Macht Berlin zu Monaco!
Auf die Berliner Museumslandschaft ist Georg Baselitz schon lange wütend. Er findet, sie habe ihre Verpflichtungen nicht erfüllt. Deshalb zeigt er seine Ausstellung nun an der Peripherie: in der Villa Schöningen.
Auf die Berliner Museumslandschaft ist Georg Baselitz schon lange wütend. Er findet, sie habe ihre Verpflichtungen nicht erfüllt. Deshalb zeigt er seine Ausstellung nun an der Peripherie: in der Villa Schöningen.
Vergesst die Nackte auf dem Centerfold: Der „Playboy“, so schreibt Beatriz Preciado, war ein Architekturmagazin - denn die Moderne beginnt als Flucht vor der Vorstadtehe.
Claus-Peter Lumpp hat ein Kochbuch ohne Rezepte geschrieben. Doch allein die Hinweise zu seinen Gerichten liefern wertvolle Inspiration.
„Streaming“ heißt das Modell, um im Internet mit Inhalten Geld zu verdienen. Damit sollten wir uns endlich von der unbrauchbaren Metapher des „geistigen Eigentums“ verabschieden.
Lügner, Leugner und Verschwörer in ihrer Netzmasche: Das Beispiel der Impfgegner zeigt die Gefahr, die von Meinungsbildung im Internet ausgehen kann. Es ist nun vor allem an Google, diese zu bannen.
Franco Maria Ricci baut auf seinem Grundstück den größten Irrgarten der Welt. Wir treffen ihn auf seinem weitläufigen, etwas versteckt gelegenen Anwesen westlich von Parma.
Ab in die Wildnis: Annie Proulx berichtet vom Hausbau in der amerikanischen Ödnis, als erzählte sie eine abenteuerlich-romantische Siedlergeschichte.
Was gehen uns alte deutsche Gespenster an? Eine Theaterspukreise zu Hochhuths „Stellvertreter“ im Münchner Volkstheater und einer „Rommel“- Uraufführung in Ulm.
Für etwa 4700 Viertklässler endet im Sommer die Grundschule. Ihre Eltern stehen vor der Wahl der weiterführenden Schule. Die Auswahl in Frankfurt ist groß.
Ein Feldherr, ein Dichter und ein Landesvater auch: Aus Anlass des dreihundertsten Geburtstags von Friedrich dem Großen widmen sich neue Bücher allen Facetten des Preußenkönigs.
Das Leben einer Frau ähnelt einem Haus mit vielen Zimmern. Edith Whartons großer Roman bietet Stoff genug, sich im Glück des Lesens zu verlieren.
Die Tester des Gault Millau waren mit der neuen Gewürzküche von Alfons Schuhbeck so gar nicht zufrieden. Doch sein Buch zu diesem Thema ist gar nicht schlecht.
Bei Zisska & Schauer und Hartung & Hartung stahlen Fotografie und Graphik den Büchern die Schau - die Ergebnisse der beiden Münchner Buchauktionen.
Mubarak auf der Krankentrage vor dem Gerichtssaal, ein Beobachter der Arabischen Liga, der auf Al Dschazira gegen die Missachtung seiner Mission durch das syrische Regime protestiert - die Revolution in den arabischen Ländern hat ein Jahr nach ihrem Ausbruch viele ungewöhnliche Bilder hervorgebracht.
Die Brüder Rudolf und Karl Obauer widmen sich seit jeher einer hochklassigen, regionalen Küche. Ihr Buch zeigt, wie weit die Österreicher in diesem Punkt der deutschen Gastronomie voraus sind.
Rem Koolhaas? Bisher galt er als der unerschütterliche Virtuose radikaler High-Tech-Architektur. In Londons City zeigt er sich mit dem neuen Verwaltungszentrum der Rothschildbank gemäßigt.
Stieg Larssons Erfolgskrimi „Verblendung“ ist schon einmal verfilmt worden, und das gut. Jetzt macht Hollywood es noch mal: mehr Stars, mehr Aufwand, mehr Tricks. Es hat sich gelohnt.
