Es gibt Dinge, da habe ich keine Antwort
In den Neunzigern machte Samuel Meffire Schlagzeilen als erster schwarzer Polizist Ostdeutschlands. Dann wurde er Verbrecher. Heute schreibt er Kriminalromane.
In den Neunzigern machte Samuel Meffire Schlagzeilen als erster schwarzer Polizist Ostdeutschlands. Dann wurde er Verbrecher. Heute schreibt er Kriminalromane.
Hilary Mantel wird demnächst an der Wand in der Porträtgalerie der British Library zu sehen sein. Als Erstes Porträt eines lebenden Schriftstellers in der British Library überhaupt.
Verführerisch mischen sich in den Rezepten des Südtiroler Spitzenkochs Herbert Hintner alpine Rustikalität und italienischer Geschmack. Allerdings weckt sein neues Kochbuch einen bedauerlichen Verdacht.
Warum ist auf der Berlinale kaum ein Film länger als neunzig Minuten? Warum kann es gar nicht genug Fernsehserien auf einmal geben? Die Produzenten Mark Johnson („Breaking Bad“) und Nico Hofmann („Unsere Mütter, unsere Väter“) verraten, woran das liegen könnte.
Die Menschen kämpfen und arbeiten hart, damit die Proteste weitergehen. Auf dem Maidan wird Tischtennis gespielt, eine Bibliothek wurde gegründet, Menschen heiraten, das Chaos organisiert sich: Meine Reise nach Kiew, in die Heimatstadt.
Informationsüberflutung: Im Alter wird der Mensch langsamer im Kopf, weil er bereits so viel Wissen erworben hat. Mit dieser These provoziert der Kognitionsforscher Michael Ramscar seine Kollegen.
Lebensmittel, vor allem Gemüse, werden häufig nur zum Teil verwendet, während man vermeintlich unbrauchbare Reste entsorgt. Bernadette Wörndl will es erfreulicherweise anders machen - in ihrem neuen Buch aber bleibt sie auf halbem Wege stecken.
George Clooney, Matt Damon und Catherine Deneuve werden kommen, und auch Schiller ist diesmal dabei: An diesem Donnerstag beginnen die Berliner Filmfestspiele.
Der Softwarehersteller Adobe führt einen neuen Kopierschutz für E-Books ein, verlangt von Händlern und Kunden ein Zwangsupdate - und nimmt ihn nach heftigen Protesten aus der Branche wieder zurück.
Er war der Hort kritischer Wissenschaft an der Goethe-Universität. Ein Koloss aus rohem Beton, Ort eines Romans, der nie geschrieben wurde. Sonntagmorgen wird der AfE-Turm gesprengt.
Damit hatte niemand gerechnet: Der Aufbau-Verlag verliert seine beiden langjährigen Geschäftsführer René Strien und Tom Erben. Es gab keine Gemeinsamkeiten mehr mit dem Eigentümer Matthias Koch.
Frank Rosin gehört zu den am höchsten dekorierten Fernsehköchen des Landes. In seinem neuen Buch zeigt er aber wieder einmal, wie sehr ihn die Arbeit vor der Kamera von der höheren Kochkunst entfernt.
Es ist „Karlsjahr“: Überall erinnern Ausstellungen an den Frankenkaiser. Aber haben wir nichts Besseres zu tun? Was verbindet uns mit einem Mann, der vor zwölfhundert Jahren starb?
Die Pläne des Architekten Peter Kulka für die Erweiterung des Senckenberg-Instituts rufen Empörung hervor. Doch die Stadt hat keinen Einfluss mehr auf die Gestaltung.
Ein neues Buch versammelt die besten Fisch-Rezepte des Koch-Klassikers „Der Silberlöffel“ aus den fünfziger Jahren. Doch nicht alles lässt sich heute noch so guten Gewissens empfehlen wie damals.
Der Bundespräsident feiert eine große Party im Schloss Bellevue und verabschiedet den Hanser-Verleger Michael Krüger in den Ruhestand.
Wie kam ein Stillleben des Malers Justus Juncker 1935 ins Historische Museum, und warum musste Mario Uzielli damals seine Kunsthandlung liquidieren? Die Kunstdetektivin Maike Brüggen forscht nach der Herkunft von Gemälden, die in der Nazizeit ins Haus gelangten.
