Der in die Ferne schweift
Konrad Geiger ist ein „Bio-Spitzenkoch“, sein neues Buch heißt „Frisch, bunt & regional“. Wieso stammen dann so viele Gerichte aus den Küchen anderer Länder?
Konrad Geiger ist ein „Bio-Spitzenkoch“, sein neues Buch heißt „Frisch, bunt & regional“. Wieso stammen dann so viele Gerichte aus den Küchen anderer Länder?
Warum verbünden sich Leser immer häufiger in Literaturzirkeln? Weil geteiltes Lesen doppeltes Glück bedeutet. Harmonie ist dabei nicht das Gruppenziel: Auch das Streiten über Literatur verbindet.
Noriyuki Hamada spricht kein Französisch und kein Englisch und hat sein Leben lang nur in Japan gekocht. Warum er es trotzdem meisterlich versteht, europäische und japanische Küche miteinander zu verbinden, zeigt sein neues Buch.
Detroit war die letzte große Stadt in Amerika, die einen Bankrott nicht abwenden konnte. Nun droht Chicago ein ähnliches Schicksal. Die tickende Zeitbombe heißt Pensionen.
Jean-Paul Jeunet kocht weitab der französischen Hauptstadt, ist deswegen aber noch lange kein Provinzkoch. Er lässt sich von seiner Region inspirieren – und die ist eben besonders.
Die Republica, die am Dienstag eröffnet wird, steht diesmal im Zeichen Europas. Deshalb haben wir mit Julia Reda gesprochen, die für die Piraten im EU-Parlament sitzt – über Geoblocking, Lobbyisten und die Mühlen der Bürokratie.
Vor 50 Jahren wurde die Frankfurter Uni- Bibliothek eröffnet. Der puristische Bau von Ferdinand Kramer hat sich recht gut gehalten - aber er ist inzwischen viel zu klein.
Warum er einer der wichtigsten deutschen Kochbuchautoren ist, zeigt Heiko Antoniewicz in seinem neuen Werk: Es ist eine kluge Anleitung zur Veredelung vermeintlich einfacher Zutaten.
Sahnen Wissenschaftsverlage ab, sind die öffentlichen Haushalte Verschwender? Eine Max-Planck-Studie fordert den „flächendeckenden Umbau“ der Branche und rechnet vor: Das rentiert sich, und zwar sofort.
Für die Architektur des Campus Westend in Frankfurt gibt es enge Gestaltungsregeln. Das sorgt für Eintönigkeit. Doch einige Architekten wollten sich nicht an die Regeln halten.
Der Kühlschrank ist voller Reste, von denen man nicht weiß, wie man sie verarbeiten kann? Für diesen Fall verspricht Graciela Cucchiara in ihrem neuen Buch Rat. Nicht, dass ihren Rezepten die Würze fehlt.
Seit gut 100 Tagen ist Birgitta Wolff Präsidentin der Frankfurter Universität. Die Wirtschaftswissenschaftlerin hat dort einen neuen Stil des Umgangs eingeführt.
In der vergangenen Woche ist der fast 90 Jahre alte Jean d’Ormesson mit vier Romanen in Gallimards legendäre Bibliothèque de la Pléiade aufgenommen worden. Hat er das verdient? Kritische Stimmen mehren sich.
Das Deutsche Rundfunkarchiv bewahrt eine Dreiviertelmillion historischer Tondokumente auf. Sie müssen vor dem Verfall gerettet werden. Denn sie sind wichtige Träger der deutschen Geschichte.
Eine Drohung steht im Raum: Die Frankfurter Buchmesse könnte ohne die Schweiz stattfinden. Die eidgenössischen Verlage verzweifeln am teuren Franken und hoffen auf den Staat.
In Frankreich hat man nach wie vor eine hohe Meinung von der Qualität der eigenen Spitzenküche. Davon zeugt auch die Vielzahl gastronomischer Zeitschriften. Ein Blick in die aktuellen Ausgaben.
Mein Büro wird aufgebrochen, bei den Prüfungen wird skrupellos betrogen und stolz auf das Erlernte ist eh keiner mehr. Was ist nur an den deutschen Universitäten los? Ein deutscher Professor wundert sich.
Die Künstlerin Sigrid Sigurdsson gründet „offene Archive“, die Menschen dann mit ihren Erinnerungen füllen. Frankfurt verdankt ihr die „Bibliothek der Alten“.
