Grantham Style
Britischer geht es kaum: Tweed-Anzug, Labrador, ein Schloss zum Niederknien, eine Adelsfamilie im Wandel der Zeiten. Und wie lebt es sich an den Schauplätzen von „Downton Abbey“, westlich von London? Ein Besuch in Berkshire.
Britischer geht es kaum: Tweed-Anzug, Labrador, ein Schloss zum Niederknien, eine Adelsfamilie im Wandel der Zeiten. Und wie lebt es sich an den Schauplätzen von „Downton Abbey“, westlich von London? Ein Besuch in Berkshire.
Vladimir Jabotinsky schreibt die Bibel radikal um: Sein 1927 erstmals erschienener Roman „Richter und Narr“ ist ein Epos vom Leben und Tod des Herkules Simson, der Rache an den Philistern nimmt. Jetzt liegt das Buch in neuer Übersetzung vor.
Sein Stil ist eine Mischung aus Minimalismus und umfangreicher Arbeit mit eher einfachen Produkten, sein neues Buch veröffentlicht die gut strukturierten Gedanken eines internationalen Spitzenkochs: „Coi“ von Daniel Patterson.
Monika Grütters wird Kulturstaatsministerin. Vor ihr liegt ein ganzer Katalog von Aufgaben. Ganz oben auf der Liste stehen die Reform des Urheberrechts und die Digitalisierung des kulturellen Erbes.
Er war der Meister der Geschichtsatlanten, aber in seinem nachgelassenen Kompendium über die Städte der Antike liefert der Engländer Colin McEvedy eine Wundertüte ab.
Sauerkrautsuppe, Dibbelabbes, Gaisburger Marsch: Stevan Paul präsentiert die Vielfalt deutscher Regionalküche für Vegetarier auf gut bürgerliche Art.
Marcel Reich-Ranicki nannte ihn einmal den wohl einzigen deutschen Verleger von Rang, der trotz seines immensen Erfolges keine Feinde habe: Dem scheidenden Hanser-Chef und Dichter Michael Krüger zum Siebzigsten.
Beim Verlag, der seinen Namen trägt, ist er schon lange nicht mehr, vom Büchermachen konnte Vito von Eichborn trotzdem nicht lassen. Dem Verleger aus Leidenschaft zum siebzigsten Geburtstag.
Weg mit den Wegwerfschlappen: Luxushotels suchen nach neuen Wegen für ihre Gästepantoffeln. Die einen setzen auf ausgefallene Modelle, die anderen auf recyclebare Materialien.
Vor knapp zwanzig Jahre erschien Harold McGees „On Food and Cooking“. Jetzt endlich liegt die deutsche Übersetzung des Buches vor – es ist ein Standardwerk par excellence.
Vor 30 Jahren kam das Heinrich-Evangeliar zurück nach Deutschland. Das damals teuerste Buch der Welt ist zu empfindlich, um dauernd ausgestellt zu werden. Jetzt ist es wieder in Wolfenbüttel zu sehen.
Erneuert, erweitert, bespielt: Das Lessingtheater in Wolfenbüttel ist wieder geöffnet - dank eines gelungenen architektonischen Kraftakts und Kompromissen beim Denkmalsschutz.
Das älteste Buch Nordamerikas ist jetzt auch das teuerste: Das „Bay Psalm Book“ von 1640 hat in New York 14,2 Millionen Dollar erlöst. Weit wichtiger als sein Preis aber ist seine Geschichte. Hier ist sie.
„The Ocean Full of Bowling Balls“: Eine unveröffentlichte Geschichte J.D. Salingers kursiert seit kurzem im Internet. Wir erzählen, was wir darüber wissen, geben aber den Link nicht preis.
Seine „Erzählungen aus Kolyma“ gehören wie die Werke Alexander Solschenizyns zu den wichtigsten Zeugnissen des GULags. Jetzt erscheinen Warlam Schalamows Erinnerungen an seine Kindheit und Jugend im Moskau der zwanziger Jahre.
Der dänische Koch René Redzepi gewährt in seinem neuen Buch Einblicke in die Arbeit eines Jahres. „A work in progress“ enthält auf knappem Raum so viel Interessantes wie kein anderes derzeit erhältliches Werk.