Eine fabelhafte Wiederentdeckung: Albert Londres, Frankreichs eigenwilliger Starreporter der zwanziger Jahre, war ein Meister des stilvollen Draufgängertums.
Die Zeitschrift „GQ“ hat ein Kochbuch für Männer herausgegeben, das weit weniger Klischees enthält, als man annehmen würde. Rustikalität und Kreativität schließen einander eben doch nicht immer aus.
Der Arzneimittelhersteller Sanofi arbeitet künftig mit dem neuen Fraunhofer-Institut in Gießen auf dem Gebiet der Antibiotika zusammen. Der Konzern öffnet damit seine „Schatztruhe“ erstmals für ein öffentliches Institut.
Kulturminister Wu will die „Kulturindustrie voranbringen“. Zwischen wertvoller und gefährlicher Kultur entscheidet aber weiterhin die Partei. Die Backstreet Boys stehen immer noch auf der schwarzen Liste.
Wie kann man nur, Buch für Buch, ein Meisterwerk nach dem anderen schaffen? Mit seinem Roman „Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“ ist es dem Japaner Haruki Murakami wieder einmal gelungen.
„Vegetarisch“: Der Titel des Buchs aus dem Teubner-Verlag ist ebenso schlicht wie im Grunde anmaßend. Doch der Blick ins über 500 Seiten starke Werk stimmt milder.
Wer den Kleiderschrank entrümpelt, wirft Ballast ab. Eine Auswahl von wertvollen Seiten im Netz, die dabei helfen, sich textiler Altlasten nachhaltig zu entledigen.
Die Münchner Auktionshäuser Hartung & Hartung und Ziska & Schauer haben ihre Herbstauktionen beendet. Die wichtigsten Ergebnisse.
Dieser Ort steht unter göttlichem Schutz: Athene wacht über ihn und die Besucher, seit 200 Jahren schon. Es ist ein Tempel des Geistes.
Ein Coup: Das Moskauer Bolschoi- Ballett führt die „Illusions Perdues“ zum ersten Mal im Westen auf - Tanz zum Niederknien.
Anton Stangl hat in 97 Jahren alles erlebt, was das Jahrhundert hergab – als Flieger, als Kriegsgefangener, als Verkaufspionier und auch als Esoteriker.
Umeå ist die unbekannteste Kulturhauptstadt aller Zeiten, aber gewiss nicht die uninteressanteste. Denn dort gibt Erstaunliches wie acht Jahreszeiten, feministische Punkrocker und Babys, die sich in der Kunst des Action Painting üben.
Wer war Ludwig II. wirklich? Der Veredler seines Landes? Ein Putschist? Ein Geisteskranker? Der Jurist Peter Gauweiler und der Historiker Oliver Hilmes ringen um die richtige Bewertung.
Ein in dieser Form eher seltenes Porträt: „Hauser“ stellt Karlheinz Hauser vor, der als multifunktionaler Koch nicht nur seine Spezialküche im Gourmetrestaurant bewältigen muss.
Die vom Wähler abgelöste Regierungskoalition war nicht untätig: Zum Jahreswechsel kommen wieder etliche Rechts- und Gesetzesänderungen auf die Bürger zu. Viel hat auch mit der Umstellung aufs „elektronische Regieren“ zu tun.
Der lange Weg aus dem Land der Katzen und Fallen: In seiner Examensarbeit schickt Torben Kuhlmann ein Flugzeug über den Ozean und beschert der Pilotin einen triumphalen Empfang.
Science-Fiction lässt mögliche künftige Welten sichtbar werden. Aus den ausgedachten Konzepten wurde schon so manches reale Produkt. Das nutzen immer mehr Unternehmen, um auf neue Erfindungen zu kommen.
In der Bibliothek der Wiesbadener Justizvollzugsanstalt ist die Hoffnung auf ein besseres Leben mit Händen zu greifen. Einige nutzen diese Chance.
Drei Seidenweber aus Venedig, Florenz und Neapel halten die Fäden weiter in der Hand. Im zweiten Teil unserer Serie stellen wir Filippo Ricci vor, dessen Familie schon viele Königshöfe ausgestattet hat.