Richter verurteilt Lehrer wegen Freiheitsberaubung
Die Schüler waren laut und frech, da setzte sich der Lehrer nach dem Ende der Stunde quer vor die Klassentür. Das war Freiheitsberaubung – sagt die Justiz.
Die Schüler waren laut und frech, da setzte sich der Lehrer nach dem Ende der Stunde quer vor die Klassentür. Das war Freiheitsberaubung – sagt die Justiz.
Nicht selten wird zu absoluten Banalitäten verlinkt. Was uns wiederum auf den Gedanken bringt, ob es nicht Links unterschiedlicher Ordnung geben könnte.
Netzkonzerne verändern nicht nur die Art, wie wir kommunizieren, sondern unsere Werteordnung. Sie schränken Grundrechte ein, ohne zu fragen. Dem darf die Politik nicht tatenlos zusehen. Ein Gastbeitrag.
Gesten, Maschen und die digitale Dauerselbstversorgung: Das Museum Brandhorst in München zeigt die Malerei des Informationszeitalters. An Informationen mangelt es der Schau jedoch.
Der deutsche Regisseur Patrick Vollrath ist für den Kurzfilm-Oscar nominiert. Doch auch wenn er nicht gewinnt, hat er nicht verloren.
Baut die Wikimedia-Stiftung eine eigene Suchmaschine? Diese Frage stiftete in der vergangenen Woche Verwirrung in der Netzgemeinschaft.
Bei Wikipedia schreiben Schweizer Beamte mit. Einige haben ihr Land so lange schöngefärbt, bis es unangenehm auffiel. Handelten sie auf höhere Weisung?
Facebook will Indien mit kostenlosem Internet überziehen. Doch die indischen Behörden verhindern das. Was für ein Fehler.
Homöopathie breitet sich immer stärker aus. Damit wächst auch Klärungsbedarf. Ärzte, Wissenschaftler und Biologen bauen eine kritische Internetplattform auf.
Wenn ein toter Wal angespült wird, heißt es immer, dass er explodieren könnte. Das passiert aber nur, wenn er unsachgemäß behandelt wird.
Früher hatte das gedruckte Lexikon einen Ehrenplatz im bildungsbürgerlichen Bücherschrank. Fünfzehn Jahre nach Gründung der Wikipedia muss man Kindern erklären, was es damit auf sich hat.
Wikipedia kennt jeder. Der Gründer Jimmy Wales ist ein Begriff. Aber wer hat von Larry Sanger gehört, der vor fünfzehn Jahren das Online-Lexikon mit entwarf? Heute ist Sanger Wikipedias schärfster Kritiker. Er hat Gründe.
Auf Kairos Straßen kommt es permanent zu Übergriffen auf Frauen. Sexuelle Belästigung ist hier unerträgliche Normalität. Das Vorgehen der Täter in der Kölner Silvesternacht ähnelte Attacken auf dem Tahrir-Platz 2011. Doch bei den Ursachen gibt es Unterschiede.
Was wäre uns ohne die Wikipedia nicht alles entgangen! Vom prominenten Tier über sprachliche Absonderlichkeiten bis hin zu den abwegigsten Verschwörungstheorien ist die Enzyklopädie ein Schatzkästlein nutzlosen Wissens. Wir präsentieren die schönsten Perlen.
Vor 15 Jahren hat Jimmy Wales das Lexikon Wikipedia ins Netz gestellt. Mit dem Erfolg seiner Seite hat er dabei seiner eigenen Leidenschaft den Garaus gemacht.
Das Online-Lexikon Wikipedia hat alle anderen Lexika abgehängt – und zählt zu den Top-5 unter den Internetportalen. Wozu braucht es dann noch Spenden?
Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: ein vollautomatisches „Geschichtsbuch“
Suhrkamp hat schwere Zeiten hinter sich. Jetzt gibt es einen Vorstandsvorsitzenden: Jonathan Landgrebe, der zugleich der neue Verleger ist. Wir fragten ihn, ob er es mehr mit den Zahlen hält oder mehr mit der Literatur.
