Die Wurst ist ein geduldiges Produkt
Schweizerischer als Fondue und Rösti: Ein Buch über den Cervelat erfreut als volkskundliche Lobrede auf die altmodische Präzisionsarbeit.
Schweizerischer als Fondue und Rösti: Ein Buch über den Cervelat erfreut als volkskundliche Lobrede auf die altmodische Präzisionsarbeit.
Reinhard Wittmanns Ziel ist es, ein Viertel der in der Aufklärungszeit publizierten Romane in seine Sammlung aufzunehmen. Für seine Sammelleidenschaft musste er einst sogar seine Flitterwochen abbrechen.
Der „Larousse“ ist das große Lehrbuch der französischen Küche. Bald liegt ein Ableger über das Backen vor: In der klaren Darstellung bewährt sich die enzyklopädische Tradition.
Das Übersetzterhaus im Zürcher Oberland zieht Sprachkünstler aus der ganzen Welt an. Sie sind gebildet und bescheiden. Für viele ist das ein Lieblingsort.
Das Österreichische Kulturforum Teheran versammelt Intellektuelle unter einem Dach und sorgt für einen munteren Austausch der Kulturen.
Die Klassiker der italienischen Küche sind im „Silberlöffel“ versammelt, den es seit ein paar Jahren auch für Kinder gibt. Nun ist eine neue Ausgabe erschienen. Wie bringt sie den Kleinen das Kochen bei?
Die Villa Wahnfried in Bayreuth ist als Museum wiedereröffnet worden. Ursprünglich Rückzugsort Richard Wagners, ist sie heute Wallfahrtsort seiner Verehrer - und war einst Villa Kunterbunt seiner Nachfahren.
Das neue Buch von Alfons Schuhbeck ist nach Festtagen gegliedert und enthält viele traditionelle Rezepte. Und da zeigt sich, dass die gute, alte, deutsche Küche seine eigentliche Stärke ist.
Was macht eine Schülerin, deren Bücher von einem nimmersatten, grauen kleinen Albtraum weggefressen werden? Im kurzen, sehr vergnüglichen Lehrgedicht „Jules Ratte“ weiß Peter Hacks die Antwort.
In Frankreich ist ein Buch über Japans „wahre Küche“ erschienen. Was unterscheidet sie von der japanischen Küche, die in Europa angeboten wird?
Ein ehemaliger Grundschullehrer fährt mit einer umgebauten Dreirad-Vespa Bücher zu Kindern. Anfangs belächelt, kann er sich nun vor Arbeit kaum retten. Eine Sorge treibt ihn dabei an.
82.000 Manuskripte, 41 Millionen Seiten: In der Vatikanbibliothek wird ein ungeheurer Schatz gehortet. Die wertvollen Werke sollen nun mit viel Fingerspitzengefühl digitalisiert werden.
Gemessen an seinem schmalen Werk hat es der Autor Wolfgang Koeppen in Greifswald auf eine beträchtliche Zahl von Archiven gebracht. In einem ist dieses Gedicht über den Geist der Vergeblichkeit entstanden.
Die Hamburgerin Larissa Bertonasco hat ein Buch mit den Rezepten ihrer italienischen Großmutter veröffentlicht. Schön gezeichnet ist es. Was taugt die Küche?
Heiko Antoniewicz ist ein großer Spezialist für moderne Kochtechniken. In seinem neuen Buch widmet er sich der Fermentation von Lebensmitteln – vor allem für die vegetarische Küche ist das eine gute Nachricht.
Mit deutscher Hilfe wurden legendäre Manuskripte aus Timbuktu vor den Islamisten in Sicherheit gebracht. Eines Tages sollen sie dorthin zurückkehren.
Wie wird aus einem verrufenen Drogennest eine lebenswerte Stadt? Kolumbiens zweitgrößte Metropole macht es vor.
Gerade ist das Restaurant der spanischen Roca-Brüder zum besten der Welt gekürt worden. Nun erscheint das Buch „Desserts“ von Jordi Roca in deutscher Übersetzung. Es eignet sich sogar für Anfänger.