Menschen mit unklaren Krankheiten finden oft keinen Arzt, der ihnen helfen kann. Das liegt am desolaten Abrechnungssystem und einer oft halbherzigen Diagnostik - behauptet Jürgen Schäfer, der nun ein Zentrum für solche Menschen eröffnet.
Europa hat die einmalige Chance, ein vertrauenswürdiges Internet aufzubauen. Hier ein Vorschlag, wie wir es schaffen könnten. Geld ist da!
Man kann es drehen und wenden, wie man will – unter kulinarischen Aspekten sind Hamburger ein Albtraum. Auch eine neues Buch, das sich an Gourmet-Versionen des Klassikers versucht, ändert daran nichts.
Von Atlantis über Eldorado bis nach Ultima Thule: Umberto Eco führt durch Länder und Städte, die nirgendwo liegen und gerade deshalb höchst anziehend sind.
Seine „Erinnerungen eines staunenden Jungen“ sind ein bemerkenswertes Zeugnis der Inhumanität. Ein Besuch bei dem Holocaust-Überlebenden und Geschwister-Scholl-Preisträger Otto Dov Kulka.
Er war das literarische Ideal für alle, die sich nach Emanzipation sehnten, doch auch hier gibt es Abgründe: über Schiller und seine jüdischen Verehrer.
Die Bayerischen Behörden wollen die Verjährungsfrist bei Raubkunst prüfen. Was bedeutet das im Fall des Münchner Kunstfunds? Drei Fallbeispiele illustrieren die undurchsichtige Rechtslage im Fall Gurlitt.
Der erste Band war schon eine Sensation, der zweite steht ihm in nichts nach: Das Rezeptbuch zum „Kulinarischen Erbe der Alpen“ verbindet Tradition und Moderne vorzüglich.
Die Streetstyle-Models von Ari Seth Cohen sind nicht jung und dünn. Sie sind 65-plus und tragen trotzdem keine beigefarbenen Cardigans.
Was ist aus den Bollwerken europäischer Bildung geworden? Bibliotheken strecken vor den IT-Konzernen die Waffen und geben Leserdaten massenhaft weiter. Eine gefährliche Anbiederung.
Auch in Mittelitalien herrscht Landflucht. Nur ein Dorf in Umbrien will nicht aussterben. Brunello Cucinelli und seine Kaschmir-Marke weben an einer Zukunft für Solomeo.
Vor siebzig Jahren wurden Tausende historischer Bücher aus einem Schloss bei Sankt Petersburg geraubt. Nun gibt eine Familie gut hundert zurück, darunter eine dreißigbändige Lessing-Ausgabe.
Der amerikanische Physiker Nathan Myhrvold hat eine hobbyküchentaugliche Version seines Riesenwerks „Modernist Cuisine“ zusammengestellt. Detailliertere Handreichungen zum innovativen Kochen lassen sich kaum finden.
Die Industrie- und Handelskammer Darmstadt analysiert die Kommunalhaushalte von 16 Städte aus Südhessen. Bis auf Dieburg rutschen alle anderen Kommunen tiefer in die Verschuldung.
Geheimdienste sollten der Verteidigung dienen. Aber sie sind längst zur Offensive übergegangen. Die potentiellen Opfer: wir alle. Die Angriffswaffen: automatisierte Systeme wie FoxAcid.
Die französische Kulturministerin sagt, dass sie ohne ein Gleichstellungsgesetz nie so weit gekommen wäre, und wehrt sich gegen den Vorwurf, sie habe als Schriftstellerin rein erotische Romane geschrieben.
Der Markt für Kinder- und Jugendliteratur ist im Umbruch: Wo lange Zeit Eltern und Großeltern die Masse der Kundschaft stellten, holen die Jüngsten jetzt auf. Die Verlage werden sich darauf einstellen müssen.
Ein Fall macht Schule: Studenten der LMU München diskutieren über das Recht, die Literatur und den Suhrkamp-Streit. Dabei stehen nicht nur juristische Finessen, sondern auch große Fragen auf dem Programm.
In Spanien steht eine Generation still, darunter: die Freunde unserer Autorin. Vor sechs Jahren, als sie mit ihnen studierte, lebten sie unbeschwert in León. Doch in der Krise ist nichts mehr, wie es war.
Ein Refugium für Romantiker und echte Naturliebhaber: Die Baumhäuser in der Franche-Comté verändern den Blick - auf die Welt, den Wald und auf den Regen.