Die meisten von uns kennen es noch: das Maikäfer-Lied. Aber warum eigentlich? Warum ist diese alte Kinderweise noch nicht in Vergessenheit geraten? Unsere Autorin hat sich auf eine Spurensuche quer durch Deutschland gemacht.
Das Kochbuch „Bistronomie“ ruft eine Erneuerung der französischen Küche aus. Dabei kommen die meisten seiner Gewährsleute gar nicht aus Frankreich. Schlimmer noch: Sie kommen ohne eigene Ideen.
Griechisch und Latein haben bildungspolitisch keinen leichten Stand. Warum soll man antike Texte heute noch lesen? Weil wir sonst den Zugang zur europäischen Phantasie verlieren.
Früher war Birmingham das Zentrum der britischen Rüstungsindustrie. Heute ist es die Heimat der größten öffentlichen Bibliothek Europas.
Der Frankfurter Familienbetrieb Hofmeister arbeitet seit 150 Jahren mit Naturstein. Er spürt aber den Wandel der Trauerkultur an der Nachfrage: „Das Material ist kein Selbstläufer“
Ein Archivar sucht nach Geschichten über sein Unternehmen - und findet verlorene Bücher von viel größerer Bedeutung. Sie handeln von der Wirtschaft im Ersten Weltkrieg. Wegen des kritischen Inhalts ließ man alle Drucke vernichten. Bis auf drei.
Nach langem Werben hat Frankfurt, das sich rühmt, die amerikanischste Stadt Deutschlands zu sein, endlich auch eine Partnerstadt in den Vereinigten Staaten. Philadelphia ist eine gute Wahl, denn die beiden Metropolen haben viele Gemeinsamkeiten.
Ludwig Maurer gilt in der Küche als Experte für Fleisch. Sein neues Buch zeigt, wie sich auch Nierenzapfen, Zungen, Eutern und Hoden zu vorzüglichen Gerichten verarbeiten lassen.
Armenien hat es nicht leicht: Wenn kein Gipfel im Weg steht, versperrt eine Grenze den Durchgang zur schwierigen Nachbarschaft. Immerhin sind die Klöster nach Jahren der Sowjetherrschaft wieder geöffnet.
E-Books sind im Alltag angekommen. Deswegen stellen wir künftig einmal im Monat die interessantesten digitalen Neuerscheinungen vor. Den Anfang machen Erich Mühsam, Pippi Langstrumpf und die Hanser Box.
Mitten in einem schleswig-holsteinischen Waldgebiet liegt das Anwesen der Familie Bismarck. Die Nachkommen des einstigen Kanzlers haben dort eine Ausstellung und Erinnerungsorte errichtet. Ein Spaziergang durch Friedrichsruh - auf den Spuren Otto von Bismarcks.
Der Westen braucht eine klare Strategie beim Umgang mit bewusster Kulturzerstörung im Irak: Empörungsrhetorik und politischer Aktionismus helfen den Altertümern nicht. Ein Gastbeitrag.
In der Seifenoper um eine „Tannhäuser“-Inszenierung kämpfen Staatsanwälte, Minister und Kirchenleute gegen Künstler, Freiheit und die Moderne. Es ist aber keine Reality-Show, sondern Russlands Realität.
Die Zwei-Sterne-Köchin Tanja Grandits, die in Basel das „Stucki“ betreibt, hat ein hervorragendes Buch über das Kochen mit Kräutern geschrieben. Es vereint höchste Ansprüche mit verständlichen Anleitungen für jeden Laien.
Früher war Udo Pollmer der Feind der Agrarindustrie, weil er Bücher über Hormonfleisch und Pestizid-Gemüse schrieb. Jetzt warnt er mit giftigem Humor vor Veganismus - und macht sich Greenpeace und Co zu Gegnern. Wer ist dieser Mann?
Was macht es schon, dass die Queen Mary 2 unter der Flagge Bermudas fährt? Sie ist der letzte der alten Oceanliner und damit eine echte Königin.
Noch immer lesen Schüler im Unterricht den „Faust“ - ein zweihundert Jahre altes Stück, das sie ohne Hilfe nicht mehr verstehen. Warum sich Schüler mit Literaturklassikern schwertun. Und sie trotzdem lesen sollten.
Literatur wirkt wie Medizin. Dieser Idee ist die Kritikerin Andrea Gerk gefolgt und fand heraus. Ein Gespräch über die heilende Kraft von Romanen.