Die Verlagsgruppe Bastei Lübbe hat Eichborn gekauft - ohne „Die Andere Bibliothek“. Was erwartet das letzte Aufgebot des früheren Frankfurter Sponti-Verlags bei den Kölnern? Ein Hausbesuch.
Er hat das historische Erzählen über sich selbst aufgeklärt: Zu seinem achtzigsten Geburtstag legt der große Umberto Eco einen neuen Roman vor und zeigt, wie man das Wissen der Welt zu Literatur macht.
Die sandinistische Revolution hat in Nicaragua ausgespielt. Aber noch immer kommen viele junge freiwillige Helfer aus Deutschland, um eines der ärmsten Länder Südamerikas zu unterstützen.
Er war der zeichnende Chronist des zwanzigsten Jahrhunderts und nicht nur der furchtloseste, sondern auch der charmanteste Vertreter seiner Zunft. Zum Tod des englischen Cartoonisten Ronald Searle.
Kulturstaatsminister Bernd Neumann sorgt sich um die Novellierung des Urheberrechtsgesetzes. Er vermisst den angekündigten Entwurf seiner Kabinettskollegin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.
Seine Maßangaben und sein Blick fürs Detail waren immer die genauesten, wenn sie auch etwas aus der Mode gekommen sind. Joel Robuchon macht in einem neuen Buch Lust zum Nachkochen.
Die krisenbedingte Insolvenzwelle ist ausgelaufen. Die vergangenen Großinsolvenzen sind auch kein Anzeichen einer neuen Welle. Dennoch gehen die Schäden in die Milliarden.
Die wichtigste Neugründung auf dem deutschen Buchmarkt ist Hanser Berlin. Elisabeth Ruge, die das Programm verantwortet, und Hanser-Verleger Michael Krüger verraten im F.A.Z.-Gespräch ihre großen Pläne.
Inmitten der rasenden Welt das Kreuz der Einsamkeit tragen: Der österreichische Architekt Matthias Mulitzer arbeitet für die verschwiegensten Bauherren der Welt: Er plant Klöster für Eremitenorden.
Peter Maria Schnurr, der Extremsportler unter den Spitzenköchen, inszeniert seine exquisite Küche wie ein Drama.
Die Nase liest mit: Es muss nicht immer nach Blumen duften, sondern kann auch nach Papier riechen. Wie der Parfümeur Geza Schön den Geruch von Büchern nachgebildet hat.
Die Parsen Bombays treten schlicht auf, steuern aber weite Teile der indischen Unternehmenslandschaft. Ihr Glaube an die Lehren des Propheten Zarathustra („Gute Gedanken - gute Worte - gute Taten“) hilft ihnen dabei.
Nur wer über ein riesiges kulinarisches Spektrum verfügt, kann den Schalter ohne Niveauverlust auf Reduktion umlegen. Das beweist Thierry Marx in seinem neuen Kochbuch.
Der französische Koch Jean-Georges Klein vereint in seinem neuen Kochbuch Tradition und Moderne. Dadurch entfaltet sich eine große Auswahl an Rezepten.
Eher zufällig hat Hausmeisterin Tanja Höls das Kästchen geöffnet, das verborgen in einem Magazin der Staatlichen Bibliothek Passau lag. Heraus kam ein Schatz aus Münzen und Medaillen.
Seltsame Idee: Die Verlage Haffmans & Tolkemitt sowie Rogner & Bernhard verkaufen künftig ihre Hardcover zusammen mit dem E-Book - zum herkömmlichen Preis.
Bei der Digitalisierung des kulturellen Erbes läuft den Europäern die Zeit davon. Google ist ihnen in Geld, Erfahrung und Größe meilenweit voraus.
Eine Pariser Ausstellung widmet sich Büchern als Gerichtssache in Frankreich nach 1945. Besuchen kann man sie auch im Netz.
Literatur war für sie der Passierschein in eine Möglichkeitswelt: Christa Wolf suchte zeitlebens den Anschluss an das, was sie für wahr hielt. Zum Tode der deutschen Schriftstellerin.