Willkommen im digitalen Museum
Wer nicht persönlich vor die Kunstwerke tritt, kann Meisterstücke aus den großen Sammlungen dieser Welt online betrachten und dabei eine Menge lernen. Das Städel und das MoMA machen vor, wie es geht.
Wer nicht persönlich vor die Kunstwerke tritt, kann Meisterstücke aus den großen Sammlungen dieser Welt online betrachten und dabei eine Menge lernen. Das Städel und das MoMA machen vor, wie es geht.
Jugendliche kartografieren ihre Städte heute entlang von Kaufhäusern und Shopping Malls. Museen fehlen auf der Liste. Das muss sich ändern. Ein Gastbeitrag.
Wenn Jorge Luis Borges Architekt gewesen wäre: Franco Maria Ricci baut bei Parma das größte Labyrinth der Welt. Es handelt sich um eine Landnahme durch die Kunst. Wie aus einem Traum Wirklichkeit wurde.
Wir sind doch keine Parasiten: Warum das BGH-Urteil zum Leistungsschutzrecht ein Fehler ist, der die Verlage teuer zu stehen kommt. Gastbeitrag eines Verlegers.
Wem steht das Geld zu, das Bibliotheken oder Copyshops für den Gebrauch von Texten zahlen müssen? Bislang ging die Hälfte dieser Einnahmen an die Verlage. Jetzt sollen die Autoren alles bekommen.
Vierhundert Jahre nach dem Tod des Verfassers von „Don Quijote“ ist die Magie seines Buches so lebendig wie je. Kein anderer Roman hat eine solche Faszination auf andere Schriftsteller ausgeübt. Jeder hat ihn gelesen, doch jeder anders.
Blendende Idee oder kulturindustrieller Ausverkauf? In der Schweiz eröffnet ein Vergnügungspark, der nach sechzehn Jahren Planung Leben und Kunst von Charlie Chaplin anfassbar macht.
Der Verseschmied hatte lange Haare, keine Manieren, und einen Orden rauchte er in der Pfeife: Wer war Friedrich Rückert? Die Antwort gibt eine Ausstellung zum 150. Todestag.
Zehn Jahre und eine Milliarde Euro haben die Pariser in ihr neues Forum des Halles mitten in der Stadt investiert. Die monumentale Konstruktion erinnert entfernt an zwei Baguettehälften und eine Scheibe Käse.
Eine kleine Federzeichnung entpuppt sich als Schätzchen. Matthias Buchinger zeichnete das kleine Bild zur Andacht trotz schweren Handicaps. Jahrelang blieb es unentdeckt.
Die in Paris lebende Schriftstellerin Gila Lustiger hat ein Buch über die Anschläge vom 13. November geschrieben: „Erschütterung“. Dann kam Brüssel. Ein Gespräch über den Terror, Molenbeek und Schuldzuweisungen.
Keiner hat die Natur Amerikas des 19. Jahrhunderts besser beschrieben als er: Henry David Thoreau. Nun erscheint sein Tagebuch in einer neuen deutschen Ausgabe – leider mit Mängeln.
Die amerikanische Online-Videothek ist fast überall auf der Welt vertreten. Jetzt geht es darum, mehr Maßgeschneidertes zu liefern. Doch die Konkurrenz wird immer stärker.
Viele Wissenschaftler träumen davon, dass sich ganze Konferenzen mit ihren Erkenntnissen beschäftigen. Italiens großen Intellektuellen Umberto Eco schüttelte es bei diesem Gedanken. Oft machte er darüber Witze, seinen letzten schrieb er in sein Testament.
Gehen wirklich alle Künstler nach Berlin? Das hat man lange befürchtet. Frankfurt und die Region bieten nicht gerade günstige Bedingungen für Ateliers. Doch es hat sich einiges getan.
Heimholung des ungeliebten Sohns: In Röcken, dem Geburts-, Tauf- und Begräbnisort des Philosophen, tut man wieder etwas für dessen Andenken.
Amerika denkt nicht nur an die Wirtschaft und transformiert seine Bibliotheken zu Integrationsmaschinen des 21. Jahrhunderts. Eine Reise nach Washington, Cleveland und New York.