Nicht so verschult wie die Molekularküche, nicht so traditionell wie bürgerliches Essen: Stéphan Lagorce hat ein bemerkenswertes Buch mit Rezepten aus der französischen Bistro-Szene veröffentlicht.
Eine Gattin des russischen Oligarchen und Fußballclubbesitzers Roman Abramowitsch lässt sich von dem Architekten Rem Koolhaas in Moskau ein Museum bauen. Was kommt dabei heraus?
Eine Ausstellung im British Museum zeigt indigene australische Kunst. Was hat das mit mir zu tun, könnte man denken. Die Antwort: Es geht um Europa, es geht auch um uns.
Seit Jahren lässt Alain Ducasse in seiner Zeitschrift „Best of“ die kreativsten Köche Frankreichs porträtieren. Mittlerweile ist das Magazin ein gutes Beispiel dafür, wie man Amateuren die Haute cuisine nahebringen kann.
Am kommenden Wochenende wird auf der erhabensten Baustelle Berlins Richtfest gefeiert. Doch die globale Kulturverständigung, die Deutschland dort eine neue Identität geben soll, hat einen blinden Fleck.
Raus aus dem Bett, rein in den Bottich: Im Karlbad kann man kuren wie vor hundert Jahren - und vermisst dabei alle neumodische Wellness kein bisschen.
Wulf-Diether Graf zu Castell-Rüdenhausen hatte China einst von oben fotografiert. Nun sind seine Bilder wieder zu sehen - und werden bald auf große Reise gehen.
Fünf Jahre alt, dicker als die Konkurrenz, hohe Auflage: „Eat Smarter“ durchweht der Hauch verkrampfter Kommerzialität. Was taugt die Küche, der sich das Magazin verschrieben hat?
Ein Festival ganz ohne Berührungsängste: Jedes Jahr im Juli verwandelt sich der südfranzösische Badeort Juan-les-Pins in eine Oase des Jazz.
Die Organisation „Internet Archive“ will das ganze Internet archivieren. Geht das? Wer profitiert von der Sammlung? Und wer kann die rasant wachsende digitale Bibliothek auf Dauer führen?
Der Amerikanische Bürgerkrieg endete vor 150 Jahren. Doch noch immer ziehen die Geschehnisse von damals viele Menschen in ihren Bann. Auch in Deutschland - wo die Schlachten nachgespielt werden.
Eine kunsthistorische Sensation: In der Karlsruher Kunsthalle hat ein Neunzehnjähriger in zwei Klebealben Hunderte von Zeichnungen als Arbeiten von Piranesi und dessen Werkstatt identifiziert.
Ungebrochenes Aufbaudenken: In Bungamati am Rande von Kathmandu helfen junge Künstler dabei, die Traditionen zu retten – für eine verantwortungsvolle Zivilgesellschaft.
Für unsere Ohren klingen die Rezepte noch kreativer als in ihrer Heimat selbst: Ein Koch und eine Spezialistin für Pflanzenheilkunde aus Schweden haben „Das Wildkräuter Kochbuch“ geschrieben.
Verantwortungslose Kräuterhexe oder Vorkämpferin für eine gute Sache? Ingeborg Stadelmann kämpft seit vierzig Jahren für Hausgeburten und Kräuterheilkunde. Ihre Mittelchen verkauft sie in die ganze Welt.
Anderen dabei zuschauen, wie sie daddeln? Was komisch klingt, ist längst zur Massenbewegung geworden – die viele neue Stars hervorgebracht hat.
Venedig wird von Touristen überrannt, die Karnevalsmasken aus China kaufen. Doch in manchen stillen Winkeln findet man noch venezianische Anachronismen, auch wenn sie gar nicht alt und auch nicht italienisch sind - so wie bei der Schuhmacherin Gabriele Gmeiner.
Es gab einen Prozess, Zeugen und ein rechtskräftiges Urteil. Mit ihrer Podcast-Serie „Serial“ hat die Journalistin Sarah Koenig neue Aufmerksamkeit auf einen Mord von 1999 gelenkt. Jetzt kommt der Fall wieder vor Gericht.