Das Internet weiß alles, und das Smartphone liefert uns dieses Wissen jederzeit. Wir werden vergesslicher. Das hat nicht nur Nachteile.
Erschlagen von der Flut der Veranstaltungen? Unser kommentiertes Vorlesungsverzeichnis zur Buchmesse begleitet Sie durch die Hallen.
Chelsea Clinton ist zur Prominenz verurteilt – und macht das Beste daraus. Amerika liebt die Politikertochter, die in der Familienstiftung als makellose Frau an Bills Seite glänzt. Wird sie als Nächstes Hillarys First Lady?
Wikipedia hat 381 Autoren gesperrt, die für das Online-Nachschlagewerk schrieben. Sie verfassten werbewirksame Artikel – gegen Bezahlung.
Wegen eines Artikels über Haschisch ließ die russische Medienaufsicht das gesamte Wikipedia-Angebot für russische Nutzer sperren. Mittlerweile ist das Internetlexikon wieder abrufbar. Die Angst vor Zensur bleibt.
Ein Kratzen im Hals und sofort wird im Internet nach der Ursache geforscht. Vertrauen die Menschen mittlerweile zu sehr auf Dr. Google? Oder gehen sie trotzdem noch zum Arzt?
Sie hatte nicht die Absicht, einen Comic zu zeichnen: Sydney Padua stellte die Geschichte über Ada Lovelace als Scherz auf ihre Internetseite. Nun ist sie dreihundert Seiten dick und beim New Yorker Pantheon Verlag erschienen.
Die Leichtathletik scheint von Doping und Korruption zerfressen – und die Olympiasieger Sergej Bubka und Sebastian Coe leisten sich einen gnadenlosen Wahlkampf um ihre Führung. Es geht dabei um viel Geld.
Wikipedia als literarischer Kuckuck? Wie der Autor Tex Rubinowitz seine Texte „wissenschaftlich unterfüttert“, ist ein dickes Ei. Als originelles Fiktionalitätskonzept kommt seine Copypaste-Methode jedenfalls zu spät.
Früher schrieb man sie sich ins Poesiealbum, heute postet man sie: Über den immensen Erfolg inspirierender Zitate im Internet und die Sätze, die das Netz wärmer machen
Berlin, Hamburg - die Freigabe von Cannabis wird vielerorts politisch forciert. Der medizinische und psychosoziale Preis ist allerdings hoch. Ihn zahlen die Jungen.
Sie fotografieren gern berühmte Bauwerke und stellen die Bilder ins Netz? Sollte das EU-Parlament falsch entscheiden, ist es damit bald vorbei. Dann wird kontrolliert, wer da das Brandenburger Tor oder den Eiffelturm knipst. Und es kostet Geld.
Kurios, aber wahr: Bei Wikipedia wird hierzulande mit Vorliebe „Deutschland“ nachgeschlagen. Die Schwarmintelligenz neigt zur Nabelschau und folgt den großen Fischen.
Die meisten von uns kennen es noch: das Maikäfer-Lied. Aber warum eigentlich? Warum ist diese alte Kinderweise noch nicht in Vergessenheit geraten? Unsere Autorin hat sich auf eine Spurensuche quer durch Deutschland gemacht.
Couronne, Lochoise, Échourgnac: Frankreich zählt allein 1990 Rohmilchkäsesorten. Da kommt selbst der Connaisseur schon mal durcheinander. Helfen soll künftig „WikiCheese“ - eine elektronische Enzyklopädie des „Fromage“ in allen seinen Spielarten.
Die von Snowden aufgedeckten Spionageprogramme der NSA seien verfassungswidrig, schreibt Wikipedia-Gründer Jimmy Wales. Er und das Online-Lexikon sehen die Demokratie bedroht und klagen.
Die Macher des Internetlexikons sehen ihre Autoren durch den Geheimdienst bedroht - und haben jetzt Klage eingereicht.