Die Gründe für die Kündigung der Direktorin des Weltkulturen-Museums, Clémentine Deliss, haben sich in Luft aufgelöst. Und die Stadt hat sich ordentlich blamiert.
Tausend Seiten und kein bisschen zu lang: Was Guntram Vespers Roman zur Geschichte seiner Familie so virtuos macht, zeigt sich beim Besuch des Autors und am Ort des Geschehens.
Ganz Berlin will etwas wissen von Ahmad Mansour: Was heißt Integration? Wo beginnt die Radikalisierung? Der Muslim, der Muslime kritisiert, erlebt gerade die Dialektik der Aufklärung.
Die Frauen liebten ihn: Der amerikanische Zauberkünstler Ricky Jay würdigt das Werk des skurrilen Multitalents Matthias Buchinger - einem Franken, der nur so hoch wie ein Tisch war und weder Hände noch Füße hatte.
Was tun, wenn der Raum knapp ist? Ein spanisches Architekturbüro setzt auf mobile Wände.
Lange wusste man nicht, wohin sie wollen. Aber nun haben Domenico Dolce und Stefano Gabbana ihr Lebensthema gefunden.
Land unter: Der Dramatiker Nis-Momme Stockmann zieht in seinem fulminanten Katastrophenroman „Der Fuchs“ alle poetologischen Register.
Von ihm konnte man lernen, wie Sprache und Literatur als Mittel der Völkerverständigung taugen. Der große Übersetzer Karl Dedecius ist in Frankfurt im Alter von 94 Jahren gestorben. Ein Nachruf.
Unhörbar, unsichtbar - mit Ultraschall das Handy steuern. Eine gute Idee? Die Branche rüstet auf. Unser Schallraum wird immer mehr verpestet, meint dagegen ein Lärmexperte, und fordert Ultraschallschutz für empfindliche Menschen.
Michel Houellebecq, der an diesem Freitag sechzig Jahre alt wird, ist reif für eine Gesamtausgabe. In jedes Detail dieser unkritischen Edition mischt sich der Schriftsteller ein – auf seine ureigene Art.
Rein maschinell verfasste Lyrik ist schon für menschliche Literatur gehalten worden: Das künstliche Schreiben greift um sich. Ein Romancier beruft sich auf Borges – und will doch sein Buch beworben wissen.
Kurz vor seinem Tod entwirft Walter Gropius für den Industriellen Philip Rosenthal einen Schweinestall. Ganz freiwillig tut er es nicht – doch die Skizze hat es in sich.
Der wahre Litauer ist Bauer, auch wenn er Dichter, Philosoph und Filmemacher ist wie Jonas Mekas. Sein New Yorker Archiv bewahrt vergangene Momente, als Keime für Künftiges. Eine Begegnung.
Baut die Wikimedia-Stiftung eine eigene Suchmaschine? Diese Frage stiftete in der vergangenen Woche Verwirrung in der Netzgemeinschaft.
Als Schriftsteller, Intellektueller und Zeichendeuter stand Umberto Eco für das Beste der italienischen Gegenwartskultur. Sein Tod im Alter von 84 Jahren hinterlässt eine tiefe Lücke.
Die Digitalisierung macht vieles neu in den Banken. Höchste Zeit, dass Frankfurt da mitspielt um am Ball zu bleiben. Doch warum haben die großen Ideen meistens woanders ihren Ursprung? Eine Analyse.
Der englische Snob Robert Byron fährt in „Europa 1925“ mit dem Auto nach Athen. Und lernt einen Kontinent kennen, in dem die Unterschiede der Nationen noch deutlich zu sehen sind.
Die famose Pianistin Elena Bashkirova tritt selten solistisch hervor. Jetzt hat sie zwei Zyklen mit Charakterstücken von Peter Tschaikowsky neu eingespielt, eine Offenbarung der Größe im Kleinen.
Buchhandlungen sind das Paradies der Literatursüchtigen. Laut einer Umfrage eigenen sie sich jedoch nicht nur zur Beschaffung von neuem Lesestoff, sondern auch als idealer Ort zum Anbandeln.