DDV Mediengruppe in Dresden wird verkauft.
Die neu abgeschlossene Kooperation von Axel Springer mit Open AI geht weit über die Nutzung von Medieninhalten für das Training von Sprachmodellen wie ChatGPT hinaus.
Die „Frankfurter Rundschau“ entlässt drei junge Redakteure. Vorher hatte es einen Warnstreik gegeben. Die Gewerkschaften sind alarmiert. Der Verlag sagt, das eine habe mit dem anderen nichts zu tun.
Die ARD legt in ihren Radiowellen und den dritten TV-Programmen Sendestrecken zusammen. Die Gewerkschaften melden Kritik an.
Der Anbieter eines Ausweises für nebenberufliche Journalisten wollte erreichen, dass sein Papier dem bundeseinheitlichen Presseausweis gleichgestellt wird. Das Bundesverwaltungsgericht lehnt das ab.
Mit der Aufnahme eines einstürzenden Kühlturms des ehemaligen Atomkraftwerks in Biblis den Pressefoto-Wettbewerb des hessischen Journalistenverbands gewonnen.
Die Gebührenkommission KEF hat eine vorläufige Empfehlung abgegeben, auf welche Höhe der Rundfunkbeitrag von 2025 an steigen soll. Von 18,36 Euro solle es auf 18,94 Euro im Monat hochgehen, sagen die Finanzexperten.
Keine Akkreditierung: AfD verweigert „Monitor“ Zutritt zu Parteitag.
In den Sondierungsgesprächen mit der SPD hat die CDU in Hessen eine für sie wichtige Position durchgesetzt: dass hessische Behörden auf Sternchen und Ähnliches verzichten. Lehrerverbände sind erfreut, die GEW nicht.
Die Organisation „Honest Reporting“ fragt, wie die Bilder vom Massaker der Hamas am 7. Oktober entstanden. Warum waren Fotografen an der Grenze zwischen Israel und Gaza? AP, Reuters, CNN und die „New York Times“ weichen aus.
Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) will, dass Journalismus gefördert wird. Das müsse „staatsfern“ erfolgen. Die Forderung unterscheidet sich von dem, was Verleger und Bundesländer von der Bundesregierung wollen, deutlich.
Führungswechsel beim Deutschen Journalisten Verband: Mit seinen 44 Jahren wird Mika Beuster aus dem Landesverband Hessen der jüngste Bundesvorsitzende des DJV.
Frank Überall tritt als Chef des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV) nach acht Jahren ab. Zu seinem Abschied geht die Gewerkschaft mit einer saftigen Gehaltsforderung in die Tarifverhandlungen mit den Öffentlich-Rechtlichen.
Die Jagd passe zum Zeitgeist, sagen ihre Anhänger. Gerade entdecken besonders viele Jüngere das Hobby für sich. Für manche von ihnen ist es eine Lebenseinstellung.
Politiker geben Statements ab, rufen zur Pressekonferenz, lassen aber keine Fragen zu. Das stinkt Journalisten mächtig. Der Regierungssprecher sagt, hier gehe es um Ausnahmen. Wirklich?
Der WDR befragt eine eigene Mitarbeiterin als vermeintliche Supermarktkundin für die „Tagesschau“. Das ist peinlich. Aber es ist nicht die größte Pleite in dieser Hinsicht. Da gab es andere.
Auf dem Parteitag der AfD soll über einen Antrag abgestimmt werden, der einen eigenen Sender für die Partei fordert. Ginge das überhaupt?
Der Deutsche Journalisten-Verband rügt den Umgang der deutschen Justiz mit dem Journalismus. Das Berliner Landgericht zerstöre den Informatenschutz, die Durchsuchungen bei Radio Dreyeckland und das Abhören von Journalisten, die Kontakt zur Letzten Generation hatten, seien unverhältnismäßig.
Nach dem Scheitern der Tarifgespräche machen mehr als 350 freie Mitarbeiter des Rundfunk Berlin Brandenburg gleichzeitig Urlaub. Das zeigt Wirkung: Der RBB muss Archivmaterial senden.
ARD und ZDF sollten getrennte Sender bleiben. Eine andere Fusion bietet sich viel eher an. Ein Gastbeitrag.
Die Bundesregierung hat der Zustellförderung der Presse vorerst eine Absage erteilt. Oder ist das schon endgültig? NRW-Medienminister Liminski sagt, hier gehe es auch „um eine reale politische Gefahr für unsere Demokratie“.
Ende Februar hatte Springer-Chef Mathias Döpfner einen radikalen Umbau bei der „Bild“-Zeitung angekündigt. Jetzt wird klar, was das bedeutet. Viele Mitarbeiter werden entlassen, Standorte fallen weg und KI hält Einzug. Es gilt: „digital only“.
Nach der Türkei-Wahl ist es noch wichtiger, Ankaras Diaspora-Politik, die unsere Werte verhöhnt, etwas entgegenzusetzen. Deutschland selbst muss das muslimische Leben hier besser integrieren. Ein Gastbeitrag.